Der Herr der Ringe (Film 1978)
Ralph Bakshis Zeichentrickfilm
KI-generierte Stimme · wird laufend verbessert · auch verhüllte Schicksale werden mit vorgelesenKI-Stimme · wird laufend verbessert
Ralph Bakshis Zeichentrickfassung deckt etwa die erste Hälfte der Handlung ab und bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab; ein geplanter zweiter Teil kam nie zustande. Große Teile der Animation wurden von Realaufnahmen abgepaust.
Über diese Fassung
Ralph Bakshis Film kam im November 1978 in die amerikanischen Kinos, produziert von Saul Zaentz und verliehen von United Artists, und lief 133 Minuten. Ein großer Teil der Bilder entstand im Rotoskopie-Verfahren: Die Szenen wurden zuerst mit Schauspielern gefilmt und die Aufnahmen anschließend Bild für Bild abgepaust. Bei einem Budget von rund vier Millionen Dollar spielte der Film etwa 32,6 Millionen ein. Er war als erster von zwei Teilen angelegt; der zweite wurde nie gedreht.
Wo diese Fassung unsere Einträge berührt
86 Absätze in 86 Einträgen berufen sich auf diese Fassung. Jeder steht hier genauso da wie auf seiner eigenen Seite, mit demselben Kanon-Sigel und derselben Fundstelle.
Andúril
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen decken das Schwert nur teilweise ab. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm (1978) reicht bis zur Schlacht um Helms Klamm und bricht dort ab; der zweite, nie gedrehte Teil hätte erst jene Abschnitte enthalten, in denen die Klinge in Rohan und Gondor Gewicht bekommt. Der Rankin/Bass-Fernsehfilm von 1980 setzt umgekehrt so spät ein, dass die Neuschmiedung längst hinter der erzählten Zeit liegt und nur noch der bereits gerüstete Aragorn erscheint. Am nächsten am Buch bleibt die BBC-Hörspielfassung von 1981, die in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen Raum genug hat, die Reihenfolge des Romans beizubehalten: Das Schwert wird in Bruchtal erneuert, ehe die Gefährten aufbrechen, und Aragorn benennt es selbst.
Aragorn
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 lieh John Hurt der Figur seine Stimme; im Fernseh-Zeichentrickfilm der Studios Rankin/Bass über die Rückkehr des Königs (1980) sprach Theodore Bikel den Aragorn, und in der umfangreichen BBC-Hörspielfassung von 1981 übernahm Robert Stephens die Rolle. In Peter Jacksons Realverfilmung (2001–2003) wurde Aragorn von Viggo Mortensen dargestellt, der die Rolle erst nach Drehbeginn übernahm, nachdem der ursprünglich besetzte Stuart Townsend ersetzt worden war. Die Filme nennen ausdrücklich ein Alter von siebenundachtzig Jahren und übernehmen damit die Chronologie der Anhänge.
Arwen
1 Absatz
In den älteren Bearbeitungen ist die Figur dagegen kaum oder gar nicht vorhanden. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab und behandelt die Bruchtal-Kapitel im Wesentlichen als Vorlauf zur Ratsversammlung; Arwen tritt darin nicht auf. Das Hörspiel des BBC in sechsundzwanzig Teilen gilt als die vorlagentreueste der frühen Fassungen und behält gerade darum auch den Zuschnitt des Romans bei: Da die zusammenhängende Erzählung von Aragorn und Arwen im Anhang steht und nicht im Haupttext, bleibt ihr Anteil auch hier randständig.
Auenland
1 Absatz
In den drei Filmen Peter Jacksons ist das Auenland vor allem Hobbingen: Für die Aufnahmen wurde auf einer Schaffarm bei Matamata auf der neuseeländischen Nordinsel ein begehbares Dorf mit Höhlenfronten, Gärten und Mühlteich angelegt, das für die spätere Hobbit-Trilogie in dauerhaften Materialien neu errichtet wurde und seither bestehen blieb. Erzählerisch fasst die Verfilmung die Anfangskapitel stark zusammen — zwischen dem Geburtstagsfest und Frodo Beutlins Aufbruch vergeht kaum spürbare Zeit statt siebzehn Jahren, die Verabredung der jüngeren Verwandten entfällt, und Meriadoc und Peregrin geraten eher zufällig in die Reise, nachdem sie einem Bauern das Feld geplündert haben. Der Alte Wald jenseits des Brandywein und die Hügelgräberhöhen fehlen ganz, ebenso Tom Bombadil. Die schwerwiegendste Abweichung liegt am Schluss: Die Rückkehr in ein besetztes, verwüstetes Land findet nicht statt, die Heimkehrer treffen ein unverändertes Auenland an, und Saruman stirbt im Süden. Das Bild der zerstörten Heimat, das Samweis im Spiegel Galadriels gezeigt wird, bleibt dabei erhalten, ohne dass es sich später erfüllt. Ralph Bakshis unvollendeter Zeichentrickfilm setzt ebenfalls beim Fest ein, lässt die Wanderung durch das Land und Bombadil aus und bricht ohnehin lange vor jeder Rückkehr ab.
Balin
1 Absatz
In den älteren Bearbeitungen bleibt die Figur schmal. Der Zeichentrickfilm von Rankin/Bass aus dem Jahr 1977 presst den Roman in gut neunzig Minuten und gibt der Zwergenschar kaum Kontur: Außer Thorin bleiben die Gefährten weitgehend eine Gruppe ohne Einzelzüge, sodass Balins besondere Stellung als Späher, als Vermittler und als derjenige, der Bilbo am Weg zum geheimen Eingang zur Seite steht, im Wesentlichen entfällt. Ralph Bakshis Film von 1978 und die BBC-Hörspielreihe von 1981 setzen erst mit dem Ringkrieg ein und können Balin daher nur als Toten kennen; in beiden bleibt von ihm die Fundstelle in Moria. Die Hörspielfassung, die in sechsundzwanzig Teilen die vollständigste der älteren Bearbeitungen ist, gibt die Nachricht vom Ende der Kolonie am ausführlichsten wieder, während Bakshis Fassung sie zusammenzieht. Der Rankin/Bass-Film von 1980, der nur den Schluss der Erzählung aufgreift, kommt auf Balin nicht mehr zurück.
Balrogs
1 Absatz
Keine der bekannten Fassungen führt diese Wesen als Sprechrolle: Da sie in der Vorlage kein Wort äußern, verzeichnet keine Besetzungsliste einen Darsteller oder Sprecher für sie – sie entstehen durchweg aus Animation, Geräusch und den Reaktionen der übrigen Figuren. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 nimmt die Begegnung in Moria in seine Handlung auf; weil der Film nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand, bleibt dieser eine Auftritt zugleich der einzige der Art in der Fassung. Das Hörspiel der BBC von 1981 verteilt den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen und folgt dem Buch von allen älteren Bearbeitungen am genauesten; die Szene an der Brücke muss dort ohne jedes Bild auskommen und wird allein über Klang und die Rede der Gefährten getragen. In den beiden Filmen von Rankin/Bass kommen die Balrogs überhaupt nicht vor – der Hobbit von 1977 kennt sie nicht, und die Rückkehr des Königs von 1980 setzt erst lange nach Moria ein.
Barad-dûr
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen zeigen den Turm nur ausschnitthaft. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab, sodass Mordor und die Festung dort nie als Ziel der Handlung erreicht werden; ein geplanter zweiter Teil kam nicht zustande. Den fehlenden Schluss nahm 1980 ein Fernsehfilm der Rankin/Bass-Studios auf, der als Gegenstück zu deren Hobbit-Verfilmung von 1977 entstand und den letzten Teil der Geschichte stark verkürzt erzählt, ohne an Bakshis Fassung anzuschließen. Die Hörspielfassung der BBC ist mit sechsundzwanzig halbstündigen Folgen die vollständigste der älteren Bearbeitungen und gilt als die vorlagentreueste; da sie ohne Bild auskommt, besteht Barad-dûr hier ausschließlich in den Worten der Sprecher.
Baumbart
1 Absatz
Von den älteren Bearbeitungen berührt nur ein Teil die Gestalt überhaupt. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 führt die Handlung bis zur Schlacht an Helms Klamm und bricht dort ab; ein zweiter Teil kam nie zustande. Damit fällt alles, was im Buch auf die Begegnung am Waldrand folgt — die Versammlung, der Zug nach Isengart, die Bewachung des Turms —, aus dem Film heraus, und der Hüter des Waldes bleibt eine kurze Erscheinung ohne eigenen Handlungsbogen. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 verfährt umgekehrt: Sie verteilt den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen und gilt als die werkgetreueste der älteren Bearbeitungen. Baumbart wird dort von Stephen Thorne gesprochen; das Medium kommt der gedehnten, vokalreichen Sprechweise entgegen, die der Roman beschreibt, und sowohl die Beratung als auch der Angriff bleiben erhalten, wenn auch gerafft und teilweise über den Erzähler vermittelt.
Beorn
1 Absatz
Auch sein Eingreifen in die Schlacht ist umgestaltet. Im Buch erscheint er allein und ungeklärt auf dem Feld, trägt den verwundeten Zwergenkönig fort und tötet den Orkführer; im Film wird er von den Adlern zum Kampfplatz gebracht, gemeinsam mit dem Zauberer Radagast, und die beiden Taten, die ihn in der Vorlage zum Wendepunkt machen, fallen anderen Figuren zu — der Anführer der Orks stirbt dort durch einen Elben. Sein Auftritt bleibt entsprechend eine kurze Episode und keine Entscheidung. In den übrigen Fassungen kommt er nicht vor, was bereits im Stoff begründet liegt: Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978, das Hörspiel des BBC von 1981 und Jacksons frühere Trilogie von 2001 bis 2003 folgen dem Ringkrieg, in dem Beorn selbst nicht mehr handelt, sondern allenfalls sein Sohn und sein Volk erwähnt werden.
