Name und Benennung

Der Name der Bergfeste ist in der Erzählung selbst nicht erklärt, gehört aber erkennbar in die Namenschicht Rohans, die Tolkien durchgehend in altenglischer Lautgestalt wiedergibt. Das Grundwort ist nicht das Ackergerät, an das der moderne englische Klang denken lässt, sondern altenglisch „hearg“, ein Wort für eine heidnische Kultstätte, ein Heiligtum unter freiem Himmel. Das Bestimmungswort „dūn“ bezeichnet den Hügel oder Berghang. Zusammengelesen meint der Name also etwa die Stätte am Berg, und er bewahrt damit eine Erinnerung an den Ort als Heiligtum, die weiter reicht als seine Nutzung als Zuflucht. Dieselbe Silbe kehrt im Namen des darunterliegenden Tals wieder, das nach der Feste benannt ist und nicht umgekehrt.1

Nach der Fiktion der Anhänge sind diese Formen Übertragungen: Die Sprache der Rohirrim wird dort nicht in ihrer eigentlichen Gestalt vorgeführt, sondern so wiedergegeben, dass sie sich zur Gemeinsprache verhält wie das Altenglische zum heutigen Englisch. Ein ursprünglich rohirrischer Name für Dunharg ist nirgends überliefert; was der Leser liest, ist bereits die Übersetzung des Chronisten. Die deutsche Ausgabe von Carroux folgt diesem Verfahren mit eigenen Mitteln. Sie behält das Bestimmungswort bei und setzt für das Grundwort „Harg“, das an althochdeutsch „harug“ anklingt, ein Wort derselben Bedeutung. So entstehen „Dunharg“ und „Hargtal“, die auf Deutsch dieselbe altertümliche Tiefe andeuten wie die englischen Formen, ohne sie wörtlich nachzubilden.2

In der Rede der Figuren erscheint der Ort meist als Feste oder Burg von Dunharg; Gandalf gebraucht diese Wendung, als er Théoden rät, sein Volk in die Berge zu führen. Dass der Name von den Rohirrim stammt, sagt allerdings wenig über die Herkunft des Ortes selbst. Die Erzählung hält ausdrücklich fest, dass die Straße und die Anlagen das Werk eines längst vergessenen Volkes sind, dessen eigener Name verloren ging und von dem kein Lied und keine Sage mehr berichtet. Die Reiter haben die Stätte also übernommen und in ihrer eigenen Sprache benannt, und der Name bezeugt eher ihre Scheu vor einem alten, fremden Heiligtum als eine Kenntnis seiner Erbauer.3

  1. 1Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan
  2. 2Der Herr der Ringe, Anhang F, On Translation
  3. 3Der Herr der Ringe, Buch III, Kap. 6, The King of the Golden Hall; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan

Lage und Gestalt

Edoras

Dunharg liegt im Weißen Gebirge, dort, wo die Ebenen Rohans an die südlichen Berge stoßen. Von Edoras aus zieht sich das Hargtal nach Süden tief in das Gebirge hinein. Es ist das obere Tal des Schneeborns, der aus den Bergen herabkommt und am Fuß des Königshügels vorbei in die offenen Lande fließt. Die Feste selbst liegt am Kopf dieses Tals, hoch über der Talsohle und den Siedlungen darunter. Sie ist keine Burg mit Mauern und Hallen wie die Hornburg, sondern ein von Natur geschützter Hochplatz, der eine Zuflucht für ein ganzes Volk bieten kann. Ihr Nutzen im Ringkrieg ergibt sich aus dieser Lage: Wer aus der Ebene flieht, findet hier im Rücken der Hauptstadt einen Ort, an den ein Feind nur mühsam heranreicht.1

Aus dem Tal führt ein einziger Weg hinauf. Er windet sich in engen Kehren eine steile Felswand empor, sodass Reiter und Fußvolk nur langsam und in schmaler Reihe aufsteigen können. An den Wendungen des Weges stehen die Púkelmänner als stumme Wegmarken, und wer oben ankommt, blickt über den Rand der Wand weit ins Hargtal zurück. Die Stärke des Ortes liegt weniger in Bauwerken als in diesem Zugang: Die Wand ist der Wall, die Straße das Tor. Hinter dem Rand öffnet sich ein Absatz im Gebirge, eingelassen zwischen die aufsteigenden Hänge.2

