Herkunft und Namen

Der Name, unter dem dieses Volk in den Erzählungen des Dritten Zeitalters erscheint, ist grau-elbisch. Er setzt sich aus dem sindarischen Wort für den Westen und Edain zusammen, der Bezeichnung, die die Elben den Menschen der drei alten Häuser gaben; zusammengenommen also etwa „Edain des Westens“. Die Einzahl lautet Dúnadan, und sie war mehr als eine gelehrte Form: In Bruchtal galt sie als übliche Anrede für Aragorn, so beiläufig gebraucht, dass Frodo eigens nachfragen musste, was damit gemeint sei. Im gemeinen Sprachgebrauch des Westlands wurde der Ausdruck schlicht als „Menschen des Westens“ wiedergegeben, wobei „Westen“ hier doppelt gemeint ist — die Herkunft aus dem Inselreich im westlichen Meer und, dahinter, die alte Zugehörigkeit zu den Ländern jenseits davon.

Die Abstammung reicht in das Erste Zeitalter zurück. Die Vorfahren der Dúnedain waren jene Menschen, die als erste über das Gebirge nach Beleriand zogen und sich den Eldar im Kampf gegen Morgoth anschlossen; nach ihm bemaß sich später alles, was ihnen zufiel. Als Lohn für diese Treue wurde ihnen eine große Insel im Meer bereitet, fern von den Küsten Mittelerdes und in Sichtweite des Westens, und dorthin führte sie Elros, der Sohn Earendils, der sich anders als sein Bruder für das Los der Menschen entschied und als erster König über sie herrschte. Aus dieser Wahl leitet sich beides her: die Verwandtschaft mit den Häusern der Eldar und die Sterblichkeit, die durch keine Gabe aufgehoben wurde.

Streng genommen bezeichnet der Name nicht das Inselvolk selbst, sondern seinen Rest im Exil. Nur diejenigen, die den Elben die Freundschaft nicht aufkündigten und darum in den späten Jahrhunderten der Insel als Getreue galten, entkamen dem Untergang; unter Elendil und seinen Söhnen Isildur und Anárion erreichten sie die Küsten Mittelerdes und gründeten dort im Jahr 3320 des Zweiten Zeitalters ihre Reiche im Norden und im Süden. Beide Zweige führten den Namen weiter, und noch dort, wo von ihrer Geschichte kaum etwas bekannt war, blieb er haften: Den Leuten von Bree und im Auenland waren die Nachfahren des nördlichen Zweiges vor allem als Waldläufer geläufig, wandernde Fremde von zweifelhaftem Ruf, deren eigentlicher Name ihnen nichts sagte.

Geschichte

Die beiden Reiche der Verbannten lagen weit voneinander entfernt: im Norden Arnor um Annúminas und später Fornost, im Süden Gondor mit Osgiliath, Minas Anor und Minas Ithil. Noch im Zweiten Zeitalter zwang Sauron beide zum Krieg; er nahm Minas Ithil, und Elendil schloss mit Gil-galad das Letzte Bündnis. Auf der Dagorlad wurde Saurons Heer geschlagen, doch die Belagerung von Barad-dûr zog sich über Jahre hin, und Anárion fiel noch vor ihrem Ende. Als Sauron zuletzt selbst hervortrat, kamen auch Elendil und Gil-galad um; Isildur schnitt ihm den Ring von der Hand und behielt ihn für sich. Zwei Jahre nach Beginn des Dritten Zeitalters wurde Isildur auf dem Weg nach Norden an den Schwertelfeldern überfallen und erschlagen, der Ring ging im Anduin verloren, und die Herrschaft im Norden fiel an seinen jüngsten Sohn Valandil, der in Bruchtal aufgewachsen war.