Beren
1 Absatz
Gegenüber der Vorlage sind die Abweichungen vor allem Kürzungen. Im Buch nimmt die Stelle breiten Raum ein: Streicher erzählt die Geschichte im Zusammenhang und gibt sie überdies in Versen wieder, wobei Berens Fahrt, der Verlust der Hand, sein Tod und die Rückkehr aus den Hallen Mandos' benannt werden. Der Film beschränkt sich auf drei Repliken, lässt all dies aus und erwähnt auch nicht, dass Aragorn selbst von beiden abstammt; im Kinoschnitt fehlt die Szene ganz. Der Ring Barahirs ist als Requisite vorhanden — Aragorn trägt ihn in allen drei Teilen an der Hand —, wird jedoch an keiner Stelle benannt oder erklärt, während er in den Anhängen als Erbstück ausdrücklich hergeleitet wird. Die älteren Bearbeitungen übergehen die Figur vollständig: Weder in Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 noch in den Fernsehfilmen von Rankin/Bass fällt der Name.
Bilbo Beutlin
1 Absatz
In den frühen Ton- und Filmfassungen wurde Bilbo von wechselnden Sprechern verkörpert: In der BBC-Hörspielfassung des Hobbit von 1968 sprach ihn Paul Daneman, in der umfangreichen BBC-Produktion des Herrn der Ringe von 1981 John Le Mesurier. Der Zeichentrickfilm von Rankin/Bass aus dem Jahr 1977 besetzte die Rolle mit Orson Bean, der sie 1980 in der Fortsetzung The Return of the King erneut übernahm; Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 ließ Bilbo, gesprochen von Norman Bird, nur in den Eingangsszenen und in Bruchtal auftreten. Die Fassung von 1977 straffte die Handlung erheblich und ließ unter anderem die Episode bei Beorn vollständig entfallen.
Boromir
1 Absatz
In der Zeichentrickfassung, die Ralph Bakshi 1978 vorlegte, wird Boromir von Michael Graham Cox gesprochen. Der Film bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab und blieb ohne den geplanten zweiten Teil, doch das Ende am Parth Galen liegt vor diesem Einschnitt und ist enthalten. Da große Teile der Animation nach abgefilmten Darstellern gezeichnet wurden, tritt die Figur körperlich stark hervor; erzählerisch fällt vor allem auf, dass der letzte Kampf ausgeführt wird, den der Roman überhaupt nicht schildert, sondern erst aus dem Fund des Sterbenden erschließen lässt. Derselbe Sprecher übernahm die Rolle drei Jahre später in der Hörspielbearbeitung des BBC von 1981, die den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Teile verteilt und als die buchnächste der älteren Fassungen gilt. Weil ein Hörspiel auf Rede angewiesen ist, muss auch hier ins Gespräch gesetzt werden, was im Buch Bericht bleibt.
Bree
1 Absatz
In der späteren Hobbit-Trilogie kehrt Bree zurück. Der zweite Film setzt mit dem Zusammentreffen von Gandalf und Thorin ein und verlegt es in die Gaststube des Gasthauses, wo der Anhang des Romans nur eine Begegnung in der Nähe des Ortes kennt; dazu tritt eine Bedrohung Thorins, von der Tolkien an dieser Stelle nichts berichtet. Unter den älteren Fassungen führt Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 die Einkehr der Hobbits im Dorf vor, der Wirt wird dort von Alan Tilvern gesprochen. Das Hörspiel der BBC von 1981, das der Romanhandlung insgesamt am engsten folgt, gibt der Episode in Bree breiten Raum; den Wirt spricht James Grout.
Bruchtal
1 Absatz
In den älteren Bearbeitungen fällt das Tal regelmäßig dem knappen Umfang zum Opfer. Der Zeichentrickfilm der Produktionsfirma Rankin/Bass presst Bilbos Erzählung in rund neunzig Fernsehminuten und lässt vom Aufenthalt bei Elrond, dem Cyril Ritchard seine Stimme gab, kaum mehr als eine kurze Station übrig. Ralph Bakshis Verfilmung, die nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht, besetzt Elrond mit André Morell und nimmt an der Furt eine folgenreiche Änderung vor: Nicht Glorfindel reitet dem verwundeten Ringträger entgegen, sondern Legolas — eine Umbesetzung, die den Figurenbestand des Buches verkleinert und eine der wenigen Auftrittsstellen dieses Elben tilgt. Der Fernsehfilm derselben Studios über den letzten Teil der Geschichte rahmt seine Handlung mit einer Feier zu Bilbos Geburtstag im Tal ein und macht den Ort damit zum Erzählrahmen statt zur Zwischenstation. Umgekehrt verfährt die Hörspielfassung der BBC: In sechsundzwanzig halbstündigen Teilen bleibt Raum für die Ratsversammlung in fast voller Länge, und Elrond spricht dort Hugh Dickson.
Cirith Ungol
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen gehen unterschiedlich weit. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht lange vor dem Schattengebirge ab und erreicht den Pass nicht. Der Fernsehfilm von Rankin/Bass setzt dagegen erst an diesem Punkt ein: Er beginnt mit Frodo in der Gewalt der Orks und rückt Sams Weg zum Turm, seine Versuchung durch den Ring und die Befreiung seines Herrn an den Anfang, während der Aufstieg und die Lauer Kankras kaum Raum erhalten. Das Hörspiel der BBC schließlich, das der Vorlage insgesamt am engsten folgt, behält den Weg über die Treppen, den Tunnel und den Turm in seiner vollen Abfolge bei.
Dáin II. Eisenfuß
1 Absatz
In den älteren Bearbeitungen fehlt er ganz. Der Zeichentrickfilm von Rankin/Bass verdichtet den Roman auf gut anderthalb Stunden und rafft die Schlacht der Fünf Heere so stark, dass für das Aufgebot aus den Eisenbergen und seinen Anführer kein Raum bleibt; Thorins Nachfolge wird dort nicht verhandelt. In den Verfilmungen des Herrn der Ringe ist Dáin ohnehin keine handelnde Figur, da er in der Vorlage fern der erzählten Wege stirbt. Ralph Bakshis Fassung bricht bei der Hornburg ab und lässt den Krieg im Norden gänzlich unerwähnt, ebenso der Rankin/Bass-Film zum letzten Teil der Geschichte. Am ehesten bewahrt die sechsundzwanzigteilige Hörspielfassung der BBC den nördlichen Handlungsstrang, weil sie den Rat in Bruchtal vergleichsweise vollständig ausspielt; Dáin bleibt aber auch dort ein genannter Name ohne eigene Stimme.
Das Haus Húrin
1 Absatz
Die Hörspielfassung der BBC, die der Buchvorlage insgesamt eng folgt, besetzt Denethor mit Peter Vaughan und Boromir mit Michael Graham Cox. Derselbe Sprecher hatte Boromir bereits drei Jahre zuvor in Ralph Bakshis Zeichentrickfilm seine Stimme geliehen. Da Bakshis Film nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand, bleibt das Haus dort auf Boromir beschränkt; weder sein Bruder noch sein Vater treten auf. Erst im Hörspiel erscheint die Familie damit in der Breite, die der Roman ihr gibt, und mit ihr die Szenen in Ithilien und in der Zitadelle.
Denethor II.
1 Absatz
In der ältesten der größeren Umsetzungen kommt die Gestalt nicht vor: Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 erzählt nur die erste Hälfte des Romans und bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab, sodass Minas Tirith und sein Truchsess außerhalb des dargestellten Zeitraums bleiben; der geplante zweite Teil kam nie zustande. Anders die Hörspielfassung von BBC Radio 4 aus dem Jahr 1981, die den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen verteilt und deshalb als die vollständigste der älteren Bearbeitungen gilt. Dort spricht Peter Vaughan den Denethor. Der Umfang der Reihe erlaubt es, den Handlungsstrang um den Truchsessen in seiner Abfolge beizubehalten — von der Ankunft Gandalfs und Peregrins in der Stadt über den Streit mit Faramir bis zum Ende in der Rath Dínen —, während kürzere Fassungen diesen Teil zusammenziehen oder auslassen müssen.
Der Eine Ring
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen gehen mit dem Ring sehr verschieden um. Der Zeichentrickfilm der Rankin/Bass-Produktion von 1977 rafft den „Hobbit“ auf rund neunzig Minuten und stützt sich stark auf Lieder; Bilbos Fund folgt dort bereits der überarbeiteten Kapitelfassung, in der Gollum den Reif nicht als Preis des Rätselwettstreits aussetzt. Ralph Bakshis Verfilmung von 1978 stellt der Handlung einen erzählten Rückblick auf Herstellung und Verlust voran, bricht aber nach dem Kampf um Helms Klamm ab; der geplante zweite Teil kam nicht zustande, sodass das Ende des Ringes ungezeigt bleibt. Tom Bombadil, an dem der Reif wirkungslos bleibt, entfällt dort wie in fast allen Bearbeitungen. Ein weiterer Zeichentrickfilm derselben Produktion nahm 1980 den Schlussteil auf, ohne an Bakshis Fragment anzuknüpfen. Am vollständigsten bleibt die BBC-Hörspielfassung von 1981 in sechsundzwanzig halbstündigen Teilen, die auch die Bombadil-Episode behält; das Medium erzwingt dabei eine eigene Lösung, denn was der Ring am Träger bewirkt, lässt sich nicht zeigen, sondern nur über Erzählerstimme und veränderten Klang vermitteln. Gollum sprach in beiden Fassungen Peter Woodthorpe, Frodo im Hörspiel Ian Holm.
Die Gemeinschaft des Ringes
1 Absatz
Älter sind zwei Fassungen, die die Gemeinschaft ebenfalls vollständig besetzen. In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm sprechen unter anderen Christopher Guard den Frodo, William Squire den Gandalf und John Hurt den Aragorn; da der Film nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht, erzählt er vom Weg der getrennten Gefährten nur den Anfang, und ein Wiedersehen der Überlebenden kommt darin nicht mehr vor. Das Hörspiel der BBC in sechsundzwanzig Teilen folgt dem Gang des Buches wesentlich enger und lässt Elronds Auswahl, den Weg über den Caradhras und das Zerbrechen am Amon Hen in der Reihenfolge des Romans ablaufen. Dort spricht Ian Holm den Frodo, Bill Nighy den Samweis, Michael Hordern den Gandalf und Robert Stephens den Aragorn.
