Name, Wesen und Ursprung der Königinnen der Valar

Mit „Valier“ bezeichnet die Überlieferung der Eldar die weiblichen Mächte im Kreis der Valar; die Einzahl lautet Valie. Das Wort ist die weibliche Form zu „Valar“, jenem quenyanischen Namen, mit dem die Elben die Mächte Ardas benannten. Der Titel „Königinnen der Valar“ stellt die sieben Valier den sieben Herren gleichrangig zur Seite, sodass der innere Kreis der Mächte aus vierzehn Gestalten besteht. Die Menschen, die von ihnen meist nur aus der Ferne und durch die Erzählung der Elben wussten, hielten sie häufig für Götter. Die elbische Überlieferung unterscheidet dagegen genau: Die Valier sind nicht die Schöpfer der Welt, sondern Geschöpfe des Einen, Ilúvatar, und handeln in seinem Auftrag.1

Ihrer Herkunft nach gehören die Valier zu den Ainur, den Geistern, die Ilúvatar vor der Welt aus seinem Denken hervorbrachte und die an der Großen Musik mitwirkten. Als die Welt Wirklichkeit wurde, stiegen einige der Mächtigsten unter ihnen in sie hinab und banden sich für die Dauer der Welt an ihr Schicksal; aus ihnen gingen die Valar und Valier hervor. Die Unterscheidung in Herren und Königinnen beruht nach der Valaquenta nicht auf einem Körper, denn die Valar bedürfen keiner Gestalt. Wenn sie sich sichtbar machen, wählen sie eine männliche oder weibliche Erscheinung nach ihrem eigenen Wesen, so wie die Kinder Ilúvatars ihr Gewand tragen, ohne dass es sie ausmacht. Was die Eldar in Aman erblickten, war deshalb nur eine Hülle über einer größeren Herrlichkeit.2

In der Sprache Valinors tragen die sieben Königinnen die Namen Varda, Yavanna, Nienna, Este, Vaire, Vána und Nessa. Sechs von ihnen sind einem der Herren verbunden: Varda dem Manwe, Yavanna dem Aule, Este dem Irmo, Vaire dem Namo, Vána dem Orome und Nessa dem Tulkas. Nienna allein bleibt ohne Gefährten; sie gilt als Schwester der beiden Feanturi, so wie Vána die jüngere Schwester Yavannas und Nessa die Schwester Oromes ist. Neben den valinorischen Namen kennt die Überlieferung weitere Beinamen, die vor allem die Elben Mittelerdes gebrauchten: Varda heißt dort Elbereth, die Sternenkönigin, und Yavanna wird Kementári genannt, Königin der Erde. Varda, Yavanna und Nienna zählen überdies zu den Aratar, den Höchsten unter den Mächten.3

  1. 1Das Silmarillion, Valaquenta
  2. 2Das Silmarillion, Ainulindalë; Das Silmarillion, Valaquenta
  3. 3Das Silmarillion, Valaquenta

Geschichte der Königinnen der Valar

Die Geschichte der Valier beginnt vor der Zeit der Welt. Schon ehe die Große Musik erklang, hatte Varda den Melkor durchschaut und zurückgewiesen, und seither galt ihr sein besonderer Hass und seine Furcht. In den ersten Zeitaltern Ardas wirkten die Königinnen am Werk der Herren mit. Als Aule die beiden großen Leuchten Illuin und Ormal errichtete, füllte Varda sie mit Licht, und Manwe weihte sie. Auf der Insel Almaren, der ersten Wohnstatt der Mächte, feierten die Valar in jener Frühlingszeit ein Fest, und Nessa tanzte dort vor ihnen auf dem grünen Boden. Melkor setzte dieser Zeit ein Ende, indem er die Leuchten stürzte. Almaren ging zugrunde, und die Valar zogen sich nach Westen in das Land Aman zurück.1

In Valinor schufen die Valier die Grundlagen der neuen Ordnung. Yavanna sang auf dem grünen Hügel vor den Toren von Valmar die Zwei Bäume ins Dasein, und Nienna tränkte den Boden dabei mit ihren Tränen. Aus dem silbernen Telperion und dem goldenen Laurelin ging das Licht hervor, das die Tage des Segensreiches maß. Den Tau, der von den Bäumen fiel, fing Varda in großen Gefäßen auf, die wie leuchtende Seen dalagen. Mittelerde dagegen blieb im Dunkel zurück. Yavanna mochte es nicht ganz aufgeben und suchte die verschatteten Länder zuweilen auf, um das Wachsen dort zu bewahren. Ihre Sorge um alles, was wurzelt und nicht fliehen kann, brachte sie in einem Gespräch mit Manwe vor; daraus ging hervor, dass den Wäldern Hüter zuteilwerden sollten, die Hirten der Bäume.2

