Name und Benennung

Der Name Angband gehört dem Sindarin an und ist ein durchsichtiges Kompositum aus ang „Eisen“ und band „Zwang, Haft, Kerker“. Wörtlich bezeichnet er damit den eisernen Kerker; die geläufige Wiedergabe „Eisenhölle“ ist bereits eine Deutung, die den erzählerischen Beinamen aufnimmt und nicht die Wortbildung. Das erste Glied kehrt in einer ganzen Reihe von Namen wieder, die auf Metall und Schmiedewerk verweisen — in Angainor, der Kette, die Melkor band, ebenso wie in den Klingen Angrist und Anglachel —, sodass die Festung einem Wortfeld der Härte und des Gemachten zugeordnet ist. Das zweite Glied trägt zugleich die Bedeutung von Fessel und Gefängnis. Bauwerk und Zweck fallen im Namen also zusammen: Er benennt nicht bloß eine Burg aus Eisen, sondern einen Ort, an dem festgehalten wird.

Bewahrt ist die Benennung ausschließlich aus elbischer Sicht. Ein Name, den Morgoth seinem eigenen Sitz gegeben hätte, ist nicht überliefert; was die Quellen bieten, sind Bezeichnungen der Elben Beleriands und die daran anschließende Überlieferung der Menschen, also die Wörter derer, die den Ort von außen kannten und fürchteten. Neben der Grundform steht in den Erzähltexten der Beiname „Eisenhölle“, der die Festung nicht mehr beschreibt, sondern beurteilt. Auch die Umgebung trägt wertende Namen: Das Reich im Norden heißt Dor Daedeloth, das Land des Schattens des Grauens, und die drei Gipfel über den Toren heißen Thangorodrim, worin das Element thang „Unterdrückung“ steckt. Angband steht damit in einem Namenkranz, dessen Glieder einander stützen — Werkstoff, Zwang und Schrecken —, und die Sprache selbst hält fest, wie der Ort auf jene wirkte, die ihn benannten.

Für die Aussprache gelten die Regeln, die Tolkien im Anhang zum Herrn der Ringe für die elbischen Sprachen festgehalten hat. Die Buchstabenfolge ng ist hier kein bloßer Nasal, sondern behält vor dem folgenden b den g-Laut, wie im englischen finger; die eingedeutschte Sprechweise mit reinem ŋ entspricht der Vorlage nicht. Beide Vokale sind kurz, da kein Akzent eine Länge anzeigt, und bei zweisilbigen Wörtern liegt der Ton auf der ersten Silbe. Dieselben Konventionen regeln die übrigen Namen des Ersten Zeitalters, die in den Anhängen erwähnt werden, sodass die Schreibung des Namens keiner Sonderregel folgt, sondern dem allgemeinen System der elbischen Umschrift.

Land und Lage

Angband war keine Burg auf der Höhe, sondern ein Werk in die Tiefe: ein System von Hallen, Gruben, Schmieden und Verliesen, das unter das Gestein der Ered Engrin, der Eisenberge am nördlichen Rand der Welt, getrieben wurde. Angelegt hatte es Melkor lange vor der Rückkehr der Noldor, und zwar als westliches Vorwerk und Waffenhaus seines größeren Sitzes Utumno, dem es gegen einen möglichen Angriff aus dem Westen vorgelagert war; die Aufsicht darüber lag bei Sauron. Als die Valar Utumno brachen, wurde auch diese Feste verwüstet, doch die untersten Gewölbe blieben unentdeckt, und in ihnen überdauerten Diener Melkors. Auf diesem alten Unterbau erhob sich später der Ort, den die Elben Beleriands kannten.

