Adaptionen

In Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 erscheint Fangorn nur als kurze Station: Merry und Pippin entkommen ihren Entführern in den Wald und begegnen dort Baumbart, dessen Auftritt jedoch knapp bleibt. Weil der Film nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand, fehlt alles, was im Buch daraus folgt — die Beratung der Ent ebenso wie der Zug gegen Isengart. Auch der wandernde Wald, der bei Tolkien am Ende der Schlacht die fliehenden Orks verschlingt, hat in dieser Fassung keine Entsprechung. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 verfährt umgekehrt: Ihre sechsundzwanzig Halbstundenfolgen geben dem Stoff Raum, sodass die Begegnung im Wald, die Versammlung der Ent und der Angriff auf Isengart erhalten bleiben; Baumbart wird dort von Stephen Thorne gesprochen. Da das Hörspiel ohne Bild auskommt, trägt der Wald hier allein über Stimme und Geräusch.

Peter Jacksons Trilogie von 2001 bis 2003 zeigt Fangorn ausführlich; die Aufnahmen entstanden wie der gesamte Film in Neuseeland, Baumbart spricht John Rhys-Davies, der zugleich Gimli verkörpert. Die auffälligste Abweichung betrifft den Entschluss zum Krieg: Während die Ent bei Tolkien nach langer Beratung selbst zum Aufbruch finden, endet die Versammlung im Film mit der Weigerung, sich einzumischen; erst als Pippin Baumbart dazu bringt, den Weg an den Südrand des Waldes zu nehmen, wo dieser die Kahlschläge sieht, kommt der Zug gegen Isengart zustande. Erhalten bleibt dagegen die Begegnung mit dem wiedergekehrten Gandalf im Wald sowie das Auftauchen der Huorns vor Helms Klamm, das der Film ohne Erklärung stehen lässt.