Name und Benennung

Der Leitname der Insel gehört dem Quenya an. In seiner vollen Form Númenórë ist er durchsichtig zusammengesetzt aus dem Wort für den Westen und der Bezeichnung für Land und Landvolk; er meint also schlicht das Westland, das Land im Westen. Dieselbe Wurzel begegnet außerhalb der Ortsnamen als Benennung einer der tengwar, wo sie in der Reihe der Himmelsrichtungen steht, und sie kehrt in zahllosen Ableitungen wieder, die das Volk der Insel und dessen Erbe bezeichnen. In der eigenen Sprache der Inselbewohner, dem Adûnaischen, entsprach ihr Anadûnê, das gleichfalls nichts anderes als Westland besagt. Die englische Überlieferung des Roten Buches gibt den Begriff mit „Westernesse“ wieder, im Deutschen als Westernis eingebürgert; gemeint ist stets dieselbe Sache, nur durch eine weitere Sprachstufe hindurch gereicht.

Neben dem geographischen Namen stehen zwei ältere, die den Umständen der Schenkung entstammen. Andor, das Land der Gabe, benennt das Verhältnis zwischen Gebern und Empfängern und wurde von den Eldar gebraucht, die den Edain das neue Land ankündigten; in der Sprache der Insel selbst entsprach ihm Yôzâyan, das dieselbe Vorstellung bewahrt und noch in später Zeit im Munde der Bewohner blieb. Elenna, sternwärts, hält dagegen den Weg dorthin fest: Ein Licht am Himmel wies den überfahrenden Edain die Richtung über das Große Meer, und die feierliche Form Elenna·nórë, das sternwärts genannte Land, tritt in der Titulatur des Reiches auf. Beide Namensbildungen sind älter als die Besiedlung und beschreiben die Insel nicht nach ihrer Gestalt, sondern nach ihrem Ursprung.

Eine dritte Gruppe von Namen ist erst nachträglich entstanden und wird in den Überlieferungen der Verbannten gebraucht. Akallabêth gehört dem Adûnaischen an, Atalantë dem Quenya; beide sind aus Wörtern für das Niederstürzen gebildet und bezeichnen die Insel als die Gestürzte. Unter dem ersten dieser Namen ist auch der Bericht überliefert, der ihre Geschichte erzählt, so dass Landesname und Werktitel zusammenfallen. Tolkien selbst hat in seiner Korrespondenz auf den Zusammenhang seiner Untergangsüberlieferung mit der überlieferten Atlantis-Sage hingewiesen und den Anklang der elbischen Form an den griechischen Namen als glückliche Fügung seiner Wortbildung behandelt, nicht als Entlehnung.

Lage, Gestalt und Landschaften

Die Insel lag einsam im Großen Meer, westlich der Küsten Mittelerdes, doch näher am Unsterblichen Land als an den Gestaden der Sterblichen; kein anderes Land der Menschen lag Aman so nah. Das nächstgelegene Ufer war das der Einsamen Insel Tol Eressea, deren Hafen Avallóne von der Höhe her an klaren Tagen als ferner heller Punkt sichtbar sein konnte. Ihre Gestalt glich einem fünfzackigen Stern: Aus einem breiten inneren Hochland liefen fünf Landzungen nach außen, zwischen denen das Meer tief in die Küstenlinie einschnitt. Das Innere lag hoch über dem Wasser, und an vielen Stellen fiel das Land in Steilküsten ab, so dass es nur wenige flache Strände und entsprechend wenige brauchbare Häfen gab.