Zu erkennen war die Festung von außen nur an ihrem Tor und an dem, was Morgoth darüber auftürmte: den drei Gipfeln des Thangorodrim, aufgeschüttet aus Schlacke und Asche der Stollen, die aus den Tiefen ausgeworfen wurden. Ihre Häupter rauchten beständig, und der Dunst, der von ihnen ausging, verdunkelte den ganzen Norden. Vor den Toren lag eine weite Grasebene, Ard-galen, die den Blick von den Bergen bis nach Süden freigab; jenseits davon stiegen im Süden das Waldhochland Dorthonion und im Westen die Ered Wethrin auf, hinter denen Hithlum lag. Diese Höhenzüge bildeten den Wall, an dem die Noldor ihre Belagerung festmachten. Vollständig aber ließ sich Angband nie einschließen, denn nach Norden und Osten setzten sich die Eisenberge in unerforschte Öden fort, durch die Morgoth Boten und Heere hinausschicken konnte.

Was den Ort auszeichnete, war das Missverhältnis von Sichtbarem und Verborgenem. Über der Erde standen ein Tor und drei Berge, darunter aber lagen Stockwerke von Gängen, deren Ausdehnung niemand von außen ermessen konnte und aus denen Heerscharen hervorbrachen, ohne dass man ihre Zahl zuvor geschätzt hätte; ganz zuunterst, so heißt es, stand Morgoths Thron. Auch die Umgebung trug die Spuren dieser Arbeit: Die Ebene vor dem Tor wurde später verbrannt und zu einer staubigen Wüste, dem Anfauglith, und die Gipfel warfen ihren Rauch weit über das Land. Erst der Krieg des Zorns legte die Tiefen offen und schlug die Türme nieder, und mit dem Umbruch der nördlichen Länder verschwand auch die Landschaft, in der die Festung gelegen hatte.

Geschichte

Die Geschichte der Festung, wie sie die Überlieferung Beleriands kennt, setzt mit Melkors Rückkehr aus Aman ein. Nachdem er die Silmaril geraubt hatte und in Lammoth mit Ungoliant in Streit geraten war, die ihn zu ersticken drohte, brachen die Balrogs auf seinen Schrei hin aus den vergessenen Tiefen des alten Baus hervor, vertrieben die Spinne und geleiteten ihren Herrn heim. Dort richtete er sich neu ein, ließ die Silmaril in eine eiserne Krone fassen, die er fortan trug, und machte den Ort zum Sitz seiner Herrschaft über den Norden. Aus den Gruben zog er Orkheere heran, deren Zahl in den langen Jahren des Sternenlichts stetig wuchs. Noch bevor die Noldor über das Meer kamen, sandte er sie in zwei Zügen nach Süden gegen Thingols Volk; in dieser ersten Schlacht Beleriands fiel Denethor auf dem Amon Ereb, und Melian zog daraufhin den Gürtel um Doriath, der es fortan verschloss.

Mit der Landung Feanors am Firth von Drengist begann die Reihe der Kriege, in denen die Festung Angriffsziel und Ausfallstor zugleich war. Die Heerschar, die Morgoth den Ankömmlingen entgegenschickte, wurde in der Schlacht unter den Sternen aufgerieben, doch Feanor verfolgte die Fliehenden zu weit; vor den Tälern des Thangorodrim traten ihm die Balrogs entgegen, Gothmog schlug ihn nieder, und er starb in Sichtweite der Gipfel, ohne die Tore je erreicht zu haben. Kurz darauf bot Morgoth Verhandlungen an, brach sie mit Übermacht und nahm Maedhros gefangen, den er an der Rechten von einem Felsvorsprung des Gebirges hängen ließ, unerreichbar für Belagerung und Sturm. Fingon fand ihn und rettete ihn mit Hilfe Thorondors, indem er ihm die Hand abschlug. Als Fingolfins Heer schließlich vor die Tore zog und die Hörner davor erschallen ließ, blieb alles verschlossen; Morgoth wich der offenen Feldschlacht aus.