Das Nordreich zerbrach nicht an einem Feind, sondern an sich selbst. Nach dem Tod Earendurs im Jahr 861 des Dritten Zeitalters teilten seine Söhne das Land unter sich auf, und aus Arnor wurden Arthedain, Cardolan und Rhudaur, die einander um die Grenzlande und um den Anspruch auf das Erbe Elendils befehdeten. In diese Schwäche hinein entstand um das Jahr 1300 im Norden das Reich Angmar unter einem Herrscher, dessen wahres Wesen erst spät erkannt wurde. 1409 fiel Rhudaur an ihn, Cardolan wurde verwüstet und der Turm auf der Wetterspitze zerstört; was von Cardolan übrig blieb, erlosch in der Großen Pest von 1636. Arthedain hielt sich noch dreieinhalb Jahrhunderte länger, bis Fornost im Jahr 1974 genommen wurde und Arvedui, der letzte König, im Eis der Bucht von Forochel umkam. Ein Jahr darauf zerschlug ein Heer aus Gondor gemeinsam mit den Elben Angmar bei Fornost — doch für das Reich, das es hätte retten sollen, kam der Sieg zu spät.

Was blieb, war ein Volk ohne Land. Aranarth, der Sohn Arveduis, legte 1976 den Königstitel ab und nannte sich Häuptling der Dúnedain; die Erbstücke des Nordreichs — das Zepter von Annúminas, der Ring Barahirs, die Splitter von Elendils Schwert und der Stern Elendils — wurden nach Bruchtal gebracht und dort bewahrt, und die Söhne der Häuptlinge wuchsen im Haus Elronds auf. Ihre Zahl war klein und wurde kleiner; sie führten kein Hoflager mehr, sondern zogen durch ein Eriador, das seine eigene Bewachung nicht bemerkte, hielten die alten Wege und die verlassenen Grenzen offen und verhinderten, dass sich das Böse in den entvölkerten Landen wieder festsetzte. Sechzehn Häuptlinge folgten so aufeinander, ehe mit Aragorn dem Zweiten der Anspruch auf beide Kronen erneut vorgetragen wurde.

Im Süden verlief der Niedergang langsamer und war lange nicht als solcher erkennbar. Unter den Schiffskönigen dehnte Gondor seine Macht über die Küsten und weit nach Süden und Osten aus und erreichte unter Hyarmendacil die größte Ausdehnung seiner Geschichte, danach aber begann es an Kraft zu verlieren, ohne Land zu verlieren. Der Bruch kam von innen: Der Streit um die Erbfolge Valacars, dessen Sohn Eldacar von einer Mutter aus dem Volk der Nordmenschen abstammte, führte zum Bürgerkrieg, zur Vertreibung und Rückkehr des rechtmäßigen Königs und zum Abfall Umbars, das fortan von den Nachkommen des Usurpators und später von Korsaren gegen Gondor gehalten wurde. Dabei ging gerade jenes Blut verloren, dessen Reinheit die Kriegsparteien zu verteidigen vorgaben. Die Große Pest von 1636 tat das Übrige: Sie riss den König und einen großen Teil des Volkes hin, Osgiliath verödete, und die Wacht an den Grenzen Mordors wurde aufgegeben.

Im neunzehnten Jahrhundert des Zeitalters brachen die Wagenfahrer aus dem Osten herein; in ihren Kriegen fielen zwei Könige, und die Lande jenseits des Anduin gingen verloren. Nach dem Tod Ondohers im Jahr 1944 meldete Arvedui aus dem Norden seinen Anspruch auf die Krone Gondors an, doch der Reichsrat entschied anders und wählte den siegreichen Feldherrn Earnil — eine Entscheidung, die die beiden Zweige der Dúnedain für gut tausend Jahre getrennt hielt. Dessen Sohn Earnur nahm 2050 die Herausforderung des Herrn von Minas Morgul an, ritt in die Stadt und kehrte nicht zurück; da kein Erbe blieb, den man ohne Streit hätte einsetzen können, regierten fortan die Truchsesse im Namen eines abwesenden Königs. Gondor hielt sich, doch es wuchs nicht mehr: Die Lebenszeit seiner Menschen verkürzte sich, kinderlose Häuser starben aus, und die Verteidigung des Landes stützte sich zunehmend auf Bundesgenossen, seit Cirion den Reitern aus dem Norden nach der Schlacht auf dem Feld von Celebrant Calenardhon überließ.