Die Bewohner unterschieden sechs Landschaften. In der Mitte lagen die Mittalmar, ein weidereiches Binnenland ohne Meereszugang, dessen westlicher Teil, die sanft gewellte Emerië, den Schafherden gehörte. Der nördliche Arm, Forostar, war rau und steinig, mit Mooren, Nadelwäldern auf den Höhen und den Klippen des Sorontil, an denen Adler nisteten; von dort kam der Baustein der Insel. Der westliche Arm, Andustar, trug im Süden große Wälder, dazu die Bucht von Andúnië mit dem gleichnamigen Hafen und, weiter innen, das milde Nísimaldar, in dem aus Eressëa gebrachte Bäume gediehen. Der Südwesten, Hyarnustar, brachte Wein hervor, der Südosten, Hyarrostar, das Bauholz der Flotten, und der kühlere Osten, Orrostar, das Getreide. Im Osten schnitt der Meeresarm von Rómenna am tiefsten ein und trug den größten Hafen des Reiches.

Über allem erhob sich in der Mitte der Meneltarma, die Himmelssäule, ein Berg mit abgeflachtem Gipfel, zu dem ein gewundener Weg hinaufführte und der Eru geweiht war; kein Bauwerk stand dort, und Schweigen galt als Gebot des Ortes. An seinem Südfuß öffnete sich das Tal Noirinan, in dessen Felswänden die Grüfte der Könige lagen, und aus derselben Senke kam der Siril, der einzige nennenswerte Strom, der im Süden durch Marschen und Schilf zum Meer ging, wo bei Nindamos die Fischer wohnten. Eine Grenze eigener Art lief unsichtbar über das Wasser: Den Seefahrern war untersagt, westwärts so weit hinauszufahren, dass ihnen die heimatlichen Küsten aus dem Blick fielen.

Geschichte

Das Land war keine alte Scholle, sondern wurde nach dem Ende des Krieges des Zorns eigens aus der Tiefe gehoben: Osse ließ es emporsteigen, Aule gab ihm festen Grund, Yavanna seine Fruchtbarkeit. Die drei Häuser der Edain, die an der Seite der Valar gegen Morgoth gestritten hatten, brachen von den Küsten Beleriands auf und erreichten unter Elros, dem Sohn Earendils, im Jahr 32 des Zweiten Zeitalters ihr neues Land. Elros nahm als Tar-Minyatur das Zepter und regierte vierhundertzehn Jahre; erst im Jahr 442 legte er aus freiem Entschluss das Leben nieder, und von ihm leitete sich fortan das ganze Königshaus her. In den ersten Jahrhunderten kamen die Eldar von der Einsamen Insel oft herüber und brachten Gaben, unter ihnen jenen weißen Baum, der im Hof des Königs zu Armenelos wuchs.

Die Fahrt nach Osten war den Inselbewohnern nicht verwehrt, und um das Jahr 600 zeigten sich ihre ersten Schiffe wieder vor den Küsten Mittelerdes. Zur Leitgestalt dieser Zeit wurde Tar-Aldarion, der sechste König, der sein Leben zwischen Seefahrt und Herrschaft zerrieb und an der Mündung des Grauflusses den Hafen Vinyalondë anlegte, um Holz für den Schiffbau zu gewinnen; die Entfremdung von seiner Gemahlin Erendis und der Streit um die Nachfolge führten dazu, dass mit seiner Tochter Tar-Ancalime erstmals eine Frau das Zepter erhielt. Vom Jahr 1200 an gründeten die Númenórer feste Niederlassungen an den westlichen Gestaden. Den Menschen jener Länder, die noch in Armut lebten, brachten sie Korn und Wein, Handwerk und Kenntnisse und galten ihnen lange als Lehrmeister, nicht als Herren.

Als Sauron im Osten seine Macht aufrichtete und die Elben von Eregion überfiel, wandte sich Gil-galad hilfesuchend an die Insel. Im Jahr 1700 sandte Tar-Minastir eine große Flotte nach Lindon; das númenórische Heer schlug Sauron in offener Feldschlacht, und im Jahr darauf wurde er aus Eriador vertrieben. Dieser Sieg zeigte, dass keine Macht Mittelerdes den Seefahrern gewachsen war, und veränderte zugleich ihr Verhältnis zu den Küstenvölkern. Die Häfen wuchsen zu Herrschaftssitzen, aus Tauschhandel wurde Abgabe, und die Könige häuften Gold und Edelsteine an, ohne den Sinn dieses Reichtums noch benennen zu können. Zugleich wandten sich ihre Gedanken immer stärker der Frage nach dem Tod zu, den sie als Ungerechtigkeit zu empfinden begannen.