Die Graue Schar
1 Absatz
Die älteren Zeichentrickfassungen geben für die Schar wenig her. Ralph Bakshis Film von 1978 bricht nach der Schlacht an der Hornburg ab und endet damit, bevor die Dúnedain in Rohan eintreffen; ein zweiter Teil, der diesen Stoff hätte aufnehmen können, ist nie entstanden. Die Graue Schar hat daher in keiner abgeschlossenen Kinofassung der Zeit vor Jackson einen Auftritt. Ausführlicher ist nach allgemeinem Urteil die Hörspielbearbeitung der BBC von 1981, die dem Roman über sechsundzwanzig Folgen hinweg eng folgt. Einzelheiten zu Besetzung und Gestaltung der Schar in dieser Fassung lassen sich hier jedoch nicht sicher genug belegen und werden deshalb nicht verzeichnet.
Die Ringe der Macht
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen gehen mit der Ringkunde sehr unterschiedlich um. Der Zeichentrickfilm der Rankin/Bass-Produktion von 1977 erzählt allein den Hobbit und lässt den Ring darum das, was er dort zunächst ist: ein Fundstück, das unsichtbar macht; von einer Reihe geschmiedeter Ringe, von Eregion oder vom Dunklen Herrscher als Urheber ist keine Rede. Ralph Bakshis unvollendeter Film von 1978 stellt der Handlung dagegen eine knappe Vorgeschichte voran, die das Schmieden und die Verteilung auf Elben, Zwerge und Menschen zusammenfasst, ehe die Erzählung im Auenland einsetzt; da der Film nach der Schlacht in Helms Klamm abbricht, bleibt alles Weitere ungesagt. Der Fernsehfilm derselben Produktionsfirma von 1980 nimmt den letzten Teil der Geschichte auf, schließt aber nicht an Bakshi an und holt die Vorgeschichte nur in knapper Rückschau nach. Am vollständigsten verfährt die Hörfassung des BBC von 1981: Ihre sechsundzwanzig Teile behalten Gandalfs Bericht an Frodo und den Rat zu Bruchtal in solcher Länge bei, dass die Unterscheidung der Drei, der Sieben und der Neun und die Bindung an den Einen im Wesentlichen so ausgesprochen werden wie im Roman.
Drúedain
1 Absatz
Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab und endet damit vor dem Teil des Romans, in dem die Wosen auftreten. Da die geplante Fortsetzung nie gedreht wurde, blieb das Volk in dieser Fassung ohne Darstellung. Auch die ältere Geschichte der Drúedain, ihr Leben unter den Haladin und ihre Aufnahme unter die Atani, hat in den Verfilmungen keinen Platz. Diese Filme stützen sich auf die Romane und deren Anhänge, und selbst Jacksons Hobbit-Trilogie, die über die Vorlage hinaus Stoff aus den Anhängen heranzieht, greift nicht auf die postum veröffentlichten Schriften zurück, in denen allein diese Überlieferung steht.
Dunharg
1 Absatz
In Peter Jacksons Filmtrilogie verschiebt sich die Rolle der Feste bereits im zweiten Teil. Das Buch schickt das Volk von Edoras nach Dunharg und den König allein nach Westen, der Film dagegen lässt Théoden, gespielt von Bernard Hill, die gesamte Bevölkerung zur Hornburg führen. Die Zuflucht im Gebirge entfällt damit für diesen Abschnitt der Handlung, und mit ihr Éowyns Auftrag, das Volk in die Berge zu bringen. Dunharg tritt erst im dritten Film in Erscheinung, und zwar nur noch als Sammelplatz des Heeres vor dem Ritt nach Gondor. Die Botschaft Gondors erreicht die Rohirrim dort nicht durch einen Boten mit dem Roten Pfeil, denn der Film lässt Hirgon aus und stellt den Hilferuf ganz auf die Leuchtfeuer ab. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 gelangt gar nicht bis zu diesem Ort, weil er nach der Schlacht um die Hornburg abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand.
Düsterwald
1 Absatz
Als Schauplatz erscheint der Wald zuerst im gezeichneten Fernsehfilm der Rankin/Bass-Produktion von 1977, der den Roman auf rund neunzig Minuten zusammenzieht und viel Erzählgewicht auf Lieder verlagert; die Durchquerung fällt entsprechend knapp aus, und dem Elbenkönig, der in der Vorlage ohne Namen bleibt, leiht Otto Preminger die Stimme. Die auffälligste Abweichung dieser Fassung betrifft das Umfeld des Waldes: Beorn und die Rast an seinem Haus entfallen ganz, sodass die Gefährten ohne jene Warnungen und Vorräte in den Wald eintreten, mit denen das Buch sie ausstattet. Die BBC-Hörspielserie von 1981 dramatisiert dagegen allein den Ringkrieg, und zwar in sechsundzwanzig halbstündigen Teilen; Düsterwald tritt dort nicht als eigener Schauplatz auf, sondern nur mittelbar durch den Bericht der Waldelben-Gesandtschaft, deren Sprecher Legolas von David Collings gesprochen wird. Auch Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978, der ohnehin nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht, lässt den Wald unberührt.
Elben
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen behandeln die Elben sehr unterschiedlich. Der Zeichentrickfilm des Rankin/Bass-Studios von 1977 drängt den Hobbit auf gut anderthalb Stunden zusammen und behält von den elbischen Auftritten vor allem die Lieder; Elrond wird dort von Cyril Ritchard gesprochen, während der Elbenkönig des östlichen Waldes wie in der Vorlage ohne Namen bleibt. Ralph Bakshis Verfilmung von 1978, deren Bilder in weiten Teilen über abgefilmtes Schauspiel gelegt sind, bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab, sodass Lothlórien nur als Zwischenstation erscheint; Legolas spricht dort Anthony Daniels, Elrond André Morell und Galadriel Annette Crosbie. Am ausführlichsten kommen die Elben in der sechsundzwanzigteiligen Hörspielfassung der BBC von 1981 zu Wort, die als die buchnächste der frühen Bearbeitungen gilt und den Rat in Bruchtal wie den Aufenthalt im Goldenen Wald in voller Länge ausspielt; Legolas sprach David Collings, Galadriel Marian Diamond.
Elbenstein
1 Absatz
Bei den älteren Bearbeitungen entscheidet schon der Zuschnitt. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm (1978) erzählt etwa die erste Hälfte des Buches und bricht nach der Schlacht in der Klamm ab; die Stelle, an der der Name zum zweiten Mal fällt, liegt damit jenseits seines Endpunkts. Der Fernsehfilm des Studios Rankin/Bass (1980) setzt umgekehrt erst beim letzten Teil der Handlung ein, sodass die Übergabe in Lórien vor seinen Anfang fällt. Beide Fassungen zusammen decken die Geschichte nicht lückenlos ab, und die zwei Auftritte des Kleinods verteilen sich ausgerechnet auf die beiden Seiten dieser Lücke. Allein die Hörspielfassung der BBC (1981) hat mit sechsundzwanzig halbstündigen Folgen den Raum für beide Szenen; sie gilt als die buchnächste der frühen Bearbeitungen. Ihr Medium setzt dem Gegenstand jedoch eine eigene Grenze: Ein Stein, der nichts tut und nicht gebraucht wird, kann im reinen Sprechtheater nur als genannter Name bestehen, während der Roman ihn vor allem sichtbar auf der Brust seines Trägers sitzen lässt.
Elrond
1 Absatz
In Peter Jacksons Verfilmung des Herrn der Ringe (2001–2003) verkörpert Hugo Weaving den Herrn von Bruchtal; zuvor hatte André Morell die Rolle in Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 gesprochen, Hugh Dickson in der Hörspielbearbeitung der BBC von 1981. Die Filme weichen an mehreren Stellen von der Vorlage ab. Der Rat auf den Hängen des Orodruin wird als Bildszene ausgeführt, in der Elrond den Ring eigenhändig in das Feuer stoßen will; den Ritt zur Furt übernimmt Arwen, während Glorfindel ganz entfällt. In der zweiten Folge entsendet Elrond ein Aufgebot von Elben nach Helms Klamm, wovon das Buch nichts berichtet. Die Neuschmiedung Narsils ist aus Bruchtal in die letzte Folge verlegt: Elrond selbst überbringt Andúril nach Dunharg und rät dort zu den Pfaden der Toten — im Buch geht dieser Rat durch seine Söhne, die in den Filmen nicht auftreten.
Éomer
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen behandeln die Figur sehr unterschiedlich. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht nach der Schlacht an der Hornburg ab, weil der geplante zweite Teil nie entstand; alles, was Éomer im Buch danach zufällt — die Musterung, der Ritt nach Gondor, die Königswürde —, fehlt dort folglich vollständig, und er bleibt auf die Rolle des Marschalls im Krieg gegen Isengart beschränkt. Die BBC-Hörspielfassung in sechsundzwanzig halbstündigen Teilen gilt dagegen als die buchnächste der frühen Bearbeitungen und ist die einzige unter ihnen, die seinen Weg vom ersten Zusammentreffen in der Ebene bis zur Nachfolge auf dem Thron der Mark im Zusammenhang wiedergibt. Der Rankin/Bass-Zeichentrickfilm zum „Hobbit“ liegt zeitlich weit vor Éomers Lebenszeit und berührt ihn nicht.
Fangorn
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 erscheint Fangorn nur als kurze Station: Merry und Pippin entkommen ihren Entführern in den Wald und begegnen dort Baumbart, dessen Auftritt jedoch knapp bleibt. Weil der Film nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand, fehlt alles, was im Buch daraus folgt — die Beratung der Ent ebenso wie der Zug gegen Isengart. Auch der wandernde Wald, der bei Tolkien am Ende der Schlacht die fliehenden Orks verschlingt, hat in dieser Fassung keine Entsprechung. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 verfährt umgekehrt: Ihre sechsundzwanzig Halbstundenfolgen geben dem Stoff Raum, sodass die Begegnung im Wald, die Versammlung der Ent und der Angriff auf Isengart erhalten bleiben; Baumbart wird dort von Stephen Thorne gesprochen. Da das Hörspiel ohne Bild auskommt, trägt der Wald hier allein über Stimme und Geräusch.
Faramir
1 Absatz
Älter und in der Anlage werkgetreuer ist die sechsundzwanzigteilige Hörspielfassung des BBC, in der Andrew Seear die Rolle spricht. Das Format erlaubte es, die ausgedehnten Gespräche in Ithilien weitgehend zu bewahren, und die Entscheidung gegen den Ring bleibt dort das, was sie im Buch ist: eine Haltung, die Faramir schon vor dem Zusammentreffen mit den Halblingen einnimmt. In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm kommt die Figur dagegen überhaupt nicht vor, da die Handlung nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand; alles, was Faramir betrifft, hätte erst dort begonnen.