Gut ein halbes Jahrhundert später versuchte er einen zweiten Vorstoß und schickte Heere durch die Pässe nach Westen und Osten aus. Sie wurden geschlagen und bis vor die Tore zurückgetrieben; diese Ruhmreiche Schlacht, Dagor Aglareb, begründete die Belagerung, die beinahe vierhundert Jahre währte. In dieser langen Zeit lag der Norden verschlossen, doch die Ruhe war nie vollständig: Morgoth prüfte den Ring mit Ausfällen, ließ eine Streitmacht auf dem Umweg über den Firth von Drengist gegen Hithlum ziehen und streute Gerüchte und Misstrauen unter die Fürstenhäuser, wozu ihm auch Gefangene dienten, deren Willen er gebrochen und die er wieder freigegeben hatte. In diese Jahre fällt der erste Auftritt Glaurungs, der noch nicht ausgewachsen aus den Toren kam und von Fingons berittenen Bogenschützen zurückgetrieben wurde; danach folgten fast zwei Jahrhunderte des Langen Friedens, in denen die Belagerer glaubten, die Festung sei auf Dauer eingedämmt.

Die Belagerung endete in einer einzigen Winternacht. Aus den Gipfeln brachen Ströme von Feuer hervor, die die Ebene vor den Toren überliefen und die Verteidigungslinien zerrissen; hinter dem Brand kamen Glaurung und die Balrogs, und in der Schlacht des Jähen Feuers gingen Dorthonion und die östlichen Vorposten verloren. Fingolfin ritt daraufhin allein zu den Toren und forderte Morgoth zum Zweikampf; er verwundete ihn siebenmal und schlug ihm im Sterben den Fuß, ehe er unterlag, und Morgoth blieb hinkend und gezeichnet und trat fortan nicht mehr selbst ins Feld. Wenige Jahrzehnte später gelangten Beren und Lúthien als einzige Eindringlinge bis in die unterste Halle: Lúthiens Lied ließ den Hof und den Herrn der Festung in Schlaf sinken, die eiserne Krone glitt zu Boden, und Beren schnitt einen der Silmaril heraus, ehe die Klinge brach. Beim Ausbruch riss Carcharoth am Tor ihm die Hand mit dem Stein ab.

Der letzte große Angriff der Verbündeten, das Bündnis unter Maedhros, endete in der Nirnaeth Arnoediad vor den Toren mit einer Niederlage, nach der kein elbisches Heer mehr gegen den Norden zog. Húrin wurde lebend eingebracht, weil Morgoth Auskunft über die verborgene Stadt Turgons wollte; da er sie verweigerte, wurde er auf einen steinernen Sitz in der Höhe gebunden, mit einem Fluch belegt und gezwungen, das Schicksal seiner Kinder mit den Augen seines Feindes zu verfolgen — achtundzwanzig Jahre lang, ehe man ihn als gebrochenen Mann wieder ziehen ließ. Aus den Toren kamen in den folgenden Jahrzehnten die Heere, die Nargothrond und zuletzt Gondolin zerstörten, sodass am Ende kein freies Reich in Beleriand mehr Bestand hatte. Erst die Bitte Earendils bewog die Valar zum Eingreifen: Im Krieg des Zorns wurden die Tiefen aufgebrochen, und als letzte Waffe stiegen die geflügelten Drachen auf, mit Ancalagon an ihrer Spitze, dessen Sturz die Gipfel zerschlug. Morgoth wurde aus der untersten Grube gezerrt, seiner Füße beraubt, mit der Kette Angainor gebunden und aus der Welt gestoßen; die Krone schmiedete man ihm zum Halseisen. Was von der Festung blieb, versank mit dem Land, das der Aufruhr dieses Krieges zerbrach.

Bewohner und Herrschaft

Eine Herrscherfolge hat Angband nie gekannt. Von der Wiederaufrichtung der Feste bis zu ihrem Ende gab es nur einen Herrn, und alle Gewalt, die dort ausgeübt wurde, war geliehene Gewalt. Als größter unter Morgoths Dienern galt Sauron, der schon in der Frühzeit über die Feste geboten hatte und auch später als Statthalter handelte; nach der Rückkehr der Noldor hielt er die Insel im Sirion als vorgeschobenen Sitz, sodass sich die Herrschaft des Nordens über die Mauern hinaus fortsetzte. Im Heerwesen stand Gothmog obenan, der Herr der Balrogs, den die Überlieferung als obersten Hauptmann Angbands führt; unter ihm befehligten Anführer der Orks, deren Namen die Quellen kaum bewahren. Ein Rat, ein Erbe oder ein Amt, das den Herrn hätte vertreten können, ist nirgends bezeugt: Fiel er aus, so fiel die Ordnung, und mit seiner Verbannung erlosch die Festung als Macht.