Offen ausgesprochen wurde dieser Groll unter Tar-Atanamir, der 2251 das Zepter nahm und als erster König gegen das alte Verbot der Valar aufbegehrte und sich weigerte, sein Leben freiwillig zurückzugeben. Von da an spaltete sich das Volk: Die Mehrheit, die Königsleute, mied die Elben und ihre Sprachen, während die kleinere Partei der Getreuen an der alten Freundschaft festhielt und in den Herren von Andúnië ihre Fürsprecher fand. Die Ausgriffe nach Mittelerde wurden härter; 2280 baute man Umbar zur großen Festung aus, und 2350 entstand Pelargir am Anduin, das der Haupthafen der Getreuen wurde. Ar-Adûnakhôr, der 2899 zur Herrschaft kam, führte als erster einen Königsnamen in der Inselsprache, und in seinen Tagen wurden die elbischen Zungen nicht mehr gelehrt; unter Ar-Gimilzôr wurden die Getreuen schließlich gezwungen, den Westen zu verlassen und nach Rómenna überzusiedeln, wo man sie überwachen konnte.

Eine späte Umkehr versuchte Tar-Palantir, der 3175 wieder zu den alten Bräuchen zurückfand, den weißen Baum pflegte und die Opfergänge auf den heiligen Berg erneuerte; sein Sinneswandel entzweite das Reich bis zum Bürgerkrieg. Nach seinem Tod riss sein Neffe Ar-Pharazôn 3255 die Herrschaft an sich und erzwang die Ehe mit Míriel, der rechtmäßigen Erbin. Weil ihn die Nachricht von Saurons Königstiteln erzürnte, landete er 3261 mit gewaltiger Heeresmacht bei Umbar; Sauron beugte sich ohne Kampf und ließ sich 3262 als Geisel auf die Insel bringen. Dort stieg er binnen weniger Jahre zum ersten Ratgeber auf, lehrte die Verehrung Morgoths, ließ zu Armenelos einen Tempel errichten, in dem Menschen verbrannt wurden, und erwirkte die Fällung des weißen Baumes — von dem Isildur zuvor unter Lebensgefahr eine Frucht entwendet hatte.

Vom Jahr 3310 an rüstete Ar-Pharazôn, inzwischen greis und von der Furcht vor dem Tod getrieben, die Große Waffenmacht, mit der er sich das ewige Leben erzwingen wollte. Im Jahr 3319 stach die Flotte nach Westen in See, überfuhr das alte Verbot und setzte Truppen an den Gestaden des Unsterblichen Landes ab. Darauf legten die Valar ihre Statthalterschaft in die Hand Erus: Die Erde wurde verwandelt, das gesegnete Land aus den Kreisen der Welt genommen, das Meer stürzte in eine geöffnete Kluft, und die Insel versank mitsamt ihren Menschen; den König und sein Heer verschütteten die einbrechenden Hügel. Elendil und seine Söhne, die mit den Getreuen im Osten der Insel geblieben waren, entkamen auf neun Schiffen und gründeten 3320 die Reiche im Exil. Später erzählten Seefahrer, der abgeflachte Gipfel des heiligen Berges sei nicht auf immer versunken, sondern rage als einsames Eiland aus den Wassern — eine Überlieferung, die kein Bericht bestätigt.