Dieser Absatz ist das Firienfeld, eine weite Bergwiese, auf der sich zur Zeit der Heerschau die Zelte und Lagerplätze der Rohirrim drängen. Umrahmt wird es von drei Bergen: dem Starkhorn im Süden, der Irensaga im Norden und dem Dwimorberg, dessen dunkle Masse das Feld nach hinten abschließt. Quer über die Wiese läuft eine doppelte Reihe aufgerichteter, unbehauener Steine auf den Berg zu und endet an einem finsteren Wald an dessen Fuß. Dahinter liegt, in den Fels gesetzt, das Tor zu den Pfaden der Toten, das kein Lebender durchschreiten darf. So verbindet der Ort zwei Gesichter: Nach vorn ist er ein heller, weiter Lagerplatz über dem Tal, nach hinten grenzt er an einen Bereich, den die Reiter meiden und dessen Nähe über dem ganzen Feld liegt.3

  1. 1Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan; Der Herr der Ringe, Buch III, Kap. 6, The King of the Golden Hall
  2. 2Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan
  3. 3Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company

Geschichte

Die Geschichte von Dunharg beginnt lange vor der Ankunft der Rohirrim, doch die Erzählung gibt für diese Frühzeit weder Jahreszahlen noch Namen an. Die Steigstraße, die Steinreihen auf dem Firienfeld und die Bildwerke an den Kehren waren schon alt, als die Reiter kamen, und ihre Erbauer sind, wie bereits dargelegt, vergessen. Welchem Zweck die Anlage einst diente, lässt der Text offen. Getrennt davon steht die Überlieferung vom Dwimorberg, die Aragorn im Ringkrieg wiedergibt: Die Menschen des Gebirges hatten Isildur zu Beginn der Herrschaft Gondors einen Eid geschworen, verweigerten ihm aber die Gefolgschaft, als Sauron wiederkehrte. Isildur verfluchte sie, bis zur Erfüllung ihres Eides keine Ruhe zu finden, und seither gilt der Berg hinter dem Firienfeld als Sitz der Toten.1

Mit dem Jahr 2510 des Dritten Zeitalters, als Eorl und sein Volk das Land Calenardhon als Lehen von Gondor empfingen, gelangte auch das Hargtal in den Besitz der Rohirrim. Sie übernahmen die alte Höhe als Zuflucht, ohne ihre Geschichte zu kennen. Eine Sage der Reiter, die Théoden im Ringkrieg erwähnt, knüpft an die ersten Jahre der neuen Herrschaft an: Brego, Eorls Sohn, und dessen Sohn Baldor sollen die Treppe der Feste hinaufgestiegen und bis vor das dunkle Tor im Berg gelangt sein. Dort habe ein uralter Mann gesessen, der ihnen erklärte, dass der Weg verschlossen sei und nur den Toten gehöre, und der danach nie wieder gesehen wurde.2

Die Anhänge verbinden das Tor mit einem Unglück im Königshaus. Im Jahr 2569 vollendete Brego die Goldene Halle Meduseld in Edoras, und bei dem Fest, das zu diesem Anlass gehalten wurde, gelobte Baldor, die Pfade der Toten zu betreten. Er kehrte nicht zurück, und Brego starb im folgenden Jahr aus Kummer. Das Königtum ging an Bregos zweiten Sohn Aldor über. Erst im Ringkrieg klärte sich Baldors Schicksal: Aragorn und seine Gefährten fanden im Innern des Berges die Gebeine eines gerüsteten Kriegers vor einer verschlossenen Tür, und Aragorn erkannte in ihm den verschollenen Königssohn, der den Weg nach draußen nicht mehr gefunden hatte.3

Seine größte Bedeutung erlangte Dunharg im Jahr 3019. Nachdem Gandalf Théoden aus seiner Lähmung gelöst hatte, riet er ihm, die Bewohner von Edoras in die Feste zu bringen und sie zum Sammelpunkt für alle zu machen, die einem verlorenen Kampf entkämen. Der König selbst ritt mit seinen Reitern nach Westen gegen Isengart, die Führung des Volkes übertrug er Éowyn. Sie brachte die Flüchtlinge ins Gebirge hinauf, während die Rohirrim in der Schlacht um die Hornburg am 3. März standhielten. So wurde die Feste in diesen Wochen zum Rückhalt eines ganzen Landes, dessen waffenfähige Männer anderswo gebunden waren.4

Am Abend des 7. März erreichte Aragorn mit Legolas, Gimli, den Söhnen Elronds und den Dúnedain des Nordens das Hargtal und stieg nach Dunharg hinauf. Éowyn empfing die Gruppe und versuchte vergeblich, Aragorn von seinem Vorhaben abzubringen; ihre Bitte, ihn begleiten zu dürfen, wies er zurück. Im Morgengrauen des 8. März ritt die Graue Schar über das Firienfeld auf den Dwimorberg zu und betrat die Pfade der Toten, die sie noch in derselben Nacht bis zum Stein von Erech führten. Damit trat das verschlossene Tor, das die Rohirrim über Jahrhunderte gemieden hatten, erstmals in die Kriegsgeschichte ein.5