Erst der Ringkrieg brachte beide Zweige wieder zusammen. Dreißig Waldläufer aus dem Norden ritten, von Elronds Söhnen begleitet, in aller Eile nach Süden, um Aragorn zu suchen; sie folgten ihm über die Pfade der Toten und trafen mit der Flotte, die den Korsaren abgenommen worden war, auf den Pelennor-Feldern ein, wo Halbarad, der Aragorns Banner trug, den Tod fand. Wenige Wochen später wurde Aragorn in Minas Tirith als Elessar gekrönt und nahm zugleich die Herrschaft über den Norden an; das Zepter von Annúminas kehrte aus Bruchtal zurück, und Arnor und Gondor waren erstmals seit Isildur wieder in einer Hand. Damit endete die Zeit des verborgenen Wanderns: Die Nachfahren des nördlichen Zweiges siedelten wieder in Eriador, während das Vierte Zeitalter unter einem König begann, in dem sich die Linien Elendils, die im Norden und die im Süden geführte, endlich vereinigten.

Lebensweise und Werke

Der auffälligste Unterschied zu den übrigen Menschen lag zunächst im Leiblichen. Die Dúnedain waren hochgewachsen, von großer Kraft und mit schärferen Sinnen begabt, als bei anderen Geschlechtern üblich war; vor allem aber lebten sie länger. Auf der Insel hatte ihre Lebensspanne ein Vielfaches der gewöhnlichen betragen, und noch im Exil erreichten die Herrscher beider Reiche ein Alter, das ihren Nachbarn unheimlich blieb. Diese Gabe war jedoch nicht unwandelbar: Sie schwand mit den Jahrhunderten, rascher im Süden, wo sich die Geschlechter vermischten und die Kraft der Häuser erschöpfte, langsamer im Norden, wo das Blut ungemischt blieb, so dass Aragorn mit zweihundertzehn Jahren ein Alter erreichte, wie es seit langem keiner seiner Vorfahren mehr erlangt hatte. Zu den Gaben zählte auch eine Heilkunst, die in Gondor als Kennzeichen des rechtmäßigen Königs galt und sich alter, aus dem Westen mitgebrachter Kräuterkunde bediente.

Ihre Werke waren die eines Volkes, das aus einer Seefahrerkultur kam und diese an einer fremden Küste fortsetzte. Sie bauten Schiffe und hielten Häfen, sie legten Straßen und Dämme an, und sie arbeiteten in Stein mit einer Beständigkeit, die ihre eigenen Reiche überdauerte: die Türme der Wacht, die Mauern von Minas Tirith, die Königsbilder am Anduin und der schwarze Turm im Ring von Isengart standen noch, als niemand mehr wusste, wer sie errichtet hatte. Aus Númenor gerettet wurden auch die sieben Sehenden Steine, die Elendil und seine Söhne auf die Festen beider Reiche verteilten und deren Gebrauch eine eigene, später verlorene Kunst verlangte. Ebenso sorgfältig hüteten sie das geschriebene Wort — Urkunden, Jahrbücher und Aufzeichnungen, von denen ein Teil in den Archiven von Minas Tirith überdauerte — und ein eigenes Zeitmaß, dessen Jahresrechnung sie den Eldar entlehnt und den eigenen Bedürfnissen angepasst hatten.

