Das aus den Splittern Narsils für Aragorn neu geschmiedete Schwert.
Weitere Namen
Anduril — Nach der Neuschmiedung in Bruchtal gab ihn Aragorn selbst, nicht die Schmiede, damit die Klinge als die seine zählte und nicht als bloßes Erbstück. (K1, Fundstelle: Der Herr der Ringe, Buch II, Kap. 3, The Ring Goes South · Der Herr der Ringe, Anhang E, Writing and Spelling)Flamme des Westens — Aragorn gab der erneuerten Klinge den quenischen Namen, den die Erzählung so wiedergibt; die Glieder zielen auf Númenor und auf das Licht des Westens. (K1, Fundstelle: Der Herr der Ringe, Buch II, Kap. 3, The Ring Goes South · Der Herr der Ringe, Anhang E, Writing and Spelling)
ca. 1 Min
KI-generierte Stimme · wird laufend verbessert · auch verhüllte Schicksale werden mit vorgelesenKI-Stimme · wird laufend verbessert
Kurz gesagtAntwort-Kapsel
Andúril ist das Schwert, das aus den Splittern Narsils neu geschmiedet wurde – jener Klinge, die einst unter Elendil in seinem letzten Kampf gegen Sauron zerbrach. Elbenschmiede in Bruchtal fertigten es für Aragorn neu, bevor er von dort aufbrach, und gravierten die Klinge mit einem Zeichen aus Sonne, Mond und sieben Sternen. Aragorn nannte die neu geschmiedete Klinge Andúril, die Flamme des Westens, und trug sie durch den Ringkrieg.
In Peter Jacksons Filmtrilogie (2001–2003) ist die Neuschmiedung aus dem Auftakt herausgelöst und ans Ende der Handlung verschoben. Die Splitter bleiben zunächst in Bruchtal zurück; Aragorn bricht mit gewöhnlichem Schwert auf und führt es durch die ersten beiden Filme. Erst im dritten Teil überbringt Elrond ihm die fertige Klinge, kurz bevor Aragorn den Weg zu den Pfaden der Toten einschlägt. Damit wandert auch die Benennung: Im Buch gibt Aragorn selbst dem erneuerten Schwert seinen Namen, im Film spricht ihn Elrond bei der Übergabe aus. Die Umstellung folgt der dramaturgischen Grundentscheidung der Trilogie, Aragorns Zögern vor dem Erbe Elendils zu einem eigenen Handlungsbogen auszubauen — eine Frage, die der Roman bereits in Bruchtal beantwortet hat. Für die Filme wurde die Waffe zudem als reales Requisit gefertigt, samt der Gravur aus Sonne, Mond und Sternen, und in dieser Form vielfach als Sammlerstück nachgebildet.
Die älteren Bearbeitungen decken das Schwert nur teilweise ab. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm (1978) reicht bis zur Schlacht um Helms Klamm und bricht dort ab; der zweite, nie gedrehte Teil hätte erst jene Abschnitte enthalten, in denen die Klinge in Rohan und Gondor Gewicht bekommt. Der Rankin/Bass-Fernsehfilm von 1980 setzt umgekehrt so spät ein, dass die Neuschmiedung längst hinter der erzählten Zeit liegt und nur noch der bereits gerüstete Aragorn erscheint. Am nächsten am Buch bleibt die BBC-Hörspielfassung von 1981, die in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen Raum genug hat, die Reihenfolge des Romans beizubehalten: Das Schwert wird in Bruchtal erneuert, ehe die Gefährten aufbrechen, und Aragorn benennt es selbst.
Provenienz
Aragorn — ab Drittes Zeitalter um 3018 (Für Aragorn in Bruchtal neu geschmiedet, kurz bevor er mit der Gefährtenschaft aufbrach.)