Als die Stunde des Erwachens der Erstgeborenen nahte, nahm Varda ihr größtes Werk auf. Aus dem gesammelten Silbertau Telperions schuf sie neue und hellere Sterne und ordnete sie zu Bildern am Himmel über Mittelerde, darunter die Sichel der Valar als Zeichen gegen Melkor. Eben als sie dieses Werk vollendete, erwachten die Elben am Wasser von Cuiviénen, und das Erste, was sie sahen, waren die Sterne. Darum verehrten die Elben Varda über alle anderen Mächte. Später, als Melkor nach seiner Gefangenschaft in den Hallen Mandos' vor den Valar um Freiheit bat, unterstützte Nienna sein Gesuch. Manwe gewährte die Freilassung, eine Entscheidung, deren Folgen Valinor schwer treffen sollten.3

Mit der Verdunkelung Valinors erlitten die Werke der Valier ihren schwersten Verlust. Melkor und Ungoliant töteten die Zwei Bäume, und Finsternis legte sich über das Segensreich. Im Ring des Schicksals erklärte Yavanna, dass sie die Bäume nicht ein zweites Mal hervorbringen könne; allein das Licht, das Feanor in den Silmarilli bewahrt hatte, hätte ihnen wieder Leben geben können. Feanor verweigerte die Herausgabe. Dennoch blieben die Königinnen nicht untätig: Yavanna sang über den toten Stämmen, Nienna vergoss ihre Tränen, und so trieben die Bäume eine letzte Blüte und eine letzte Frucht. Aus ihnen wurden Mond und Sonne gefertigt, und Varda wies beiden ihre Bahnen zu. Die Lenkerin des Sonnengefäßes, Arien, hatte zuvor die goldenen Blumen in den Gärten Vánas gepflegt.4

Nach dem Rückzug der Mächte hinter die Verhüllung Valinors blieben die Valier für die Völker Mittelerdes fern, doch nicht vergessen. Noch im Dritten Zeitalter riefen die Elben, die in Mittelerde geblieben waren, Varda unter ihrem sindarinischen Namen Elbereth an und besangen sie als Entzünderin der Sterne; die Hobbits hörten solche Lieder von Gildors Schar im Auenland. Galadriel gedachte ihrer beim Abschied von Lórien in einer Klage über das ferne Land jenseits des Meeres. Der Name wirkte sogar in sterblichem Mund: Frodo rief ihn auf der Wetterspitze gegen die Ringgeister aus, und Sam gebrauchte ihn im Kampf gegen Kankra. So bestand die Verehrung der Königinnen über alle Zeitalter fort, getragen von denen, die sich an das Licht der Frühzeit erinnerten.5

  1. 1Das Silmarillion, Valaquenta; Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 1, Of the Beginning of Days
  2. 2Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 1, Of the Beginning of Days; Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 2, Of Aulë and Yavanna
  3. 3Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 3, Of the Coming of the Elves and the Captivity of Melkor; Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 6, Of Fëanor and the Unchaining of Melkor
  4. 4Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 9, Of the Flight of the Noldor; Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 11, Of the Sun and Moon and the Hiding of Valinor
  5. 5Der Herr der Ringe, Buch I, Kap. 3, Three is Company; Der Herr der Ringe, Buch I, Kap. 11, A Knife in the Dark; Der Herr der Ringe, Buch II, Kap. 8, Farewell to Lórien; Der Herr der Ringe, Buch IV, Kap. 10, The Choices of Master Samwise

Bereiche, Wohnstätten und Wesensart

Anders als die Völker Mittelerdes leben die Valier nicht in Handwerk und überliefertem Brauch, sondern in ihrem Walten: Jede ist einem Bereich der Welt zugewandt, in dem ihre Kraft wirksam wird. Varda teilt mit Manwe die Hallen auf dem Taniquetil, dem höchsten Berg der Erde, hoch über dem ewigen Schnee. Ihr Bereich ist das Licht, und in ihrem Antlitz leuchtet nach der Valaquenta noch der Glanz Ilúvatars. Von demselben Sitz aus, von dem Manwe am weitesten über die Welt blickt, vernimmt sie deutlicher als alle anderen die Stimmen, die von Osten nach Westen rufen. Yavanna, die Geberin der Früchte, liebt alles, was in der Erde wurzelt, und hält die zahllosen Gestalten der Gewächse in ihrem Sinn, vom turmhohen Baum bis zum Moos auf den Steinen. Meist erscheint sie als hohe Frau in grünem Gewand, zuweilen aber als Baum, der bis unter den Himmel reicht und von der Sonne gekrönt ist.1