Am 9. März kam Théoden, von Meriadoc Brandybock begleitet, nach Dunharg, wo sich auf dem Firienfeld das Heer der Mark sammelte. Noch am selben Abend traf Hirgon als Bote Gondors ein und überbrachte den Roten Pfeil, das Zeichen höchster Not. Am Morgen des 10. März, des Tages ohne Morgendämmerung, führte der König die Heerschau aus dem Hargtal hinab und nach Osten, um Minas Tirith zu entsetzen. Das zurückbleibende Volk sollte wiederum Éowyn anvertraut sein, die jedoch heimlich als Dernhelm mitritt. Über das Schicksal der Feste in den Jahren nach dem Ringkrieg berichten die Werke nichts Näheres; sie bleibt eine Zuflucht, deren Geschichte mit dieser einen Kriegswoche am dichtesten überliefert ist.6

  1. 1Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company
  2. 2Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan
  3. 3Der Herr der Ringe, Anhang A, II, The House of Eorl; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company
  4. 4Der Herr der Ringe, Buch III, Kap. 6, The King of the Golden Hall; Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years
  5. 5Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company; Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years
  6. 6Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan; Der Herr der Ringe, Anhang B, The Tale of Years

Bewohner und Herrschaft

Wer die Hochfläche vor den Rohirrim bewohnte, lässt sich nur mittelbar erschließen. Die Anhänge zählen die Menschen, die einst in den Tälern des Weißen Gebirges saßen, zu einer eigenen Völkergruppe, deren Überrest die Dunländer sind, und halten ausdrücklich fest, dass die Toten von Dunharg mit diesen verwandt waren. Aragorn spricht in seinem Bericht von ihnen als den Menschen der Berge und sagt, sie hätten in den Dunklen Jahren Sauron verehrt. Namen einzelner Fürsten oder eine Folge von Herrschern überliefert das Werk nicht; ihr König tritt nur als Anführer der Toten in Erscheinung. Ob die vergessenen Erbauer der Feste diesem Volk angehörten, sagt der Text an dieser Stelle nicht.1

Unter den Rohirrim ist eine eigene Herrschaft über Dunharg nicht bezeugt. Die Feste erscheint als Zuflucht des Königs der Mark, über deren Gebrauch er selbst bestimmt, und das Hargtal darunter gehört zum Kernland um Edoras. Wie diese Ordnung im Ernstfall aussah, zeigt der Aufbruch im Jahr 3019: Théoden fragte, wem er sein Volk in seiner Abwesenheit anvertrauen solle, und Háma nannte Éowyn, Éomunds Tochter, als diejenige aus dem Hause Eorl, die zurückbleibe, furchtlos und von allen geachtet. Der König stimmte zu und ließ sie durch Herolde als Führerin der Eorlingas ausrufen. Die Befehlsgewalt in Dunharg war damit keine feste Einrichtung, sondern ein Auftrag, den der König an ein Mitglied seines Hauses weitergab.2

Die nächsten Nachbarn der Zuflucht sind nicht Lebende. Hinter dem Firienfeld liegt der Bereich der Toten, mit dem die Reiter keinerlei Umgang pflegen; sie meiden den Berg und kennen seine Bewohner nur aus Sagen. Die Bildwerke an der Straße dagegen flößen ihnen keine Scheu ein, sie gelten als Überbleibsel ohne Macht. Nach außen hin band der Eid Eorls die Mark an Gondor, und dieses Bündnis bestimmte auch die Rolle der Feste: Als Gondors Bote die Rohirrim hier aufsuchte, war das Firienfeld der Ort, an dem der König die Antwort seines Volkes sammelte.3

  1. 1Der Herr der Ringe, Anhang F, I. The Languages and Peoples of the Third Age, Of Men; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company
  2. 2Der Herr der Ringe, Buch III, Kap. 6, The King of the Golden Hall
  3. 3Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan; Der Herr der Ringe, Anhang A, II. The House of Eorl

Rolle in der Erzählung

Hobbits

Im Gefüge des Romans erscheint Dunharg zunächst nur als Ziel. In Buch III wird der Ort als Rat und Anweisung genannt, doch die Erzählung folgt dem König nach Westen und verliert die Flüchtlinge aus dem Blick. Der Leser kennt die Zuflucht also lange, bevor er sie sieht. Während der Kämpfe um die Hornburg bleibt sie ein Versprechen im Hintergrund, ein Punkt, an dem das Volk der Mark geborgen sein soll, solange seine Krieger anderswo gebunden sind. Erst in Buch V betritt die Erzählung die Höhe selbst.1