Bewohnt war der Ort von Geschöpfen, die entweder aus alter Zeit dort ausharrten oder in den Tiefen selbst herangezogen wurden. Die Balrogs stammten aus den Tagen vor der Zerstörung Utumnos und blieben die furchtbarste Streitmacht des Hauses; die Orkscharen dagegen wuchsen in den Gruben heran und stellten das Fußvolk aller Feldzüge. Dazu kamen Wölfe und Werwölfe, deren Stammvater Draugluin war, und Carcharoth, den Morgoth eigenhändig aufzog und vor das Tor setzte; aus den Höhlen kamen ferner die Drachen, von Glaurung an bis zu den geflügelten des Endes, und Botendienste versahen Wesen in Fledermausgestalt wie Thuringwethil. Neben diesen Geschöpfen lebten in Angband Gefangene: Elben, die nach den verlorenen Schlachten in die Bergwerke und Schmieden getrieben wurden und dort in Knechtschaft blieben. Zahlen nennt keine Quelle, und die Heere, die aus den Toren kamen, überstiegen jedes Mal, was die Belagerer erwartet hatten.

Zu den Nachbarn bestand kein anderes Verhältnis als Feindschaft. Doriath blieb durch Melians Gürtel verschlossen, Nargothrond und Gondolin verbargen ihre Lage, und die Fürstentümer der Noldor lagen im Ring um den Norden — Beziehungen im eigentlichen Sinn gab es also nicht, sondern nur Krieg, Kundschaft und Täuschung. Wirksamer als die Heere war dabei häufig das gestreute Wort, das Zwietracht zwischen die Häuser trug. Die einzige Ausnahme bildeten jene Ostlinge, die unter Ulfang in Maedhros' Bund traten und in der fünften Schlacht die Seiten wechselten; zum Lohn erhielten ihre Leute das Land Hithlum, wo sie die dort verbliebenen Angehörigen von Húrins Volk unterdrückten. Nicht alle Menschen aus dem Osten gingen diesen Weg: Bórs Söhne hielten dem Bündnis die Treue und fielen. Ein Vertrag, der über die Zeit eines Feldzuges hinausgereicht hätte, ist von Angband nicht überliefert.

In der Erzählung

In den Erzählungen Beleriands ist Angband weniger ein Schauplatz als ein Fluchtpunkt. Die meisten Kapitel spielen fern von seinen Toren, und doch richtet sich beinahe jede Entscheidung auf sie aus: Bündnisse werden im Blick nach Norden geschlossen, Städte verborgen gehalten, Pässe bewacht, Botschaften geprüft. Die Festung wirkt dabei vor allem aus der Ferne — durch Heere, die aus ihr hervorkommen, durch Gerüchte, die von ihr ausgehen, durch einen Fluch, der über ganze Länder reicht. Erzählt wird sie deshalb fast durchweg von außen, aus der Sicht derer, die auf sie zureiten, vor ihr fliehen oder auf Nachricht von ihr warten. Wer sie betritt, verschwindet in der Regel aus dem Bericht; was drinnen geschieht, erfahren die Völker Beleriands erst an dem, was daraus hervorbricht.

Das wiederkehrende Bild ist darum das Tor, nicht der Innenraum. Wer davortritt, gelangt nicht hinein: Ein Heer findet die Flügel verschlossen, ein einzelner Herausforderer erzwingt nur ein Gespräch und einen Kampf im Freien, und auf der Schwelle liegt ein Wächter, der jeden Ausgang so teuer macht wie den Eingang. Dass überhaupt jemand hindurchkommt, berichtet die Überlieferung ein einziges Mal, und dann nicht durch Waffengewalt, sondern durch Verkleidung und Gesang — ein Einbruch, der eher der Logik des Märchens folgt als der des Krieges. Gerade darin liegt die erzählerische Aussage des Ortes: Er ist mit den Mitteln, die die Fürsten der Noldor aufbieten, nicht zu nehmen.