In der Sprache zeigte sich dieselbe Doppelheit. Die Gemeinsame Sprache des Westlands war aus ihrer eigenen Volkssprache erwachsen und durch die Häfen weit über Mittelerde getragen worden; in den vornehmen Häusern Gondors aber sprach man lange Sindarin, und das Hochelbische blieb der feierlichen Rede und den Namen der Könige vorbehalten. Als das Nordreich seinen Anspruch auf das ganze Erbe erneuerte, gaben sich seine Herrscher wieder Namen in sindarischer Form; die Truchsesse Gondors hingegen mieden die hochelbischen Formen, weil ihnen der Königstitel nicht zustand. Zu ihren Sitten gehörte ein kurzes Schweigen vor dem Mahl, bei dem sie sich nach Westen wandten, zur versunkenen Insel und zu dem, was hinter ihr liegt. Und obwohl die Könige Gondors sich prächtige Grabhäuser bauten, an denen ein späteres Geschlecht mehr hing als am Leben, hielten die Getreuen an der alten Auffassung fest, dass die Sterblichkeit keine Strafe sei, sondern eine Gabe — weshalb die Herrscher aus Elendils Linie ihr Leben aus freiem Willen niederlegten, ehe es ihnen genommen wurde.

Zweige und Häuser

Die Spaltung des Volkes war älter als das Exil. Auf der Insel schied sich früh eine Partei, die den Königen in ihrem Bruch mit dem Westen folgte, von jenen, die an der alten Freundschaft festhielten und darum die Getreuen genannt wurden; ihr Haupt waren die Herren von Andúnië, deren Linie sich auf Silmarien zurückführte, die älteste Tochter eines frühen Königs, die das Zepter nicht geerbt hatte. Der letzte dieser Herren war Amandil, der Vater Elendils. Die Gegenpartei hatte längst eigene Herrschaften an den Küsten Mittelerdes errichtet; sie überstand den Untergang ebenfalls, blieb aber den Verbannten feind, und ihre Nachkommen, die man später die Schwarzen Númenórer nannte, hielten den Süden und vor allem den Hafen von Umbar.

Unter den Verbannten selbst trennten sich die Nachkommen der beiden Söhne Elendils in ein nördliches und ein südliches Haus. In Gondor wuchs neben dem königlichen ein zweites Geschlecht heran, das Haus Húrins, benannt nach einem Truchsess des Königs Minardil aus Emyn Arnen, dessen Nachfahren das Amt erblich weiterführten, bis es mit Mardil auf sie allein überging. Daneben standen die Lehnsherren der Landschaften, unter ihnen die Fürsten von Dol Amroth in Belfalas, deren Linie als besonders alt galt und der man neben númenórischer auch elbische Abkunft nachsagte — Legolas meinte sie noch an Imrahil zu erkennen. Im Norden dagegen bildeten sich keine solchen Zweige: Dort blieb ein einziges kleines Volk um das Haus der Häuptlinge versammelt.

Wie die Dúnedain selbst die Menschengeschlechter ordneten, hat Faramir in Ithilien vor Frodo dargelegt: Hohe Menschen des Westens, mittlere Völker der Dämmerung und die Menschen der Finsternis, die dem Feind dienten. Bemerkenswert daran ist weniger die Einteilung als sein Eingeständnis, dass Gondor selbst in die mittlere Ordnung abgesunken sei und den Rohirrim inzwischen ähnlicher als den eigenen Vorvätern. Auch die Schar, die er in den Wäldern jenseits des Anduin befehligte, trug den Namen der Waldläufer, doch waren es Männer Gondors im Dienst ihrer Stadt, nicht Verwandte jener wenigen Geschlechter, die im Norden dasselbe Wort führten.

Rolle in der Erzählung

Ins Buch treten die Dúnedain nicht als Reich ein, sondern als einzelner Fremder in der dunklen Ecke einer Wirtsstube. Der Leser lernt sie so kennen, wie die Hobbits sie kennenlernen: von unten, aus der Sicht von Leuten, die von der Wacht über ihre Grenzen nichts ahnen und den Wachenden für einen zwielichtigen Herumtreiber halten. Das Muster wird ausdrücklich benannt, als Aragorn im Rat Elronds darauf hinweist, dass gerade die Ahnungslosigkeit der Beschützten der Sinn und der Preis dieser Arbeit sei — Dank wäre Verrat an der Verborgenheit. Erzählerisch stiftet dieser Auftritt das Grundmuster des ganzen Werks: Rang und Herkunft sind an der äußeren Erscheinung nicht abzulesen, und wer zu wenig gilt, wird unterschätzt.