Dort wird der Ort zweimal erreicht, in aufeinanderfolgenden Kapiteln und aus verschiedenen Blickwinkeln. Zuerst kommt die Graue Schar, deren Aufenthalt knapp und vom bevorstehenden Weg überschattet erzählt wird. Danach folgt Théoden mit Merry, und erst durch die Augen des Hobbits nimmt der Leser die Steigstraße, die verwitterten Figuren und das weite Feld wirklich wahr. Merry betrachtet die Steingestalten mit Staunen und beinahe mit Mitleid, und das Firienfeld erscheint so als fremde Landschaft, gesehen von einem Fremden. Die beiden Kapitel greifen ineinander: Was Merry oben vorfindet, ist bereits die Spur eines Abschieds, von dem er erst dort erfährt.2

Für die Figuren ist Dunharg vor allem ein Ort der Trennungen. Hier scheiden sich die Wege Aragorns und der Rohirrim, hier bleibt Éowyn mit ihrer abgewiesenen Bitte zurück, und hier entlässt Théoden den Hobbit aus seinem Dienst, weil er ihn nicht in den Krieg mitnehmen will. Dass Merry dennoch mitreitet, bahnt sich ebenfalls an dieser Stelle an. Die Lage zwischen hellem Tal und dunklem Berg gibt dem Ort seine Bedeutung im Buch: Er ist Zuflucht der Lebenden und zugleich Schwelle zu einem Weg, der nur dem Erben Isildurs offensteht. Mit dem Aufbruch unter dem verfinsterten Himmel wird die Stätte schließlich zum Scharnier, an dem Rohan von der Verteidigung des eigenen Landes zum Zug für Gondor übergeht.3

  1. 1Der Herr der Ringe, Buch III, Kap. 6, The King of the Golden Hall
  2. 2Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan
  3. 3Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 2, The Passing of the Grey Company; Der Herr der Ringe, Buch V, Kap. 3, The Muster of Rohan

In Verfilmungen und Hörspielen

In Peter Jacksons Filmtrilogie verschiebt sich die Rolle der Feste bereits im zweiten Teil. Das Buch schickt das Volk von Edoras nach Dunharg und den König allein nach Westen, der Film dagegen lässt Théoden, gespielt von Bernard Hill, die gesamte Bevölkerung zur Hornburg führen. Die Zuflucht im Gebirge entfällt damit für diesen Abschnitt der Handlung, und mit ihr Éowyns Auftrag, das Volk in die Berge zu bringen. Dunharg tritt erst im dritten Film in Erscheinung, und zwar nur noch als Sammelplatz des Heeres vor dem Ritt nach Gondor. Die Botschaft Gondors erreicht die Rohirrim dort nicht durch einen Boten mit dem Roten Pfeil, denn der Film lässt Hirgon aus und stellt den Hilferuf ganz auf die Leuchtfeuer ab. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 gelangt gar nicht bis zu diesem Ort, weil er nach der Schlacht um die Hornburg abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand.1

Auch die Ereignisfolge auf dem Firienfeld ordnet Jackson neu. Im Roman bricht Aragorn auf, bevor Théoden eintrifft, und die beiden Züge verfehlen einander. Im Film lagern der König und Aragorn, gespielt von Viggo Mortensen, gleichzeitig in Dunharg, und Aragorn verlässt das Heerlager erst in der Nacht vor dessen Abmarsch. Die Graue Schar kommt dabei nicht vor: Weder die Dúnedain des Nordens noch die Söhne Elronds erreichen das Hargtal, sodass Aragorn nur mit Legolas und Gimli den Weg zu den Toten antritt. Anstelle dieser Verstärkung erscheint Elrond, dargestellt von Hugo Weaving, selbst im Lager und übergibt Aragorn das neu geschmiedete Schwert, das der Held im Buch längst seit dem Aufbruch aus Bruchtal trägt. Éowyn, gespielt von Miranda Otto, bleibt in dieser Fassung mit ihrer Bitte um Begleitung ebenfalls in Dunharg zurück, sodass der Film die Trennungen, die das Buch über zwei Ankünfte verteilt, in einer einzigen Nacht bündelt.2

  1. 1Der Herr der Ringe (Filmtrilogie), 2001–2003; Der Herr der Ringe (Film 1978), 1978
  2. 2Der Herr der Ringe (Filmtrilogie), 2001–2003