Name und Überlieferung

Der Name Gundabad erscheint zuerst im „Hobbit“, und zwar ohne jede Erläuterung. Er fällt in dem Augenblick, in dem der Erzähler erklärt, woher das Orkheer vor dem Einsamen Berg kam: aus dem großen Berg im Norden, in dem die Orks ihre Hauptstadt hatten. Der Zusatz „im Norden“ ist dabei mehr als eine Ortsangabe. Er stellt den Berg als festen Punkt einer Landschaft vor, die der Leser nicht kennt, die Figuren der Erzählung aber sehr wohl. So wirkt Gundabad von Anfang an wie ein alter, eingeführter Name, der eine Übersetzung nicht nötig hat. Eine Bedeutung wird nicht mitgeteilt, auch nicht, in welcher Sprache der Name gebildet ist. Die deutsche Überlieferung belässt ihn unverändert, und je nach Satz steht er allein oder als „Berg Gundabad“.1

Im „Herrn der Ringe“ kehrt der Name nur in den Anhängen wieder, im Bericht über Durins Volk. Dort dient er als nördlicher Endpunkt einer Strecke: Von Gundabad bis zu den Schwertelfeldern zogen die Zwerge im Krieg gegen die Orks von Feste zu Feste. Die Stelle zeigt, dass der Name in der zwergischen Erinnerung als geläufige Wegmarke am Nordende des Nebelgebirges diente, gleichrangig mit dem Schwertel am anderen Ende. Eine Deutung liefern aber auch die Anhänge nicht, und die sprachlichen Anhänge gehen auf den Namen nicht ein. Wer nur die zu Lebzeiten veröffentlichten Werke kennt, erfährt also, wo Gundabad liegt und wer dort herrschte, aber nicht, was der Name besagt oder wer ihn gab. Erst ein später Text aus dem Nachlass äußert sich zur Herkunft des Namens; von ihm handelt der Abschnitt über Entwürfe und Varianten.2

  1. 1Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst
  2. 2Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk

Lage und Gestalt

Eriador

Gundabad ist ein einzelner Berg im äußersten Norden des Nebelgebirges, dort, wo die lange Kette, die Eriador vom Anduintal trennt, ihr nördliches Ende erreicht. Die Texte beschreiben ihn nicht näher: Über Höhe, Gestalt oder Zugänge sagen sie nichts. Seine Eigenart liegt darin, was er beherbergt. Er ist Berg und Festung zugleich, ein ausgehöhltes Massiv, das den Orks als Hauptstadt dient und ihnen eine Macht gibt, die über einen einzelnen Stützpunkt hinausreicht. Damit unterscheidet er sich von den kleineren Orkhöhlen weiter südlich, etwa denen unter dem Hohen Pass, die Bilbo und die Zwerge kennenlernen. Gundabad ist in diesem Gefüge der Mittelpunkt, nicht ein Außenposten.1

Welches Gewicht der Ort hat, zeigt der „Hobbit“ an der Bewegung des Orkheeres. Nach dem Tod des Großen Orks sammeln sich die Orks aus dem ganzen Gebirge in Gundabad, und von dort aus ziehen sie nach Süden und Osten, bis sie vor dem Einsamen Berg stehen. Der Marsch geschieht verborgen, auf versteckten Wegen und bevorzugt im Dunkeln, so dass ihr Kommen die Völker am Erebor überrascht. Aus der Erzählung ergibt sich damit die Lage des Berges im Verhältnis zum übrigen Norden: Er ist weit genug entfernt, dass ein solches Heer unbemerkt gesammelt werden kann, und doch nah genug, dass es rechtzeitig vor dem Erebor eintrifft. Gundabad erscheint so als Sammelplatz und Ausgangspunkt, von dem aus die Orks des Nordens als ein Ganzes handeln können.2

Die Anhänge zum „Herrn der Ringe“ fügen den Berg in eine größere Landschaft ein. Im Dritten Zeitalter liegt entlang des Nebelgebirges eine Reihe von Orkfesten, und Gundabad bildet deren nördlichen Anker. Südlich davon, weit jenseits dieser Kette, liegt Moria, wo Azog herrschte, und noch tiefer im Süden, wo das Gebirge nach Osten hin zum Anduin abfällt, liegen die Schwertelfelder. Im Krieg der Zwerge und Orks ist es diese ganze Linie, die Durins Volk Stück für Stück durchkämmt, bevor die Entscheidung vor den Toren Morias fällt. Gundabad erscheint in diesem Bild nicht als isolierte Burg, sondern als Kopf eines Netzes von Stützpunkten, das die Orks über das Gebirge gespannt haben.3