Frodo Beutlin
1 Absatz
Frühere Adaptionen besetzten die Rolle unterschiedlich: In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978, der die Handlung nur bis zur Schlacht um Helms Klamm führt, sprach Christopher Guard den Frodo; im Fernseh-Zeichentrickfilm der Studios Rankin/Bass zu den Ereignissen des dritten Bandes (1980) übernahm Orson Bean die Rolle. In der umfangreichen BBC-Hörspielfassung von 1981 sprach Ian Holm den Frodo — derselbe Schauspieler, der zwei Jahrzehnte später in Jacksons Filmen den alten Bilbo darstellte. Auch im deutschen Sprachraum entstand Anfang der 1990er Jahre eine mehrteilige Hörspielbearbeitung des Romans mit Frodo als Erzähl- und Hauptfigur.
Galadriel
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 tritt Galadriel nur kurz auf, gesprochen von Annette Crosbie; das BBC-Hörspiel von 1981 besetzte die Rolle mit Marian Diamond. Weit prägender wurde Peter Jacksons Filmtrilogie (2001–2003), in der Cate Blanchett die Herrin des Goldenen Waldes verkörpert. Die Filme erweitern ihre Rolle gegenüber dem Buch: Galadriel spricht den einleitenden Prolog über die Geschichte der Ringe der Macht, wendet sich mehrfach in Gedankenrede an Frodo Beutlin und erscheint in der Versuchungsszene am Spiegel in einer überhöhten, visuell verfremdeten Gestalt, die das Buch so nicht schildert. In Jacksons Hobbit-Trilogie (2012–2014) tritt sie ebenfalls auf, obwohl sie im Buch nicht vorkommt: Sie nimmt an der dort ins Bild gesetzten Beratung des Weißen Rates in Bruchtal teil und betritt im dritten Teil selbst Dol Guldur, wo sie den geschwächten Gandalf birgt und den Nekromanten vertreibt — eine Ausgestaltung von Vorgängen, die die Vorlage nur andeutet.
Gandalf
1 Absatz
In den Verfilmungen wurde Gandalf von mehreren Darstellern verkörpert. Im Zeichentrickfilm von Rankin/Bass (1977, Der Hobbit) sprach John Huston die Figur, in Ralph Bakshis Animationsfilm (1978) William Squire. In Peter Jacksons Realverfilmungen des Herrn der Ringe (2001–2003) und des Hobbits (2012–2014) spielte Ian McKellen den Zauberer; für seine Darstellung in Die Gefährten wurde er für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. In der deutschen Synchronfassung lieh Joachim Höppner Gandalf in der Ringe-Trilogie die Stimme, nach Höppners Tod übernahm Eckart Dux die Rolle in den Hobbit-Filmen. Im Hörspielbereich sprach Michael Hordern die Figur in der BBC-Produktion von 1981, in der deutschen WDR-Fassung von 1992 Manfred Steffen.
Gil-galad
1 Absatz
In Peter Jacksons Filmtrilogie erscheint Gil-galad ausschließlich in der Vorgeschichte, die dem eigentlichen Geschehen vorangestellt ist; dargestellt wird er von Mark Ferguson, ohne Sprechtext, und sein Name fällt im gesprochenen Text der Kinofassungen nicht. Die auffälligste Abweichung betrifft den Ausgang der Schlacht am Schicksalsberg: Während die Bücher Gil-galad und Elendil gemeinsam den Feind niederwerfen und dabei umkommen lassen, zeigt der Film beide nacheinander von Sauron erschlagen, sodass allein Isildur als derjenige übrig bleibt, der die Entscheidung herbeiführt. Damit entfällt der Anteil des Hohen Königs am Sieg fast vollständig. Ebenso bleibt unerwähnt, dass er einen der Drei trug und dass Vilya an Elrond überging; die Ringträgerschaft der Elben wird in den Filmen nicht auf ihn zurückgeführt. In Ralph Bakshis Zeichentrickfassung, deren Vorspann die Vorgeschichte des Ringes in geraffter Form abhandelt, tritt er gar nicht als eigenständige Figur hervor.
Gimli
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 wurde Gimli von David Buck gesprochen. Da der Film die Handlung nur bis zur Schlacht bei Helms Klamm führt und der geplante zweite Teil nie zustande kam, bleibt die Figur dort auf die erste Hälfte ihres Weges beschränkt: Die Pfade der Toten, die Glitzernden Höhlen und alles, was im Vierten Zeitalter folgt, kommen nicht mehr vor. Auch die Zeichentrickfassung des letzten Erzählteils, die das Studio Rankin/Bass 1980 fürs Fernsehen herstellte und die neben Bakshis Fragment steht, ohne es fortzusetzen, rückt die Hobbits so entschieden in den Mittelpunkt, dass für den Zwerg kaum Raum bleibt. Am vollständigsten ist er in der Hörspielbearbeitung von BBC Radio 4 vertreten, die 1981 in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen gesendet wurde und als die buchnächste der älteren Fassungen gilt; dort lieh ihm Douglas Livingstone die Stimme, und auch die Nebenzüge — der Streit an der Grenze Lothlóriens, das Übereinkommen mit Legolas — bleiben in Grundzügen erhalten.
Glorfindel
1 Absatz
In den beiden großen Verfilmungen des Herrn der Ringe fehlt Glorfindel als Figur; seine Aufgabe auf dem Weg zur Furt des Bruinen wird jeweils einer anderen Gestalt übertragen. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978, der die Handlung nur bis zur Schlacht um Helms Klamm führt und dessen Fortsetzung nie entstand, lässt an seiner Stelle Legolas auftreten, der den Wanderern schon vor Bruchtal begegnet. Peter Jacksons Trilogie der Jahre 2001 bis 2003 geht weiter und gibt die Rettung an Arwen (Liv Tyler), die den verwundeten Frodo selbst auf ihr Pferd nimmt und am Ufer die Flut heraufruft; die Rolle, die dem Buch zufolge einem Boten aus Elronds Haus zufällt, dient hier dazu, eine im Roman nur am Rand handelnde Figur früh einzuführen. Da Glorfindel in beiden Fassungen auch im Rat Elronds nicht vorkommt, entfallen zugleich sein Vorschlag zum Verbleib des Ringes und die Erwägung, ihn der Gemeinschaft beizugeben.
Gollum
1 Absatz
In den frühen Verfilmungen wurde Gollum zunächst als reine Sprechrolle gestaltet. Im Zeichentrickfilm des Hobbit von Rankin/Bass (1977) lieh ihm Brother Theodore die Stimme; die Zeichner gaben der Kreatur dort ein froschartiges, deutlich vom Buch abweichendes Äußeres. In Ralph Bakshis teilanimiertem Herr der Ringe (1978) sprach Peter Woodthorpe die Figur, und derselbe Sprecher übernahm sie erneut in der BBC-Hörspielfassung von 1981, die Gollums doppelstimmige Selbstgespräche allein über den Stimmwechsel hörbar macht. Auch die deutsche Hörspielbearbeitung des WDR aus den frühen 1990er Jahren stützt sich ganz auf diese stimmliche Zeichnung der gespaltenen Kreatur.
Gondor
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Die älteren Bearbeitungen kommen dem Südreich in sehr verschiedenem Maß nahe. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab, sodass Gondor als Schauplatz gar nicht erreicht wird; vertreten ist es allein durch Boromir, dem Michael Graham Cox die Stimme lieh, während John Hurt Streicher sprach. Weil der angekündigte zweite Teil nie entstand, fehlen Minas Tirith, der Truchsess und der ganze Krieg im Süden in dieser Fassung. Der Fernsehfilm der Rankin/Bass-Studios von 1980 setzt umgekehrt erst beim letzten Abschnitt der Handlung ein und zeigt die Stadt, zieht die Ereignisse vor ihren Mauern jedoch auf wenige Bilder zusammen: Aragorns Weg über die Pfade der Toten und die Fahrt auf den erbeuteten Schiffen entfallen, und der Verlauf der Schlacht wird eher berichtet und besungen als ausgespielt. Am vollständigsten bleibt die Hörspielfassung von BBC Radio 4 aus dem Jahr 1981, die in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen auch die gondorischen Nebenstränge bis hin zu den Häusern der Heilung bewahrt; Peter Vaughan sprach dort Denethor, Michael Graham Cox war erneut Boromir.
Harad
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Deutlicher sind die Abweichungen im dritten Teil, in der Schlacht auf den Pelennor-Feldern. Im Roman bilden die Mûmakil die Nachhut der südlichen Fußkämpfer. Der Film rückt die Tiere dagegen in die Mitte des Geschehens und macht sie zum Hauptgegner des rohirrischen Angriffs. Theodens Zweikampf mit dem Anführer der Südländer, in dem er dessen Banner zu Boden bringt, entfällt. Auch das Ende der südlichen Scharen verläuft anders: Im Buch bleibt das Heer der Toten nach der Einnahme der Korsarenschiffe zurück, und Aragorn erreicht das Schlachtfeld mit lebenden Kriegern aus den südlichen Lehen. Im Film dagegen fegen die Toten selbst über die Felder und entscheiden den Kampf gegen die Haradrim. Elessars späterer Friedensschluss mit den Völkern des Südens kommt in den Filmen nicht vor. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 erreicht diese Ereignisse nicht, da er nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht; die Südländer und ihre Tiere spielen darin keine Rolle.
Haradrim
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Eine zweite Abweichung betrifft den Ausgang der Kämpfe auf den Pelennor-Feldern. Im Roman entlässt Aragorn das Heer der Toten, nachdem es die Korsarenschiffe am Anduin gewonnen hat, und mit ihm fahren lebende Männer aus dem Süden Gondors nach Minas Tirith. Jacksons Fassung führt das Totenheer dagegen selbst auf das Schlachtfeld, wo es die Streitmacht Mordors samt ihren Verbündeten aus dem Süden überwältigt. Die Niederlage der Haradrim erscheint damit weniger als Ergebnis des Zusammenwirkens von Gondor und Rohan, das die Buchfassung hervorhebt. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 reicht nicht bis zu diesen Ereignissen, da er nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht; die Südländer spielen in ihm daher keine Rolle.