Drei der Königinnen stehen in besonderer Nähe zu Leid, Ruhe und Zeit. Nienna wohnt fern im äußersten Westen, wo ihre Hallen auf die Mauern der Welt hinausblicken; in die Stadt Valmar kommt sie selten, häufiger dagegen in die nahen Hallen Mandos'. Ihr Wesen ist Mitleid und Trauer um die Wunden Ardas, doch ihr Kummer führt nicht in Verzweiflung: Den Wartenden bei Mandos bringt sie Stärke und wandelt Leid in Einsicht, und der Maia Olórin lernte bei ihr Erbarmen und Geduld. Este, die Heilerin, lindert Verletzung und Erschöpfung; sie trägt Grau, und ihre Gabe ist die Ruhe. Bei Tage schläft sie auf einer Insel im baumbeschatteten See Lórellin in den Gärten von Lórien, deren Quellen allen Bewohnern Valinors Erquickung spenden. Vaire, die Weberin, wirkt alles, was je in der Zeit geschah, in ihre erzählenden Gewebe, mit denen die Hallen Mandos' ausgekleidet sind; diese Hallen werden mit jedem Zeitalter weiter.2

Die beiden jüngeren Königinnen gehören dem Aufblühen und der Bewegung. Vána, die Immerjunge, lässt Blumen aufspringen, wo sie vorübergeht, und öffnet die Knospen schon mit einem Blick; bei ihrem Kommen beginnen die Vögel zu singen. Nessa ist leichtfüßig und rasch, die Hirsche lieben sie und folgen ihr durch die Wildnis, doch im Lauf überholt sie sie alle. Ihre Freude ist der Tanz, und sie tanzt auf den nie welkenden Wiesen Valinors. Gemeinsam ist allen sieben, dass sie nicht altern und dem Tod nicht unterliegen, wie ihn die Kinder Ilúvatars kennen. Ihr sichtbares Gewand legen sie nach eigenem Willen an und ab; wandeln sie ohne es, vermögen selbst die Eldar sie kaum wahrzunehmen.3

  1. 1Das Silmarillion, Valaquenta
  2. 2Das Silmarillion, Valaquenta
  3. 3Das Silmarillion, Valaquenta

Rangordnung und Gefolge der Königinnen

Stämme, Häuser oder Sippen im Sinne der Völker Mittelerdes kennt die Überlieferung bei den Valier nicht. Die Valaquenta unterscheidet unter ihnen allein nach Rang und Würde. Den obersten Rang bilden die Aratar, acht Mächte, die an Hoheit einander gleichstehen und alle übrigen Wesen, ob Valar oder Maiar, weit übertreffen; neben Manwe, Ulmo, Aule, Mandos und Orome gehören die drei bereits genannten Königinnen dazu. Innerhalb der Valier selbst führt Varda, die gemeinsam mit Manwe vom Taniquetil aus waltet. Yavanna folgt ihr an Ehrfurcht unmittelbar nach. Nienna gelangt trotz ihrer Abgeschiedenheit und obwohl ihr kein Gefährte zur Seite steht in denselben Kreis, während Este, Vaire, Vána und Nessa nicht zu den Aratar gezählt werden.1

Mit den Valar kamen die Maiar in die Welt, Geister geringerer Stufe, die als ihr Volk, ihre Diener und Helfer gelten. Manche von ihnen sind ausdrücklich einer der Königinnen zugeordnet. An der Spitze der Maiar Valinors, deren Namen in Erinnerung geblieben sind, nennt die Valaquenta Ilmare, die Dienerin Vardas, gleich neben Eonwe, dem Herold und Bannerträger Manwes. Melian stand im Dienst zweier Königinnen zugleich, Vánas und Estes. Lange lebte sie in Lórien und pflegte dort die blühenden Bäume in den Gärten Irmos, ehe sie nach Mittelerde ging. Ein Gefolge in Gestalt eines Hofstaats mit festen Ämtern beschreibt der Text darüber hinaus nicht.2

Die Grenze zwischen den Königinnen und den Maiar zieht die Überlieferung scharf, auch dort, wo Sterbliche sie verwischten. Uinen, die Herrin der Meere und Gemahlin Osses, gehört trotz ihrer Macht über alle Gewässer nicht zu den Valier, sondern zu den Maiar. Die Seefahrer riefen sie an, und die Númenórer, die lange unter ihrem Schutz lebten, erwiesen ihr Verehrung gleich einer Macht aus dem Kreis der Valar. Am Rang ändert das nichts: Die Zahl der Königinnen bleibt auf sieben festgelegt, und wer ihnen dient oder neben ihnen wirkt, steht eine Stufe unter ihnen.3

  1. 1Das Silmarillion, Valaquenta, Of the Valar
  2. 2Das Silmarillion, Valaquenta, Of the Maiar
  3. 3Das Silmarillion, Valaquenta, Of the Maiar

