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unverändert übernommen
Elbische und die meisten númenórischen Namen bleiben, wie Tolkien sie schrieb. Aragorn bleibt Aragorn, Gondor bleibt Gondor — der Klang gehört der erfundenen Sprache, nicht dem Englischen.
Aus Rivendell wurde Bruchtal, aus Strider Streicher, aus dem Shire das Auenland. Diese Seite zählt, wie Tolkiens Namen in den deutschen Ausgaben klingen — 908 Begriffe, jeder im englischen Buch und in seiner Übersetzung gezählt. Sieh einem Namen bei der Verwandlung zu, blättere in der Konkordanz und prüfe dich an Carroux.
Ein Name, zwei Sprachen
Carroux 1969/70, Der Herr der Ringe — 584-mal im deutschen Text
Ein Übersetzer begegnet jedem Namen dreimal: als Klang, als Bedeutung und als etwas, das der Leser wiedererkennen muss. Die deutschen Ausgaben gingen alle drei Wege. Unsere Einteilung folgt der Ähnlichkeit der beiden Formen — die Zahlen sind Zählungen in den Büchern, die Etiketten sind unsere.
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Elbische und die meisten númenórischen Namen bleiben, wie Tolkien sie schrieb. Aragorn bleibt Aragorn, Gondor bleibt Gondor — der Klang gehört der erfundenen Sprache, nicht dem Englischen.
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Namen englischer Gestalt werden in deutsche Schreibung geschoben, damit sie sich einheimisch lesen: Aus Isengard wird Isengart, aus Samwise Samweis.
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Wo ein Name etwas bedeutet, wird die Bedeutung übersetzt: Aus dem zerklüfteten Tal Rivendell wird Bruchtal, aus dem Shire das Auenland, aus Treebeard Baumbart.
Jedes Paar mit seiner Zählung: wie oft der englische Name im englischen Buch steht, wie oft die deutsche Form im deutschen. Die Balken sind logarithmisch — Gandalf würde sonst alle anderen plattdrücken. Ohne Filter siehst du die 40 häufigsten von 908.
englischer Text deutscher Text
Den Herrn der Ringe gibt es auf Deutsch zweimal: in der Übersetzung von Margaret Carroux von 1969/70 und in der von Wolfgang Krege von 2000, überarbeitet 2012. Für 412 Namen sind hier beide Ausgaben gezählt; bei 4 davon haben die beiden verschieden entschieden. Die Liste unten ist dieser ganze Unterschied — jeden anderen Namen haben sie gemeinsam. Der berühmte Streit um Krege ging nie um die Namen, sondern um den Ton, und der wird hier nicht gezählt.
Sieben deutsche Ausgaben aus fünf Jahrzehnten stehen hinter den Zahlen. Jede Karte nennt Übersetzer, Ausgabe und wie viele unserer Paare sie belegt.
Carroux 1969/70
573 Paare belegt
Krege 2012/2026
529 Paare belegt
Krege 1997
43 Paare belegt
Krege 1978
483 Paare belegt
Schütz/Pesch 2007
223 Paare belegt
Pesch/Möhring 2017
190 Paare belegt
Pesch 2018
212 Paare belegt
Zehn Namen, je vier deutsche Formen — nur eine steht im Buch. Die falschen sind ebenfalls echte Übersetzungen, nur von anderen Namen.
Die Probe braucht JavaScript; die Konkordanz oben hält jede Antwort bereit.
Jeder englische Name unseres Registers wurde im englischen Text seines Werks gesucht und jede bekannte deutsche Form in der deutschen Ausgabe — mit Wortgrenzen und mit deutscher Flexion, denn ein Gebirge steht weit öfter als „des Weißen Gebirges“ im Text als in seiner Nennform. Ein Paar gilt nur als belegt, wenn die deutsche Form wirklich in der Ausgabe steht. Namen, die unser Register nicht kannte, hat ein Modell vorgeschlagen und dieselbe Zählung geprüft; ein Vorschlag, der im Buch nicht steht, erscheint hier nicht.
Aliasse bleiben aus den Paaren bewusst heraus: Streicher ist ein Name Aragorns, nicht seine Übersetzung. Die vollständige Messung, samt dem noch Unbekannten, liegt in den Arbeitsdateien des Projekts.