Helms Klamm
1 Absatz
Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 führt die Handlung nur bis zur Schlacht in der Klamm und endet dort; der geplante zweite Teil kam nie zustande, so dass der Ort in dieser Fassung nicht als Ausgangspunkt des weiteren Kriegsverlaufs erscheint, sondern als Schlusspunkt der ganzen erzählten Handlung. Die Kampfszenen entstanden weitgehend im Rotoskopie-Verfahren, also durch Nachzeichnen zuvor gefilmter Darsteller, was den Massenszenen vor der Festung ihr eigentümliches Erscheinungsbild gibt; John Hurt sprach Aragorn, William Squire Gandalf. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 verteilt den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen und gilt als die werktreueste der älteren Bearbeitungen; sie behält den Ablauf von nächtlicher Belagerung, Durchbruch an der Mauer und Entsatz bei Tagesanbruch bei. Michael Hordern sprach dort Gandalf, Robert Stephens Aragorn und Jack May König Théoden.
Hexenkönig von Angmar
1 Absatz
Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 erzählt nur die erste Hälfte des Romans und bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab; ein zweiter Teil kam nie zustande. Der Hexenkönig tritt darin allein als Anführer der Schwarzen Reiter auf — an der Wetterspitze und bei der Verfolgung bis zur Furt —, während sein Ende vor Minas Tirith außerhalb des erzählten Ausschnitts liegt und folglich nie gezeigt wird. Ein großer Teil der Bewegungsabläufe ist von Realaufnahmen abgezeichnet. An der Furt des Bruinen fehlt Glorfindel; seine Aufgabe übernimmt dort Legolas, womit auch die Person entfällt, die im Buch das Wort über den fernen Untergang des Feindes spricht. Die Hörspielfassung von BBC Radio 4 aus dem Jahr 1981 verfährt umgekehrt: Sie gliedert den Stoff in sechsundzwanzig halbstündige Folgen und gilt als die buchnächste der älteren Bearbeitungen, sodass der Bogen von der Wetterspitze über das zerbrochene Tor bis zum Sturz auf dem Pelennor vollständig erhalten bleibt.
Hobbits
1 Absatz
Die ältesten Umsetzungen stammen aus dem Zeichentrick. Der Fernsehfilm der Rankin/Bass-Studios von 1977 rafft die Erzählung vom Hobbit auf rund neunzig Minuten und lässt Bilbo Beutlin von Orson Bean sprechen; derselbe Sprecher übernahm in der drei Jahre später entstandenen Fortsetzung die Rolle Frodos, während Samweis Gamdschie an Roddy McDowall fiel — eine Doppelbesetzung, die die Nähe der beiden Ringträger stärker hervorhebt, als es die Vorlage tut. Ralph Bakshis Film von 1978 zeichnete einen großen Teil der Bewegungen von gefilmten Darstellern ab, sodass die Hobbits hier weniger karikiert wirken als bei Rankin/Bass; Frodo sprach Christopher Guard, Samweis Michael Scholes. Da die Handlung nach dem Kampf um Helms Klamm abbricht und ein zweiter Teil nie zustande kam, bleibt ihr Weg in dieser Fassung ohne Abschluss. Am ausführlichsten verfährt das BBC-Hörspiel von 1981, das den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen verteilt und dem Buch am genauesten folgt; Frodo sprach dort Ian Holm, Samweis Bill Nighy.
Isengart
1 Absatz
Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 führt Isengart als Sammelplatz von Sarumans Heer ein; den Zauberer selbst spricht Fraser Kerr, der in mehreren Szenen abweichend „Aruman“ genannt wird – offenbar, um im Hören eine Verwechslung mit Sauron zu vermeiden. Da diese Fassung nach der Schlacht an Helms Klamm abbricht und Baumbart samt den Ents darin überhaupt nicht vorkommt, unterbleiben sowohl der Sturm auf die Ringmauer als auch die Flutung und die spätere Unterredung am Fuß des Orthanc. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 in sechsundzwanzig Teilen hält sich weit enger an die Vorlage; Saruman spricht dort Peter Howell. Dem Medium entsprechend bleibt Isengart ein allein durch Sprache und Geräusch entworfener Ort: Der Angriff der Ents wird nicht dargestellt, sondern nachträglich durch Merry und Pippin berichtet, während das Gespräch vor dem Turm ausgeführt erhalten bleibt.
Isildur
1 Absatz
In Peter Jacksons Verfilmung tritt Isildur im Prolog von „Die Gefährten“ auf und wird von Harry Sinclair gespielt; darüber hinaus kehrt die Figur nur in kurzen Rückblenden wieder. Die Abweichungen ergeben sich zunächst aus der Verdichtung: Die siebenjährige Belagerung entfällt, Sauron erscheint leibhaftig mitten in der Feldschlacht, und Elendil fällt unmittelbar vor den Augen des Sohnes, worauf Isildur dem Feind den Ring mit dem Bruchstück Narsils von der Hand trennt. Dass Saurons Gestalt darauf sogleich zerfällt, macht den Verlust des Ringes zur eigentlichen Ursache seiner Niederlage, während er in der Vorlage zuvor von Elendil und Gil-galad überwunden wird. Auch die Zurückweisung des Rates ist umgestellt: Sie ergeht am Rand des Orodruin und geht allein von Elrond aus, der Isildur dorthin führt; von Círdan, vom beanspruchten Wergeld und von der später niedergelegten Aufzeichnung ist keine Rede. Der ältere Zeichentrickfilm Ralph Bakshis behandelt dieselben Vorgänge im einleitenden Bericht, ohne Isildur zu einer sprechenden Rolle zu machen.
Ithilien
1 Absatz
Die Hörspielfassung der BBC in sechsundzwanzig Teilen folgt dem Roman auch in diesem Abschnitt eng. Sie behält die Begegnung mit Faramir in ihrer ursprünglichen Gestalt bei, einschließlich seines Verzichts auf den Ring. Frodo spricht Ian Holm, Sam Bill Nighy und Gollum Peter Woodthorpe. Die älteren Zeichentrickfilme berühren Ithilien kaum. Ralph Bakshis Film bricht ab, bevor die Wanderung der Hobbits das Land erreicht. Der Fernsehfilm von Rankin/Bass setzt erst im letzten Teil der Geschichte ein und lässt den Weg durch Ithilien aus. Wer das Land in einer Adaption erleben will, ist daher auf Jacksons Filme oder auf das Hörspiel angewiesen, wobei nur Letzteres dem Handlungsgang des Buches treu bleibt.
Legolas
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen räumen Legolas eine feste, aber schmale Rolle ein. In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 leiht ihm Anthony Daniels die Stimme; da diese Fassung nur etwa die erste Hälfte der Handlung erzählt, nach der Schlacht in Helms Klamm abbricht und ein zweiter Teil nie zustande kam, endet auch der Weg der Figur dort — ohne Pfade der Toten, ohne Meeressehnsucht, ohne Ithilien. Ein großer Teil der Animation wurde von zuvor gedrehten Realaufnahmen abgezeichnet, was auch die Bewegungen dieser Gestalt bestimmt. Die Hörspielfassung von BBC Radio 4 aus dem Jahr 1981, mit sechsundzwanzig halbstündigen Teilen die vollständigste der älteren Umsetzungen, besetzt die Rolle mit David Collings; sie gilt gemeinhin als diejenige Bearbeitung, die dem Buch am genauesten folgt, und behält den Anteil der Figur an der Handlung weitgehend bei.
Lothlórien
1 Absatz
Unter den älteren Bearbeitungen behandelt Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 den Aufenthalt im Goldenen Wald knapp. Der Film, der zu großen Teilen im Rotoskopie-Verfahren nach abgefilmten Realaufnahmen entstand, führt die Gefährten zwar zu Galadriel — gesprochen von Annette Crosbie —, kürzt den Abschied und die Übergabe der Gaben aber so weit, dass die Gegenstände, die die Vorlage bis zum Schluss mitführt, für den weiteren Verlauf keine Rolle mehr spielen; da die Handlung ohnehin nach der Schlacht in Helms Klamm abbricht, entfällt deren späterer Gebrauch von selbst. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 verfährt umgekehrt: Sie nimmt sich in ihren sechsundzwanzig Halbstundenfolgen Zeit für das Waldland, behält die Klage um den gefallenen Gefährten wie auch die Prüfung durch die Herrin bei — Galadriel wird dort von Marian Diamond gesprochen — und gilt deshalb als die vorlagennächste der frühen Bearbeitungen.
Lúthien
1 Absatz
Am ausführlichsten geht Peter Jacksons Filmtrilogie auf sie ein, und zwar in der erweiterten Fassung des ersten Teils von 2001. Auf der Wetterspitze singt Aragorn dort ein Lied auf Sindarin, das unübersetzt bleibt; auf Frodos Frage nennt er Tinúviel eine Elbenfrau, die einem Sterblichen ihre Liebe schenkte, und schließt mit der Auskunft, sie sei gestorben. Gegenüber der Buchvorlage ist das eine erhebliche Verkürzung: Aus dem längeren Vortrag vor allen vier Hobbits wird ein kurzer Wortwechsel unter vier Augen, und der Silmaril, die Fahrt nach Norden und die Wahl vor Mandos entfallen vollständig. In der Kinofassung fehlt die Szene ganz. Die im Anhang berichtete erste Begegnung Aragorns mit Arwen, bei der er sie mit Lúthiens Beinamen anspricht, gehört nicht zu den verfilmten Szenen.
Meriadoc Brandybock
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 sprach Simon Chandler die Rolle. Da diese Fassung nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand, fehlen Merrys Dienst bei Théoden und sein Anteil an der Schlacht auf dem Pelennor vollständig; ebenso entfallen der Alte Wald, Tom Bombadil und die Hügelgräberhöhen, womit auch die Herkunft seiner Klinge aus dem Grabschatz ohne Grundlage bleibt. Die Hörspielfassung der BBC von 1981, in der Richard O'Callaghan die Rolle übernahm, gilt in ihren sechsundzwanzig halbstündigen Teilen als die buchnächste der älteren Bearbeitungen: Sie streicht zwar die Begegnung mit Bombadil, bewahrt aber den Treueid, das Pelennor und die Rückkehr in ein besetztes Auenland. Der Fernsehfilm von Rankin/Bass aus dem Jahr 1980, der allein den Schlussteil der Erzählung aufgreift, besetzte Merry mit Casey Kasem; die starke Raffung und die Anlage als Rückblick lassen die Figur dort nur am Rand erscheinen.