Volk und Herrschaft

Die Bewohner stammten von den drei Häusern der Edain ab, die dem Ruf über das Meer gefolgt waren. Am zahlreichsten waren die Nachfahren aus dem Hause Hadors, während sich die Leute aus dem Hause Beors vorwiegend im Westen und Norden der Insel hielten; dort blieb das Sindarin lange die tägliche Umgangssprache, während sonst das Adûnaische vorherrschte und die elbischen Zungen eher der Gelehrsamkeit und den feierlichen Titeln gehörten. Mit dem Land war den Menschen ein längeres Leben zugemessen, etwa das Dreifache dessen, was anderen Sterblichen blieb, und im Königshaus noch darüber hinaus; Krankheit kannten sie in den frühen Jahrhunderten kaum, und ihre Kräfte schwanden erst spät. Auch eine kleine Schar der Drúedain war mit dem Volk der Haleth herübergekommen, verließ die Insel aber früh wieder, weil sie Unheil auf sich zukommen sah.

Zeichen der Herrschaft war keine Krone, sondern das Zepter, das jeder Nachfolger aus der Hand des Vorgängers empfing. Es blieb ohne Unterbrechung beim Hause Elros', bis mit Ar-Pharazôn der fünfundzwanzigste und letzte Träger gezählt wurde. Anfangs erbte allein der älteste Sohn; darum ging das Zepter an Silmarien, dem älteren Kind Tar-Elendils, vorüber und fiel ihrem jüngeren Bruder Tar-Meneldur zu. Erst Tar-Aldarion setzte die Regel durch, dass das älteste Kind ohne Rücksicht auf das Geschlecht folgen solle; außer der ersten Königin trugen später noch Tar-Telperien und Tar-Vanimelde das Zepter, wobei der Gemahl der Letztgenannten die Herrschaft nach ihrem Tod an sich brachte, ohne in der Reihe mitgezählt zu werden. Alt war ferner der Brauch, das Zepter zu Lebzeiten abzugeben, ehe die Kräfte nachließen; Vardamir Nólimon, der zweite der Zählung, reichte es sogleich an seinen Sohn weiter und regierte in Wahrheit nie.

Neben dem Königshaus gab es nur ein Geschlecht von vergleichbarem Rang: die Herren von Andúnië, die sich von Silmarien herleiteten, deren Sohn Valandil der erste dieses Titels war, und die im Rat des Königs nach den Prinzen den vordersten Platz einnahmen. Sie waren zugleich die Wortführer jener Partei, die an der Freundschaft mit den Eldar festhielt, und dieser Rückhalt endete erst, als Ar-Pharazôn den letzten von ihnen, Amandil, aus dem Rat entfernte. Das Verhältnis zur Einsamen Insel verkümmerte im selben Maß: Die Schiffe von dort kamen zuletzt nur noch verstohlen an die westlichen Küsten und blieben schließlich ganz aus. Nach Osten hin trat an die Stelle des früheren Einvernehmens eine zweifache Haltung, denn dieselben Küstenvölker sahen sich je nach Herkunft der Ankömmlinge Herren oder Freunden gegenüber.

Die Insel in der Erzählung

Innerhalb des erzählerischen Baus der Legenden ist Númenor kein Schauplatz unter anderen, sondern der Ort, an dem die Frage nach der Sterblichkeit verhandelt wird. Die Insel ist eine Gabe mit einer Bedingung, und die Erzählung führt vor, wie eine Gemeinschaft an genau der Grenze zerbricht, die ihr Geschenk erst möglich machte. Das Verbot, westwärts über die Sichtweite hinaus zu segeln, ist dabei weniger Rechtssatz als Prüfstein: Es macht das Unerreichbare täglich sichtbar, denn vom heiligen Berg her lag das Ziel der Sehnsucht am Horizont. Die Boten der Valar erklären den Königen, dass die Unsterblichkeit nicht am Land hafte, sondern am Wesen derer, die es bewohnen, und dass eine Gabe Erus nicht durch Verlegung des Wohnorts umgangen werden könne. Diese Belehrung wird von den Númenórern als Neid ausgelegt, und aus der Umdeutung erwächst der Frevel.

