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Katalog

Flora

10 Arten — die Pflanzen Mittelerdes als GATTUNGEN: den Mallorn, das Pfeifenkraut, das Athelas. Benannte Einzelbäume sind Individuen und stehen bei den Gegenständen.

Pflanzen

10 Einträge

Benannte Einzelbäume — Nimloth, die Zwei Bäume — sind Individuen und stehen bei den Gegenständen.

Goldene Glockenblume aus Lebennin

Alfirin wächst in Lebennin und trägt Blüten, die wie goldene Glöckchen wirken. Legolas nennt die Pflanze im Lied neben dem Mallos, dazu silberne Bäche zwischen Celos und Erui, hohes Gras und weiße Lilien, die sich in der Meeresbrise bewegen. Die Lieder seines Volkes kennen jene Ebenen als grün; auf dem Ritt, den er schildert, lagen sie dunkel und fahl, und Gras und Blumen wurden zertreten, während man die Gegner über das Flachland verfolgte.

Book V, ch. 9, The Last Debate

Heilkraut, volkstümlich Königskraut

Athelas ist ein Heilkraut, auch Königskraut genannt, das die Menschen des Westens nach Mittelerde brachten. Auf kahlen Höhen gedeiht es kaum; eher findet man es in Dickichten südlich der Straße, oft nur am Duft der Blätter. Zerdrückt duftet ein Blatt süß und scharf zugleich. Heute wächst es nur spärlich und in der Nähe früherer Wohn- oder Lagerplätze jener Leute. Im Norden kennen es wenige, außer manchen, die in der Wildnis umherziehen. Seine Kräfte sind beträchtlich, doch gegen eine schwere Wunde vermögen sie wenig.

Book I, ch. 12, Flight to the Ford

Kleine goldene Sternblume

Elanor ist eine kleine goldene Sternblume in Lothlórien. Auf Cerin Amroth, dem Mittelpunkt des alten Reiches mit dem Hügel Amroths, wächst sie neben Niphredil im Gras, das nicht welkt, und blüht auch im Winter. Frodo empfindet dort ein zeitloses Land und stellt sich vor, noch immer zwischen diesen Blumen zu gehen. Am Fuß des Hügels hält Aragorn eine winzige goldene Elanor; in seinem Blick liegt die Erinnerung an frühere Tage an eben diesem Ort.

LothlórienBook II, ch. 6, Lothlórien

Weißer Baum von Tirion, Yavannas Gegenstück zu Telperion für Vanyar und Noldor

In Tirion steht der Weiße Baum Galathilion. Yavanna schuf ihn als Nachbildung Telperions für die Vanyar und die Noldor. Er ist nicht Telperion selbst, sondern ein für jene beiden Völker gewirktes Gegenstück, das Telperion nachgeformt ist und unter ihnen in Tirion als Baum seinen Platz hat.

Quenta Silmarillion, ch. 5, Of Eldamar and the Princes of the Eldalië

dreistämmige Buche Doriaths, Gefängnis Lúthiens

In Doriath steht Hírilorn, eine große Buche mit dreifachem Stamm. Lúthien hielt man in diesem Baum gefangen. Der Name wird als »Baum der Herrin« wiedergegeben. So diente die dreistämmige Buche dort als Ort ihrer Haft; ein einzelner Baum, der in drei Stämmen aufsteigt und in Doriath seinen Platz hat.

Quenta Silmarillion, ch. 19, Of Beren and Lúthien

Silberrindiger Baum mit goldnem Herbstlaub

In Lothlórien wächst der Mallorn mit silbrigem Stamm und gelbem bis blassgoldenem Laub. Die Äste gehen fast waagerecht ab und biegen sich aufwärts; oben teilt sich der Schaft in viele Zweige, wo die Elben hölzerne Podeste (Flet, Talan) über graue Seilleitern erreichten. Licht im Blätterdach kann einem kühlen Sommermorgen gleichen. Auf einem grünen Hügel hielten hohe Bäume blasses Gold um ein weißes Podest. Jenseits des Großen Meeres kennt man keine Meldung von Mallorn.

LothlórienBook II, ch. 6, Lothlórien

Blasse Winterblume aus Doriath

Niphredil ist eine blasse Winterblume. In Lothlórien wächst sie mit der gelben Elanor an den Hängen von Cerin Amroth, wo Amroth früher sein hohes Haus hatte und die alte Herrschaft ihren Mittelpunkt besaß. Haldir nennt beide unter den Winterblumen im Gras, das nicht welkt. Frodo empfindet den Ort als der gewöhnlichen Zeit enthoben; auch später würde er dort noch unter beiden Blumen in der schönen Lothlórien wandeln.

LothlórienBook II, ch. 6, Lothlórien

Von Hobbits gezogene Rauchpflanze

Pfeifenkraut, auch Blatt genannt, ist ein Kraut, dessen Rauch die Hobbits durch Pfeifen aus Ton oder Holz einzogen; vermutlich eine Nicotiana-Form. Meriadoc Brandybock trug die älteren Nachrichten in seiner Kräuterkunde des Auenlandes zusammen. Die Hobbits sahen die Sitte als eigene Erfindung an. Tobold Hornbläser zog das echte Kraut zuerst in Langboden im Südviertel zur Zeit Isengrims des Zweiten, etwa 1070 nach Auenland-Rechnung. Von dort stammen Langbodenblatt, Alter Toby und Südstern. Die Bree-Hobbits rauchten wohl zuerst; von Bree aus gelangte der Brauch zu Zwergen, Waldläufern und Zauberern.

Prologue, 2: Concerning Pipe-weed

Blutroter Steinbrech des Amon Rûdh

Seregon ist eine rote Pflanze, die den kahlen grauen Scheitel von Amon Rûdh überzieht. Der Hügel steht am Rand der Heidelandschaft zwischen den Tälern von Sirion und Narog. Als sich Túrins Leute näherten und die Sonne den Gipfel beschien, blühte das Seregon, und einer von ihnen meinte, auf der Kuppe liege Blut.

Quenta Silmarillion, ch. 21, Of Túrin Turambar

Weiße Blume der Grabhügel Rohans

Simbelmyne, bei den Menschen Immerdar genannt, ist eine weiße Blume in Rohan. Sie blüht zu jeder Jahreszeit und steht auf Boden, der Tote birgt. An den großen Grabhügeln der Vorfahren Théodens weist Gandalf auf diese Blüten im Gras. Aragorn zählt sieben Hügel zur einen und neun zur anderen Seite, nahe der goldenen Halle.

Book III, ch. 6, The King of the Golden Hall