  1. 1Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst
  2. 2Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst
  3. 3Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk

Geschichte

Über die Anfänge Gundabads schweigen die zu Lebzeiten veröffentlichten Werke. Weder der „Hobbit“ noch die Anhänge zum „Herrn der Ringe“ nennen einen Gründer, ein Baujahr oder den Zeitpunkt, zu dem die Orks den Berg in Besitz nahmen. Wenn der Ort in diesen Texten auftritt, ist er bereits Orkland, und zwar offenbar seit langer Zeit. Dass der Berg eine ältere, zwergische Vorgeschichte hat, deutet sich in den veröffentlichten Werken allenfalls darin an, dass die Zwerge ihn als Wegmarke kennen. Ausgeführt wird diese Vorgeschichte erst in einem späten Nachlasstext, der im Abschnitt über Entwürfe und Varianten gesondert behandelt wird. Eine datierte Geschichte des Ortes beginnt daher erst im Dritten Zeitalter.1

Den Rahmen für die Orkherrschaft im Gebirge liefert die Zeittafel der Anhänge. Nachdem im Jahr 1980 des Dritten Zeitalters in Moria der Balrog erwacht war und die Zwerge die Stadt verlassen hatten, fehlte im Nebelgebirge die Macht, die den Orks hätte Einhalt gebieten können. Für das Jahr 2480 verzeichnet die Zeittafel, dass die Orks begannen, im Gebirge heimliche Festungen anzulegen, um die Pässe nach Eriador zu sperren. Gundabad wird bei diesem Eintrag nicht eigens genannt, und ob der Berg schon früher besetzt war, bleibt offen. Sicher ist nur, dass er zu der Kette von Stützpunkten gehörte, die in den folgenden Jahrhunderten das Gebirge beherrschten.2

In das volle Licht der Überlieferung tritt Gundabad durch den Krieg der Zwerge und Orks. Anlass war der Tod Thrórs, der im Jahr 2790 allein nach Moria gegangen war und dort von Azog erschlagen und geschändet wurde. Thráin, sein Sohn, rief daraufhin die Häuser der Zwerge zusammen, und nach dreijähriger Rüstung zogen sie 2793 ins Feld. Der Krieg dauerte sechs Jahre und wurde großenteils unter der Erde geführt, in Gängen und Höhlen, deren Einnahme viele Leben kostete. Gundabad markiert dabei den Anfang jener Strecke, auf der die Zwerge die Orkfesten eine um die andere heimsuchten. Er endete 2799 mit der Schlacht von Azanulbizar vor dem Osttor Morias, in der Dáin Azog tötete; die Zwerge siegten, betraten Moria aber nicht, und von einer dauerhaften Besetzung Gundabads durch sie berichten die Anhänge nichts.3

Anderthalb Jahrhunderte später war der Berg wieder der Mittelpunkt der Orks im Norden. Im Jahr 2941, nach dem Tod des Großen Orks in den Höhlen unter dem Hohen Pass, sammelten sie sich zu einem Rachezug, der zugleich die Erinnerung an Azog wachhielt: Anführer war Bolg, Azogs Sohn. Wie das Heer von Gundabad aus zum Einsamen Berg gelangte, ist an anderer Stelle beschrieben. Entscheidend für die Geschichte des Ortes ist der Ausgang. In der Schlacht der Fünf Heere unterlagen die Orks den verbündeten Zwergen, Elben und Menschen, und als Beorn in den Kampf eingriff, fiel Bolg unter seinen Schlägen.4

Die Niederlage traf die Macht des Berges an ihrer Wurzel. Der „Hobbit“ hält fest, dass der größte Teil der Orkkrieger des Nordens in jener Schlacht umkam und das Gebirge danach viele Jahre lang Ruhe hatte. Über das weitere Schicksal Gundabads schweigen die Quellen. Im Ringkrieg spielen zwar Orks aus dem Nebelgebirge wieder eine Rolle, doch der Berg selbst wird dabei nicht erwähnt, und weder die Erzählung noch die Anhänge sagen, ob er bis ans Ende des Dritten Zeitalters in Orkhand blieb oder im Vierten Zeitalter geräumt wurde. Die Geschichte des Ortes bricht damit mit dem Jahr 2941 ab.5

  1. 1Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst; Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk
  2. 2Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years
  3. 3Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk; Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years
  4. 4Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst; Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years
  5. 5Der Hobbit, Kapitel 18, The Return Journey; Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk

Bewohner und Herrschaft

Warge

Soweit die zu Lebzeiten veröffentlichten Werke Auskunft geben, war Gundabad im Dritten Zeitalter ein Wohnort der Orks und nichts sonst. Andere Bewohner werden nicht genannt, weder Gefangene noch Verbündete, die im Berg selbst gelebt hätten. Der „Hobbit“ bezeichnet ihn als ihre Hauptstadt, und schon dieses Wort setzt eine Ordnung voraus, in der die verstreuten Orkhöhlen des Gebirges auf einen Mittelpunkt bezogen sind. Wie diese Ordnung im Einzelnen aussah, bleibt offen. Der Große Ork unter dem Hohen Pass herrschte über seine eigenen Höhlen, und ob er dabei Gundabad Rechenschaft schuldete, sagt der Text nicht.1

Eine Herrscherfolge des Berges ist nicht überliefert. Kein Text nennt einen König von Gundabad, und die Orkführer, deren Namen bekannt sind, werden an anderen Orten verankert. Azog tritt in den Anhängen als Herr in Moria auf, nicht im Norden. Sein Sohn Bolg trägt im „Hobbit“ zwar den Beinamen „vom Norden“, was ihn mit den nördlichen Orks und damit mit dem Umkreis Gundabads verbindet. Dass er dort förmlich herrschte, wird jedoch nicht gesagt, und ebenso wenig, wer vor oder nach ihm den Befehl über den Berg führte.2

Das Verhältnis zu den Nachbarn ist fast durchweg eines der Feindschaft. Am schärfsten ist sie gegenüber den Zwergen aus Durins Volk, deren Erinnerung an erlittenes Unrecht die Anhänge ausführlich festhalten. Im Gebirge selbst stehen den Orks die Adler gegenüber, die sie verachten und ihre Bewegungen von oben verfolgen, und am Rand des Anduintals Beorn, der Jagd auf sie macht. Als einzige Verbündete nennt der „Hobbit“ die Warge, die wilden Wölfe jenseits des Gebirges, mit denen die Orks gemeinsame Sache machen und die sich ihrem Heer anschließen. Ein geregeltes Nebeneinander mit irgendeinem Volk der Umgebung, etwa Handel oder Tribut, ist für Gundabad nicht belegt.3

  1. 1Der Hobbit, Kapitel 4, Over Hill and Under Hill; Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst
  2. 2Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst; Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk
  3. 3Der Hobbit, Kapitel 6, Out of the Frying-Pan into the Fire; Der Hobbit, Kapitel 7, Queer Lodgings; Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk

Rolle in der Erzählung

In der Handlung des „Hobbit“ betritt niemand Gundabad. Der Berg bleibt außerhalb des Blickfelds, das die Erzählung fast durchweg an Bilbo bindet, und wird nur genannt, als der Erzähler kurz über den Horizont der Figuren hinausgreift. Gerade diese Abwesenheit bestimmt seine Wirkung. Der Leser kennt die Orkwelt bis dahin aus den Gängen unter dem Hohen Pass, eng, lärmend und in Bilbos Erleben überschaubar. Der Hinweis auf Gundabad macht deutlich, dass diese Welt einen Mittelpunkt hat, den die Geschichte nie zeigt und der größer ist als alles, was Bilbo gesehen hat.1

Erzählerisch dient der Berg als Ursprung einer Wende. Als das Heer aus dem Norden naht, stehen sich Zwerge auf der einen, Elben und Menschen auf der anderen Seite gegenüber, und der Streit um den Schatz steht kurz vor dem offenen Kampf. Gandalfs Warnung vor den heranziehenden Orks und Wölfen beendet diese Lage: Die Gegner von eben schließen sich zusammen. Der unsichtbare Ort im Norden liefert damit den äußeren Feind, an dem sich der Konflikt um Gier und Recht auflöst, den das Buch zuvor aufgebaut hat. Gundabad steht so weniger für einen Schauplatz als für die Bedrohung, die kleinliche Zwietracht nebensächlich macht.2

Im „Herrn der Ringe“ bleibt der Berg ganz aus der eigentlichen Handlung ausgespart; die Gefährten kommen ins Nebelgebirge und nach Moria, nicht in den Norden. Gundabad lebt hier nur im Rückblick der Anhänge fort, in einer Erzählung, die aus zwergischer Sicht von Kränkung und Vergeltung handelt. Dort misst der Name das Ausmaß der Rache: Er bezeichnet, wie weit Durins Volk seinen Zorn trug. Anders als Moria, das betreten, durchquert und in seiner Tiefe geschildert wird, bleibt Gundabad in beiden Büchern ein Ort, den man nur aus dem kennt, was von ihm ausgeht oder was gegen ihn unternommen wird.3