Minas Morgul
1 Absatz
Unter den älteren Bearbeitungen kommt der Turm im Morgultal nicht in jeder Fassung vor. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 erzählt nur etwa die erste Hälfte der Geschichte und bricht nach der Schlacht bei Helms Klamm ab. Der Weg von Frodo und Sam reicht darin nicht bis an die Schwelle des Schattengebirges, und der geplante zweite Teil, der das Morgultal hätte zeigen müssen, wurde nie gedreht. Für die Bühne des Kinos erhielt die Festung ihre eigentliche Gestalt deshalb erst in Peter Jacksons Trilogie, deren Filme zwischen 2001 und 2003 erschienen. Dort ist sie Schauplatz und Ausgangspunkt, nicht nur ein Name, und sie erscheint ausschließlich als Sitz des Feindes. Eine Figur, die den Ort verkörpert, gibt es naturgemäß nicht; er wirkt allein über das, was an ihm geschieht.
Minas Tirith
1 Absatz
In den älteren Bearbeitungen kommt die Stadt nur am Rand oder gar nicht vor. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 erzählt lediglich etwa die erste Hälfte des Romans und bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab; der ganze südliche Handlungsstrang bleibt damit ungespielt, und die angekündigte Fortsetzung wurde nie hergestellt. Der Fernsehfilm des Studios Rankin/Bass von 1980 setzt zwar beim letzten Teil der Geschichte ein, verdichtet ihn aber auf die Länge eines einzelnen Films, sodass von Belagerung und Feldschlacht wenig mehr als ein Umriss übrig bleibt und die Stadt eher als Zielpunkt genannt denn als Schauplatz ausgeführt wird. Am ausführlichsten unter den frühen Fassungen bleibt das Hörspiel des BBC von 1981, das den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen verteilt und dem Buch von allen älteren Bearbeitungen am genauesten folgt; hier besteht die Stadt allein im gesprochenen Wort, ihre Ebenen, Ämter und Gebräuche werden über Erzählerpartien vermittelt. Den Truchsessen Denethor sprach dort Peter Vaughan.
Mordor
1 Absatz
Das Schwarze Land ist in den älteren Bearbeitungen vor allem ein Ziel, das nicht erreicht wird. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 behandelt die Entstehung des Ringes nur in einem knappen Vorspann und bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab; ein zweiter Teil kam nie zustande, sodass Frodo und Sam die Grenzen des Landes gar nicht erst überschreiten. Der Fernsehfilm des Studios Rankin/Bass von 1980 nimmt den Schlussteil der Geschichte auf, ohne Bakshis Film fortzusetzen, und ist damit die erste Fassung, die den Marsch über die Aschenebene und den Gang zum Schicksalsberg überhaupt zeigt — stark gerafft und durch gesungene Einlagen zusammengehalten. Die Hörspielfassung der BBC von 1981 umfasst sechsundzwanzig halbstündige Folgen und gilt als die buchnächste der älteren Bearbeitungen; sie ordnet die beiden Handlungsstränge allerdings nach der Zeitfolge und schiebt die Wanderung durch Mordor zwischen die Ereignisse in Gondor, während der Roman sie in getrennten Büchern nacheinander erzählt. Als Ort ohne Bild entsteht das Land hier allein aus Sprecherstimme und Geräusch.
Moria
1 Absatz
Unter den älteren Bearbeitungen zeigt Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 den Weg unter das Nebelgebirge zuerst. Die Strecke ist dort stark zusammengezogen: Was im Buch drei Tage währt, wird zu einem nahezu ununterbrochenen Zug vom Westtor über die Grabkammer bis zur Brücke, und ein großer Teil der Bewegungen ist nach abgefilmten Darstellern nachgezeichnet, was den Hallen und ihren Bewohnern eine ungewöhnlich schwere Anmutung gibt. Da die Fassung nur etwa die erste Hälfte der Erzählung umfasst und nach dem Kampf um Helms Klamm abbricht, blieb ein zweiter Teil aus. Umgekehrt verfährt die Hörspielfassung der BBC von 1981, die den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen verteilt und als die genaueste der älteren Bearbeitungen gilt. Sie behält den langen Aufenthalt im Dunkeln, die Ratlosigkeit vor den Türen und die Verlesung der zerschlagenen Chronik bei; Michael Hordern spricht Gandalf, Ian Holm den Frodo. Weil das Medium ohne Bild auskommt, entsteht die Weite des Reichs allein aus Sprache, Hall und Geräusch.
Narsil
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen behandeln die Klinge knapper. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm (1978) fasst die Vorgeschichte um Isildur und den Ring in einem stark verkürzten Prolog zusammen und bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab, sodass die Wiederherstellung des Schwerts dort ohnehin außerhalb des erzählten Abschnitts bleibt. Die Hörspielfassung von BBC Radio 4 (1981) verteilt den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen und gilt als die buchnächste der frühen Bearbeitungen; als reines Hörwerk kann sie den Gegenstand nur über die Rede der Figuren gegenwärtig halten, behält dabei aber die Abfolge des Romans samt Neuschmiedung in Bruchtal vor dem Aufbruch der Gemeinschaft bei.
Narya
1 Absatz
In keiner der Verfilmungen ist Narya mehr als eine Randerscheinung, und in mehreren kommt er überhaupt nicht vor. Ralph Bakshis Zeichentrickfassung bricht nach der Schlacht am Hornburg-Wall ab und erreicht die Grauen Anfurten gar nicht erst; Gandalf, dort von William Squire gesprochen, trägt keinen benannten Ring. Der Fernsehfilm von Rankin/Bass zum letzten Teil der Geschichte, mit John Huston als Stimme Gandalfs, führt die Abfahrt über das Meer zwar vor, verzichtet aber auf jede Erwähnung des Roten Ringes und damit auf den Umstand, dass der Graue Pilger selbst einer der Ringträger ist. Die BBC-Hörspielfassung in sechsundzwanzig Halbstundenfolgen mit Michael Hordern als Gandalf gilt als die werkgetreueste der älteren Bearbeitungen; für einen Gegenstand, der im Buch ohnehin fast nur im Gespräch vorkommt, ist das Radio das Medium mit dem geringsten Nachteil. Peter Jacksons Trilogie schließlich nennt Narya an keiner Stelle: Die Vorgeschichte fasst die Ringe der Elben nur summarisch, Círdans Übergabe hat im Film keinen Platz, und Ian McKellens Gandalf bleibt bis zum Schluss ein Ratgeber ohne eigenen Ring.
Nazgûl
1 Absatz
Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 führt die Schwarzen Reiter in den bekannten Stationen vor — Auenland, Bree, Wetterspitze, Furt —, doch da die Handlung nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und ein zweiter Teil nie zustande kam, fehlt die gesamte spätere Laufbahn ihres Anführers: der Zug gegen Minas Tirith ebenso wie sein Ende auf dem Pelennor. Glorfindel kommt in dieser Fassung nicht vor, die Szene an der Furt kommt ohne ihn aus. Die Bewegungen der Reiter entstanden, wie große Teile des Films, durch Abzeichnen von Realaufnahmen. Der Rankin/Bass-Fernsehfilm von 1980 setzt umgekehrt erst beim letzten Abschnitt der Erzählung ein und behält vom Wirken der Neun im Wesentlichen nur die Begegnung Éowyns mit dem Hexenkönig; die Vorgeschichte der Jagd nach dem Ring entfällt, ebenso die übrigen acht als handelnde Gestalten. Am vollständigsten bleibt die BBC-Hörspielfassung von 1981 in sechsundzwanzig Teilen: Sie bewahrt als einzige der älteren Bearbeitungen die Episode in den Hügelgräberhöhen und damit die Herkunft jener Klinge, die dem Fürsten später beikommt.
Nenya
1 Absatz
Unter den älteren Bearbeitungen hält sich die Hörspielserie der BBC von 1981 am engsten an das Buch; sie verteilt den Stoff auf sechsundzwanzig Teile, und Galadriel wird von Marian Diamond gesprochen. Da das Medium keinen Gegenstand zeigen kann, besteht Nenya darin ausschließlich in dem, was über ihn gesagt wird — die Offenbarung gegenüber Frodo bleibt eine Auskunft und wird nie zum Anblick. Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978, in der Annette Crosbie Galadriel spricht, deckt ohnehin nur die erste Hälfte der Handlung ab und bricht nach dem Kampf um die Hornburg ab; der Aufenthalt in Lothlórien ist dort so stark zusammengezogen, dass der Ring kein eigenes Gewicht erhält. Galadriel, gespielt von Morfydd Clark, gehört dort von Anfang an zu den Trägern, während die Bücher offenlassen, auf welchem Weg ihr der Ring des Wassers zufiel.
Orks
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen gehen anders vor. Ralph Bakshis Zeichentrickfassung stellt die Orkheere über abgefilmte und nachgezeichnete Realaufnahmen dar, wodurch sie sich in Bewegung und Erscheinung merklich von den übrigen Figuren des Films abheben. Die Fernsehfassung von Rankin/Bass legt den Orks ein eigenes Marschlied in den Mund, das in Tolkiens Text keine Entsprechung hat und dort die Antreiberei unter Saurons Aufsehern zusammenfasst. Die BBC-Hörspielfassung in sechsundzwanzig Teilen kann dagegen wegen ihres Umfangs gerade jene Szenen bewahren, die kürzere Bearbeitungen streichen, darunter die Wortwechsel der Wachen und die Streitigkeiten der Orkhauptleute.
Orthanc
1 Absatz
Die älteren Fassungen gehen mit dem Ort ungleich um. Die Hörspielbearbeitung der BBC in sechsundzwanzig Teilen, in der Peter Howell Saruman spricht, folgt dem Aufbau des Romans weitgehend: Der Turm erscheint zunächst durch Gandalfs Bericht, später bei der Unterredung vor seinen Stufen, und Sarumans Weg endet wie in der Vorlage nicht in Isengart. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm dagegen bricht nach der Schlacht an der Hornburg ab, sodass der Angriff der Ents und die Szene vor Orthanc nicht mehr vorkommen; der Turm ist dort allein als Ort von Gandalfs Begegnung mit dem Zauberer gegenwärtig.