Zugleich sind sie die Stelle, an der die ältere Sagenwelt das Buch berührt. Wo von ihnen die Rede ist, öffnet sich hinter der Handlung eine Tiefe, die den übrigen Völkern des Westlands fehlt: Aragorn singt seinen Gefährten auf der Wetterspitze von den Liebenden des Ersten Zeitalters, und was die Hobbits für eine schöne alte Geschichte halten, ist die Vorgeschichte des Mannes, der sie führt. So tragen die Dúnedain im Werk die Last der Erinnerung, und mit ihr das Thema des Schwindens: An ihren Bauten, Namen und Jahresrechnungen wird ablesbar, wie viel verloren ging, während die Reiche ringsum jung und unbelastet erscheinen.

Schließlich hängt an ihnen der zweite Handlungsstrang. Neben dem Weg des Ringträgers, der Macht wegwirft, läuft der Weg des Erben, der Macht auf sich nimmt; erst beide zusammen ergeben den Ausgang. Dass Aragorn in Bruchtal unter einem Namen aufwuchs, der Hoffnung bedeutet, gibt dem Volk seine Rolle in der Erzählung: Es hält eine Möglichkeit offen, für die es keine Gewähr gibt. Doch das Buch verweigert den ungetrübten Schluss. Die Geschichte von Aragorn und Arwen, im Anhang und nicht im Haupttext erzählt, endet mit einer Trennung, die keine Gabe aufhebt — und beschließt so das Thema, das dieses Volk von Anfang an mit sich führt.

Entwürfe und Varianten

In den ältesten Schichten des Legendariums gibt es dieses Volk noch nicht. Die frühen Fassungen der Beleriand-Erzählungen kennen kein Inselreich im westlichen Meer und keinen Untergang, der Überlebende an die Küsten Mittelerdes trüge; der ganze Stoff tritt erst in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre hinzu, gemeinsam mit dem Plan eines Zeitreise-Romans. In dessen unvollendetem Entwurf blicken ein Vater und ein Sohn der Gegenwart, Alboin und Audoin Errol, durch eine Kette gleichbedeutender Namen in die Vergangenheit zurück, bis sie in der Gestalt Elendils und seines Sohnes Herendil auf der Insel selbst ankommen — die Getreuen und ihre Verfolgung durch den König erscheinen hier zuerst. Parallel dazu entstand eine knappe Chronik des Untergangs, und die etymologischen Notizen desselben Zeitraums enthalten bereits die Wortbestandteile, aus denen der spätere Volksname gebildet ist.

Der zweite Anlauf zu demselben Rahmen, ein Jahrzehnt später begonnen, führte zu einer auffallend abweichenden Darstellung: Dort wird der Untergang in einer Überlieferung erzählt, die nicht von Elben stammt, weshalb vieles verschoben erscheint, und das Volk trägt Namen aus der eigens ausgearbeiteten Menschensprache — die Insel heißt Anadûnê, Elendil führt den Namen Nimruzîr. Der nördliche Zweig wiederum ist ein Ergebnis der Arbeit am Ringkrieg selbst: Der Fremde im Gasthaus zu Bree war anfangs ein Hobbit namens Trotter, der in Holzschuhen ging, und erst im Lauf vieler Umarbeitungen wurde aus ihm ein Mensch von númenórischer Abkunft, mit dem zugleich sein Volk und dessen Geschichte entstanden. Wie umfangreich diese Geschichte zeitweise ausgearbeitet war, zeigen die späten Materialien zu den Anhängen, deren Königsannalen weit ausführlicher sind als das schließlich Gedruckte und in Namen wie Jahresangaben mehrfach von ihm abweichen.