Rolle in der Erzählung

Im Gefüge des Silmarillion übernehmen die Valier eine andere Aufgabe als die Herren der Valar. Kämpfe gegen Melkor, Jagd und Kriegszug liegen bei Tulkas, Orome oder Manwes Heerscharen. Den Königinnen gehört dagegen das Schaffen, Bewahren und Heilen: Licht, Wachstum, Ruhe, Erinnerung. So verteilt die Erzählung ihre Gewichte. Was die Valier hervorbringen, ist gerade das, was der Feind begehrt und zerstört, und an diesem Verlust entzünden sich die großen Wendungen der Ältesten Tage. Tolkien selbst verstand die Mächte nicht als Götter im religiösen Sinn, sondern als erschaffene Geister, die in der Dichtung den Platz einnehmen, den ältere Mythologien ihren Göttern gaben.1

Auffällig ist, dass die Macht der Königinnen an Grenzen stößt, die der Text nicht verschweigt. Was einmal gewachsen ist, lässt sich nicht ein zweites Mal ebenso erschaffen, und selbst das Licht der Frühzeit überdauert nur in einem Nachglanz. Darin liegt eines der Grundmotive des Buches: Die Welt verliert, was sie nicht zurückgewinnen kann, und dennoch bleibt ein Rest, der weitergegeben wird. Nienna und Vaire geben diesem Motiv Gestalt. Die eine verwandelt Trauer in Einsicht, statt sie in Verzweiflung enden zu lassen, die andere hält fest, was geschehen ist. Man kann Vaires Gewebe als Spiegel der Überlieferung selbst lesen, die das Vergangene nicht wiederherstellt, aber bewahrt.2

Im Herrn der Ringe treten die Valier kaum noch als Handelnde auf. Nur ein Name ist in Mittelerde lebendig geblieben, der Vardas, und er erscheint in Liedern, Klagen und Anrufungen. Die Erzählung zeigt die Mächte damit aus der Sicht derer, die fern von ihnen leben: nicht als Eingreifende, sondern als erinnerte Hoffnung. Dass gerade Hobbits in äußerster Bedrängnis diesen Namen aussprechen, ohne ganz zu wissen, woher er ihnen kommt, verbindet das spätere Zeitalter mit der Frühzeit. Das Licht der Sterne bleibt so ein stilles Zeichen dafür, dass die Welt nicht allein dem Dunkel überlassen ist.3

  1. 1Das Silmarillion, Valaquenta; Briefe, Letter 131
  2. 2Das Silmarillion, Quenta Silmarillion, Kap. 11; Das Silmarillion, Valaquenta
  3. 3Der Herr der Ringe, Buch II, Kap. 8; Der Herr der Ringe, Buch IV, Kap. 10

Frühe Gestalten der Königinnen in den Entwürfen

In den frühesten Erzählungen, den Verlorenen Geschichten, sprach Tolkien von den Mächten noch unbefangen als von Göttern, und auch der Kreis der Königinnen war anders gefügt als in der späteren Valaquenta. Varda trug dort den Beinamen Tinwetári, Königin der Sterne, und Yavanna erscheint meist unter dem Namen Palúrien. Am deutlichsten weicht Nienna ab: Als Fui Nienna ist sie die Gemahlin des Mandos und waltet mit ihm über die Hallen, in die die Toten eingehen. Ihr Wesen ist dort düsterer und stärker mit dem Tod selbst verbunden als mit dem Mitleid, das sie später auszeichnet. Der Name Vaire gehörte in diesem frühen Stadium noch gar keiner Macht, sondern der Elbin, die mit Lindo das Haus des Verlorenen Spiels führt.1

Im Lauf der Überarbeitungen verschob sich dieses Gefüge. Nienna verlor ihre Bindung an Mandos, wurde zur Schwester der beiden Feanturi und blieb fortan allein; an ihre Stelle als Gemahlin des Mandos trat Vaire, die nun als Weberin der Geschichte in die Reihe der Königinnen aufgenommen war. Damit löste sich Niennas Gestalt vom Bereich des Todes und wandte sich der Trauer und dem Erbarmen zu, während das Bewahren des Geschehenen Vaire zufiel. Die späten Fassungen der Valaquenta zeigen die Zahl der Königinnen und ihre Paarungen in der Form, die das veröffentlichte Silmarillion übernahm. Wie viel sich unterwegs änderte, lässt sich nur an den Entwürfen ablesen.2

  1. 1Das Buch der verschollenen Geschichten. Teil 1, The Coming of the Valar and the Building of Valinor; Das Buch der verschollenen Geschichten. Teil 1, The Cottage of Lost Play
  2. 2Morgoth's Ring, The Later Quenta Silmarillion