Osgiliath
1 Absatz
Die älteren Fassungen geben der Stadt weit weniger Raum. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab und erreicht die Ereignisse am Anduin daher nicht mehr; der geplante zweite Teil, der sie hätte erzählen können, kam nie zustande. Die Hörspielfassung der BBC in sechsundzwanzig Teilen hält sich in ihrem Aufbau eng an die Vorlage. Osgiliath bleibt dort, wie im Roman, vor allem ein Ort, von dem berichtet wird, und keine Bühne, auf der die Hauptfiguren auftreten. Gerade im Vergleich mit dieser Fassung wird deutlich, dass die Kampfhandlungen in den Ruinen eine Zutat der Jackson-Filme sind und nicht auf Tolkien zurückgehen.
Palantír
1 Absatz
Aragorns Gebrauch des Steins zeigt der dritte Film unmittelbar, während das Buch ihn erst im Nachhinein berichten lässt; hinzu kommt eine Gegenvision, in der Sauron dem von Viggo Mortensen dargestellten Erben Elendils das Sterben Arwens vorhält – im Roman ohne Entsprechung. Der Anor-Stein fällt dagegen ganz fort: Denethor, gespielt von John Noble, wird nie bei dessen Gebrauch gezeigt, sodass die im Buch entscheidende Begründung seiner Verzweiflung entfällt und sein Zusammenbruch allein aus Trauer und Charakter erklärt wird. Die Hörspielfassung der BBC von 1981 verfährt anders und hält in ihren sechsundzwanzig Teilen den gesamten Erzählstrang samt Denethors heimlichem Gebrauch des Steins bei; Michael Hordern spricht dort Gandalf, Robert Stephens Aragorn und Peter Vaughan Denethor. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 wiederum bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab und erreicht die Ereignisse um den Orthanc-Stein deshalb gar nicht mehr.
Panzerhemd aus Mithril
1 Absatz
Jacksons Hobbit-Trilogie (2012–2014) trägt die früheste Station nach und zeigt, wie Thorin Eichenschild dem Hobbit das Hemd im Berg übergibt. Anders als im Roman geschieht das nicht beim Rüsten der Gemeinschaft und ohne die dort mitgenannten Beigaben aus lederner Kappe und Gürtel, sondern als ein einzelnes Geschenk zwischen den beiden, das die Filme in Thorins Verhältnis zum Schatz einbetten. Die älteren Bearbeitungen erfassen den Gegenstand nur teilweise, schon wegen ihres Zuschnitts: Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 bricht nach dem Kampf um Helms Klamm ab, so dass der Verlust in Cirith Ungol und der Auftritt vor dem Schwarzen Tor außerhalb seines Rahmens bleiben, während der Rankin/Bass-Film von 1980 erst beim letzten Teil der Handlung einsetzt, zu einem Zeitpunkt also, an dem der Träger das Hemd längst nicht mehr besitzt. Die sechsundzwanzigteilige Hörspielreihe der BBC von 1981 gilt als die vollständigste der frühen Fassungen; da ihr das Bild fehlt, kann ein Gegenstand dort nur bestehen, soweit die Figuren von ihm sprechen — was das Buch der Beschreibung überlässt, muss im Hörspiel gesagt werden.
Peregrin Tuk
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfassung wird Pippin von Dominic Guard gesprochen. Weil der Film nur etwa die erste Hälfte der Erzählung umsetzt und nach den Kämpfen um Helms Klamm abbricht — der geplante zweite Teil kam nie zustande —, fehlt der gesamte gondorische Abschnitt seines Weges; auch der Blick in den Palantír bleibt ungezeigt. Was von der Figur übrig bleibt, ist der Aufbruch aus dem Auenland, die Verschleppung durch die Orks und die knappe Begegnung im Wald von Fangorn, wobei die Unterscheidung zwischen den beiden jüngeren Hobbits durch die Raffung deutlich verblasst. Ungleich vollständiger verfährt die Hörspielfassung von BBC Radio 4, die in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen als die buchnächste der älteren Bearbeitungen gilt; dort spricht John McAndrew den Peregrin Tuk. Diese Fassung behält auch die Rückkehr ins besetzte Auenland bei, sodass Pippins Anteil am Aufgebot der Tuks erhalten bleibt — ein Handlungsstrang, den keine der Verfilmungen aufgreift.
Pforte von Rohan
1 Absatz
Deutlicher weicht die Trilogie bei den Kämpfen an den Furten des Isen vom Buch ab. Die beiden Gefechte an der Westgrenze der Mark werden nicht als eigene Handlung gezeigt. Théodred stirbt im Film nicht auf dem Schlachtfeld, sondern wird verwundet nach Edoras gebracht und erliegt dort seinen Verletzungen. Auch der Zug Théodens durch die offene Senke nach Isengard wird stark verkürzt, sodass die Pforte als Landschaft zwischen den Gebirgen kaum Gestalt annimmt. Für die übrigen Fassungen, etwa Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 oder das Hörspiel der BBC von 1981, lassen sich keine gesicherten Besonderheiten in der Darstellung dieses Ortes festhalten.
Phiole Galadriels
1 Absatz
Die Wächter am Tor des Turms kommen in den Filmen nicht vor; damit entfällt der zweite Auftritt des Gegenstands, den das Buch verzeichnet, und seine Wirkung bleibt auf die Begegnung mit der Spinne beschränkt. Bei den älteren Fassungen entscheidet zumeist schon der Umfang: Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 bricht nach der Schlacht in der Hornburg ab, so dass die Strecke, auf der die Phiole überhaupt zur Wirkung kommt, außerhalb seines Rahmens liegt, und auch die Rankin/Bass-Fassung von 1980 setzt für den Mordor-Teil erst nach dem Pass ein. Am vollständigsten ist die BBC-Hörspielfassung von 1981 in sechsundzwanzig Teilen, in der Ian Holm den Frodo Beutlin und Bill Nighy den Sam Gamdschie spricht; sie folgt dem Gang des Buches am genauesten. Für einen Gegenstand, dessen ganze Erscheinung im Leuchten besteht, ist das Medium allerdings die eigentliche Abweichung: Im Hörspiel muss das Aufflammen gesagt statt gezeigt werden, es liegt in der Erzählstimme und in den Reaktionen der Sprechenden, während die Filme umgekehrt das Licht zeigen und die Erklärungen dazu kürzen.
Rohan
1 Absatz
In Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bildet die Mark den Schlussteil der Handlung: Weil die Fassung nach der Schlacht an der Hornburg abbricht und ein zweiter Teil nie entstand, endet der Film in Rohan, ohne dass Musterung, Ritt nach Osten oder die Zerstörung Isengarts durch die Ents noch gezeigt würden. Théoden wird von Philip Stone gesprochen; die Königsnichte Éowyn fehlt in dieser Bearbeitung vollständig, sodass der Hof zu Edoras auf König, Ratgeber und Neffen zusammenschrumpft. Wie große Teile des Films sind auch die Reiterszenen von abgefilmtem Realmaterial abgepaust, was der Bewegung der Pferde ihr eigentümlich schweres Gepräge gibt. Ungleich vollständiger verfährt die BBC-Hörspielfassung in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen, die als die buchtreueste der älteren Bearbeitungen gilt: Sie behält die Abfolge von Edoras, Hornburg, Dunharg und Pelennor bei und gibt auch den Nebenfiguren des Hofes Raum. Théoden spricht dort Jack May.
Rohirrim
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen behandeln das Reitervolk sehr ungleich. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm nimmt Rohan auf und lässt Philip Stone dem König Théoden die Stimme leihen, bricht aber nach der Schlacht an Helms Klamm ab, sodass der Ritt zu den Pelennor-Feldern nie erzählt wird; Éowyn fehlt in dieser Fassung ganz, und mit ihr das gesamte Geschehen um den Hexenkönig. Der Zeichentrickfilm der Rankin/Bass-Studios zum letzten Teil der Erzählung verdichtet den Stoff so stark auf Frodo und Sam, dass die Rohirrim nur noch am Rand vorkommen. Ausführlicher verfährt die Hörspielfassung der BBC, die den Stoff auf sechsundzwanzig halbstündige Folgen verteilt und deshalb Handlungsstränge bewahren kann, die den Filmen zum Opfer fielen; Théoden wird dort von Jack May gesprochen.
Samweis Gamdschie
1 Absatz
Die bekannteste Verkörperung stammt aus der Kinotrilogie Peter Jacksons (2001–2003), in der Sean Astin die Rolle übernahm. Ältere Bearbeitungen kennen Sam allein als Sprechrolle: Im Zeichentrickfilm Ralph Bakshis von 1978 lieh ihm Michael Scholes die Stimme, im Fernseh-Zeichentrickfilm „Die Rückkehr des Königs“ von Rankin/Bass (1980) sprach ihn Roddy McDowall. In der sechsundzwanzigteiligen Hörspielfassung der BBC von 1981 gab Bill Nighy den Gärtner. Wie viel vom Weg der Figur überhaupt erzählt wird, fällt dabei sehr unterschiedlich aus: Bakshis Film bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab und lässt Sams Gang durch Mordor gänzlich aus, während der Rankin/Bass-Film umgekehrt im Wesentlichen erst nach Cirith Ungol einsetzt und die Vorgeschichte einer Rahmenerzählung überlässt.
Saruman
1 Absatz
Das Ende der Figur ist im Film anders geführt. Die Kinofassung von „Die Rückkehr des Königs“ lässt Saruman ganz aus; erst die erweiterte Fassung zeigt die Auseinandersetzung vor Orthanc, an deren Schluss Gríma ihn ersticht und er vom Turm in die Tiefe stürzt. Damit entfallen die Rückkehr ins Auenland, der Name Sharkey, Lotho Sackheim-Beutlin und die Schlacht von Wasserau; die Verwüstung des Landes erscheint allein als Trugbild in Galadriels Spiegel. Ältere Bearbeitungen gehen andere Wege. Der Zeichentrickfilm von Ralph Bakshi (1978), in dem Fraser Kerr die Rolle spricht, nennt die Figur streckenweise „Aruman“, um Verwechslungen mit Sauron im gesprochenen Wort zu vermeiden. Die Hörspielfassung der BBC von 1981 mit Peter Howell in der Rolle folgt dem Buch weiter und behält die Heimsuchung des Auenlandes samt Sarumans Tod vor Beutelsend bei.