  1. 1Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst
  2. 2Der Hobbit, Kapitel 17, The Clouds Burst
  3. 3Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk

Entwürfe und späte Schriften

Die einzige Stelle, an der Tolkien die Vorgeschichte Gundabads ausführt, steht in einer seiner späten, unveröffentlicht gebliebenen Abhandlungen. Christopher Tolkien hat sie unter dem Titel „Of Dwarves and Men“ herausgegeben. Der Text handelt eigentlich vom Verhältnis der Zwerge zu den Menschen und kommt nur in einer Erläuterung zu den Stammvätern auf den Berg zu sprechen. Dort wird Gundabad als der Ort bestimmt, an dem der älteste Ahn der Langbärte erwachte, und diese Herkunft begründet die Ehrfurcht, die die Zwerge dem Berg entgegenbrachten. Zugleich ordnet der Text den Namen dem Khuzdul zu und beantwortet damit die Frage nach der Sprache, die die veröffentlichten Werke offenlassen; eine Übersetzung gibt er allerdings nicht. Hinzu kommt die Angabe, dass sich in den frühen Zeitaltern Abgesandte der verschiedenen Zwergenvölker am Berg zu gemeinsamen Beratungen trafen.1

Mit dieser Notiz erhält die spätere Orkherrschaft einen anderen Rang. Die Besetzung des Berges durch die Orks Saurons erscheint nun als Entweihung eines Ursprungsortes, und der Text zählt sie ausdrücklich zu den wichtigsten Ursachen für die Feindschaft der Zwerge gegen die Orks. Bemerkenswert ist das Verhältnis zu den Anhängen des „Herrn der Ringe“. Dort wird zwar erzählt, dass Durin allein schlief und später nach Azanulbizar kam, wo er sich niederließ, doch der Ort seines Erwachens bleibt ungenannt. Die späte Aufzeichnung widerspricht dem nicht, sondern füllt eine Lücke: Der Weg des Ahnherrn führte demnach vom Nordende des Gebirges nach Süden. Ob Tolkien diese Vorstellung in eine überarbeitete Fassung der veröffentlichten Texte übernommen hätte, lässt sich nicht sagen, da sie nur in dieser Notiz überliefert ist.2

  1. 1The Peoples of Middle-earth, Teil 2, Late Writings, Of Dwarves and Men
  2. 2The Peoples of Middle-earth, Teil 2, Late Writings, Of Dwarves and Men; Der Herr der Ringe, Anhang A, III, Durin's Folk

Verfilmungen

Unter den Bearbeitungen gibt nur Peter Jacksons dreiteilige Verfilmung des „Hobbit“ (2012–2014) Gundabad ein eigenes Gewicht, und sie nutzt den Berg deutlich stärker als die Vorlage. Schon im ersten Teil wird Azog ausdrücklich als Ork aus Gundabad eingeführt. Damit verbinden die Filme den Heerführer des Zwergenkriegs mit dem nördlichen Orksitz, eine Verknüpfung, die das Buch nicht herstellt. Gespielt wird Azog von Manu Bennett im Motion-Capture-Verfahren. Bolg, der im Roman allein an der Spitze des Nordheeres steht, verkörpert im zweiten Teil John Tui und im dritten Lawrence Makoare. Weil Azog in den Filmen die Schlacht von Azanulbizar überlebt, verschiebt sich das Verhältnis von Vater und Sohn. Bolg ist dort nicht mehr der Rächer eines Toten, sondern Befehlsempfänger eines lebenden Anführers.1

Die größte Abweichung betrifft den Aufmarsch vor dem Einsamen Berg. Im Buch zieht ein einziges Heer aus dem Norden heran. Die Filme teilen es dagegen auf: Azogs Hauptmacht kommt aus Dol Guldur, und erst später trifft ein zweites Heer aus Gundabad unter Bolg ein. Außerdem wird der Berg in den Filmen tatsächlich betreten. Legolas und die für die Filme erfundene Elbin Tauriel erkunden ihn und entdecken dort das sich sammelnde Heer. Gundabad wird so vom bloß genannten Ort jenseits des Blickfelds zu einem gezeigten Schauplatz, und seine Rolle als unsichtbarer Ursprung der Bedrohung geht verloren. Die zwergische Vorgeschichte des Berges, die nur im späten Nachlass überliefert ist, greifen die Filme nicht als Handlungselement auf.2

  1. 1Der Hobbit (Filmtrilogie), 2012–2014
  2. 2Der Hobbit (Filmtrilogie), 2012–2014