In den späteren Texten verschiebt sich die Rolle der Festung vom Kriegsziel zum Kerker, und damit ändert sich auch die Erzählweise. Der Gefangene, den man in die Höhe setzt, wird zum Werkzeug einer Perspektive: Was in der Narn über den Untergang eines Hauses berichtet wird, ist zugleich das, was ein Zuschauer mit den Augen seines Feindes sehen musste, und die Frage, wie viel davon Wahrheit und wie viel Zurichtung ist, bleibt im Text offen. Angband steht so am Ende weniger für Eisen, Gruben und Heermacht als für den Zugriff auf Wissen, Willen und Gedächtnis der anderen. Das erklärt, weshalb der Ort auch dann noch wirkt, wenn kein Heer vor ihm steht, und weshalb die Erzählung ihn nicht als Land beschreibt, sondern als Bedingung, unter der alles übrige geschieht.

Entwürfe und Varianten

Die älteste erhaltene Gestalt des Ortes trägt einen anderen Namen: In den Verschollenen Geschichten heißt Melkos Feste Angamandi, eine Pluralbildung, die man als „Eisenhöllen“ wiedergeben kann und aus der der spätere Beiname erwachsen ist. Ihr Verhältnis zu Utumna, der älteren Feste, ist dort ein zeitliches Nacheinander: Erst nachdem die Valar jene gebrochen und ihren Herrn gefesselt haben, richtet er sich nach seiner Rückkehr im Norden neu ein. Von einem schon vorher angelegten westlichen Vorwerk, dessen unterste Gewölbe der Zerstörung entgingen, weiß diese Schicht noch nichts. Auch die Dienerschaft ist anders verteilt: Der Gegenspieler, dem die Liebenden auf ihrem Weg begegnen, ist nicht der Nekromant der späteren Fassungen, sondern Tevildo, der Fürst der Katzen, ein Lehnsmann Melkos mit eigener Burg. Aus den Schmieden dieser frühen Feste kommen überdies Ungeheuer aus Eisen und Bronze, in deren Leibern Orks gegen Gondolin getragen werden — ein mechanisches Bild, das die späteren Texte stillschweigend fallen ließen.

Mit den Prosafassungen der Zwanziger- und Dreißigerjahre setzt sich die kürzere Namensform durch, und die Festung rückt in eine Landschaft ein, die in der Ambarkanta erstmals kartiert wird: Die Eisenberge ziehen dort als weiter Wall über den Norden, dem der Name Thangorodrim erst nachträglich zuwächst. Die Zeitrechnung der Belagerung ist in den aufeinanderfolgenden Annalenfassungen mehrfach umgestellt worden, sodass die Jahreszahlen der Schlachten und der langen Einschließung zwischen den Entwürfen nicht übereinstimmen; die Grauen Annalen bieten die letzte durchgearbeitete Reihe und stehen der gedruckten Fassung am nächsten. Erst in den späten Silmarillion-Texten und den Annalen von Aman erscheint jene Vorgeschichte, die den Ort zum vorgeschobenen Waffenhaus einer größeren Feste macht und seine Aufsicht dem größten der Diener zuweist — eine Lösung, die erklären soll, wie die Macht des Nordens den Fall des ersten Sitzes überdauern konnte. In den letzten Aufzeichnungen schließlich hat Tolkien Grundlagen dieses Bildes noch einmal aufgebrochen, unter anderem die Herkunft der Orkscharen und die Frage, wie viel von Melkors Kraft überhaupt noch in seiner Person und wie viel bereits in der Materie seines Reiches steckte. Ein abgeschlossener Text ist daraus nicht mehr geworden.