Der Erzählton wechselt mit dem Fortgang der Handlung von der Schilderung eines Segens zur Beschreibung einer Krankheit. Der Reichtum der Insel mehrt sich, während ihre Menschen unfroh werden; die Gräber werden prächtiger als die Häuser, und die Suche nach Verlängerung des Lebens tritt an die Stelle des Werks. Sauron kommt nicht als Eroberer, sondern als Besiegter und Gefangener an Land und gewinnt seine Macht allein durch das Wort — er sagt den Menschen, was sie ohnehin wünschen, und gibt ihrer Angst einen Namen und ein Ziel. Die Erzählung legt den Untergang deshalb nicht in eine Schlacht, sondern in eine Abfolge von Zugeständnissen, an deren Ende die Insel äußerlich mächtiger ist als je zuvor und innerlich bereits verloren. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern geopfert.

Für die spätere Handlung des Dritten Zeitalters bleibt die versunkene Insel als Maßstab und als Schatten gegenwärtig. Die Menschen Gondors messen sich an einer Herkunft, deren Höhe sie nicht mehr erreichen, und ihre Neigung, die Toten prächtiger zu ehren als die Lebenden, wird ausdrücklich als Erbe der Inselzeit benannt. In den Träumen der Nachfahren kehrt die große Woge wieder, die über das grüne Land steigt — ein Bild, das Tolkien als eigenen wiederkehrenden Traum bezeichnet hat und das er an Faramir weitergab. Zugleich dient Númenor als Warnung, an die im Rat erinnert wird, wenn jemand nach Macht greift, die ihm nicht zusteht. Der Name steht damit im Werk weniger für ein Reich als für eine Versuchung und deren Preis.

Entwürfe und Varianten

Der Stoff entstand nicht im Zusammenhang der älteren Beleriand-Überlieferung, sondern aus einem Vorhaben der mittleren dreißiger Jahre: Tolkien und C. S. Lewis teilten sich die Aufgabe, je eine Reisegeschichte zu schreiben, wobei auf Tolkien die Reise durch die Zeit fiel. Aus diesem Anlass entstand das Fragment „The Lost Road“, in dem ein Vater und ein Sohn der Gegenwart, Alboin und Audoin Errol, sich in einem Paar der Inselzeit wiederfinden; der Namensbestandteil, der Freundschaft und Segen bezeichnet, kehrt in beiden Zeitstufen wieder, und das Gegenstück zu Alboin heißt bereits Elendil, dessen Sohn Herendil zur Partei des Königs neigt. Nur wenige Glieder der geplanten Kette wurden ausgeführt, so dass der Rahmen Entwurf blieb. Daneben steht in demselben Band die kurze Erzählung vom Untergang, die Vorstufe des späteren Berichts: In ihrer frühesten Gestalt tragen der letzte König und seine Gemahlin die Namen Angor und Istar, später Tar-kalion und Tar-ilien, und Sauron erscheint in der Form Sûr.

Ein zweiter Anlauf zum Zeitreise-Rahmen entstand in den vierziger Jahren mit den „Notion Club Papers“, den fingierten Sitzungsprotokollen eines Oxforder Kreises, in denen einem Mitglied Bruchstücke zweier alter Sprachen zufallen und die Erinnerung an die versunkene Insel bis in die Träume und in einen großen Sturm über England hineinreicht. In diesem Zusammenhang wurde das Adûnaische erst ausgearbeitet und der Name Anadûnê gewonnen. Die zugehörige Fassung des Untergangs gibt sich ausdrücklich als Überlieferung der Menschen: Die Rolle der Eldar tritt zurück, Sauron führt den Namen Zigûr, und die Welt wird als von Anbeginn rund vorgestellt, so dass die Verwandlung der Erde zur bloßen Missdeutung späterer Geschlechter wird. Tolkien hat die beiden Erklärungen — die elbische und die menschliche — nebeneinander bestehen lassen, ohne den Widerspruch aufzulösen; der veröffentlichte Bericht folgt der älteren Linie mit der ursprünglich flachen und erst nachträglich gekrümmten Welt.