Sauron
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen halten an der vermittelten Darstellung des Romans fest. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm führt Sauron allein in der vorangestellten Vorgeschichte vor, die Schmiedung und Verlust des Rings zusammenzieht; da die Handlung nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und der geplante zweite Teil nie entstand, bleibt es bei diesem einen Auftritt. Die 26-teilige Hörspielfassung von BBC Radio 4, die dem Buch unter den frühen Bearbeitungen am genauesten folgt, verzichtet ebenfalls auf eine sprechende Figur und hält den Dunklen Herrscher durch die Ringgeister, durch Boten und durch die Berichte der Weisen gegenwärtig. Peter Jacksons Trilogie gibt ihm dagegen einen Körper: Sala Baker verkörpert ihn im Vorspiel der Schlacht des Letzten Bündnisses, Alan Howard spricht ihn und den Ring. Die meistdiskutierte Abweichung ist die Verfestigung des Auges zu einem dauerhaft sichtbaren Zeichen über Barad-dûr, während der Roman es als wahrgenommenes Bild führt; der Bote vor dem Schwarzen Tor, gespielt von Bruce Spence, fehlt in der Kinofassung und erscheint erst in der erweiterten Schnittfassung.
Schattenfell
1 Absatz
Die älteren Bearbeitungen räumen der Figur naturgemäß weniger Raum ein. Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978, deren Bewegungen weitgehend von realen Filmaufnahmen abgepaust wurden, bricht nach der Schlacht um die Hornburg ab und wurde nie fortgesetzt; der Ritt nach Minas Tirith, die Belagerung Gondors und der Abschied an den Grauen Anfurten liegen damit sämtlich außerhalb ihres Erzählbogens, sodass von Schattenfells Laufbahn nur der Auftritt an der Seite des wiedergekehrten Zauberers übrig bleibt. Die BBC-Hörspielfassung von 1981 wiederum ist mit sechsundzwanzig halbstündigen Folgen die vollständigste der frühen Bearbeitungen und gilt als die buchnächste, kann eine stumme Tiergestalt im rein akustischen Medium jedoch nur mittelbar fassen: Schattenfell besitzt keinen eigenen Sprecher und wird ausschließlich über die Erzählstimme und die Reden der Umstehenden greifbar, allen voran über den von Michael Hordern gesprochenen Gandalf.
Smaug
1 Absatz
Smaug gehört ausschließlich zum Stoff des „Hobbit“; die Adaptionen des „Herrn der Ringe“ — Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978, die Rankin/Bass-Fassung des letzten Teils von 1980 — kommen ohne ihn aus. Seine erste bewegte Gestalt erhielt er in dem Zeichentrickfilm für das amerikanische Fernsehen, den Arthur Rankin jr. und Jules Bass 1977 vorlegten. Gesprochen wurde er dort von Richard Boone. Die Fassung presst den Roman in etwa neunzig Minuten und gibt einen erheblichen Teil ihrer Laufzeit an Lieder ab, weshalb die beiden Unterredungen zwischen Dieb und Drache stark zusammengezogen erscheinen und der Wortwechsel um Herkunft und Namen des Eindringlings kaum Raum behält. Auch der Bogenschütze, der den Drachen fällt, tritt beinahe ohne Vorbereitung auf: Seine Abstammung und die Vorgeschichte der zerstörten Stadt bleiben unerzählt, sodass der Schuss weniger als Abschluss einer langen Rechnung wirkt denn als glücklicher Zufall.
Starren
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Schon Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 hatte den Fund des Rings aus Gandalfs Erzählung herausgelöst. Er stellt ihn in den Prolog, der dem eigentlichen Geschehen vorausgeht und die Vorgeschichte des Rings bis zu Bilbo im Zeitraffer zusammenfasst. Auch hier erscheinen Déagol und Sméagol als Einzelne, nicht als Angehörige eines benannten Hobbitzweigs. Das Flussvolk, dem sie entstammten, erhält so in beiden Filmfassungen keine Kontur. Übrig bleibt nur die Szene, in der ein Einzelner den Ring aus dem Wasser holt. Über das Wanderungsgeschehen, das Leben am Anduin oder das starrische Erbe in Bockland berichten die Filme nichts. Dieser Teil der Überlieferung ist bislang dem Prolog und den Anhängen des Buches vorbehalten geblieben.
Théoden
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In den älteren Bearbeitungen erscheint Théoden zuerst in Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978, wo ihm Philip Stone die Stimme lieh. Da diese Fassung nur die erste Hälfte der Erzählung erfasst und nach dem Kampf um Helms Klamm abbricht — eine geplante Fortsetzung kam nie zustande —, fehlt die gesamte spätere Geschichte der Figur: der Zug nach Isengart, der Ritt nach Gondor und der Tod auf dem Pelennor bleiben unerzählt. Auch die Vorgeschichte ist stark gerafft; Schlangenzunge bleibt eine Randgestalt, und die Befreiung des Königs ist auf wenige Augenblicke zusammengezogen. Ungleich vollständiger verfährt die Hörspielfassung der BBC von 1981, die in sechsundzwanzig halbstündigen Teilen als die buchtreueste der frühen Bearbeitungen gilt; dort sprach Jack May den König. Weil das Medium ganz auf Rede beruht, behalten die Ratsszenen in Meduseld ihr Gewicht, und der Handlungsbogen bis zum Abschied auf dem Schlachtfeld bleibt erhalten.
Thorin Eichenschild
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In der Zeichentrickfassung des Hobbit, die Rankin/Bass 1977 für das amerikanische Fernsehen herstellte, spricht Hans Conried die Rolle. Die Fassung presst den Roman in etwa neunzig Minuten und ersetzt längere Erzählstrecken durch gesungene Passagen; entsprechend fallen ganze Stationen der Reise fort — Beorn etwa kommt nicht vor, und der Weg durch den Düsterwald ist stark gerafft. Thorins Zug bleibt in den Grundlinien erhalten: die Werbung um den Hobbit, die Gefangenschaft bei den Waldelben, der Streit um den Arkenstein und die Versöhnung vor dem Tod. Verkürzt ist vor allem die Vorgeschichte seines Hauses, die hier auf wenige Sätze zusammenschrumpft, so dass der Anspruch auf den Berg weniger als Erbfall denn als persönliches Vorhaben erscheint. In den älteren Bearbeitungen des Herrn der Ringe — Ralph Bakshis unvollendetem Film von 1978 wie auch der Hörspielfassung der BBC von 1981 — hat die Figur dagegen keinen Platz, da deren Handlung Jahrzehnte nach Thorins Tod einsetzt.
Thranduil
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In den älteren Adaptionen kommt die Gestalt nur ein einziges Mal vor. Der Zeichentrick-Fernsehfilm der Produktionsfirma Rankin/Bass von 1977 rafft den Hobbit auf rund anderthalb Stunden und behält den Elbenkönig als Herrn des Düsterwalds bei: Gefangennahme der Zwerge und Flucht in den Fässern bleiben erhalten, das Verhör und der spätere Streit um den Hort sind dagegen stark zusammengezogen. Gesprochen wird die Rolle von Otto Preminger; wie im Roman bleibt der König auch hier ohne Namen und wird allein über seinen Titel geführt. Ralph Bakshis Verfilmung von 1978 bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab und berührt das Waldlandreich nicht, und auch der Rankin/Bass-Fernsehfilm von 1980, der den letzten Teil der Handlung aufnimmt, kennt die Figur nicht. In Peter Jacksons Verfilmung des Herrn der Ringe (2001–2003) tritt sie ebenfalls nicht auf.
Tol Eressea
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Das Hörspiel der BBC, das in seinen sechsundzwanzig Teilen dem Roman sonst eng folgt, lässt Bombadil ebenfalls fort und damit auch den frühen Traum. Die Erzählung reicht dort jedoch bis zum Ende, sodass der Abschied an den Anfurten, mit Ian Holm in der Rolle Frodos, den Abschluss bildet. Auch hier bleibt die Insel ein Ort jenseits des Horizonts, von dem die Hörer nur erfahren, dass die Schiffe dorthin aufbrechen. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm gelangt gar nicht so weit. Er bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab, und der geplante zweite Teil, der die Ausfahrt hätte zeigen können, kam nie zustande. So bleibt Tol Eressea in allen bekannten Fassungen, was sie schon im Herrn der Ringe ist: ein benannter oder bloß angedeuteter Fluchtpunkt, niemals eine gezeigte Landschaft.
Tom Bombadil
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Keine der Verfilmungen hat Tom Bombadil bisher in die Handlung des Ringkriegs übernommen. Ralph Bakshis Zeichentrickfassung von 1978 führt die Hobbits vom Auenland unmittelbar nach Bree; der Alte Wald, das Haus am Waldrand und die Hügelgräberhöhen entfallen ersatzlos, und da der Film nach der Schlacht um Helms Klamm abbricht und nie fortgesetzt wurde, kommt die Figur auch nachträglich nicht vor. Peter Jacksons Trilogie verfährt ebenso, hier jedoch mit erzählerischen Folgen: Mit den drei ausgelassenen Kapiteln fällt auch die Herkunft der Dolche fort, die im Buch aus dem aufgebrochenen Grab stammen. Die Hobbits erhalten ihre Waffen stattdessen von Streicher auf dem Weg zur Wetterspitze, sodass die Klinge, mit der Merry später den Hexenkönig trifft, ohne die im Roman ausschlaggebende Vorgeschichte bleibt. Einzelne Bestandteile der gestrichenen Episode wurden versetzt: In der erweiterten Fassung des zweiten Teils greift ein Baum Merry und Pippin im Fangorn an, und Baumbart übernimmt dabei die rettende Rolle, die dem Buch nach Bombadil zufällt.
Umbar
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Die ältere Zeichentrickfassung von Ralph Bakshi erreicht diesen Teil der Geschichte nicht. Sie bricht nach der Schlacht um Helms Klamm ab, und der geplante zweite Film, in dem der Zug über die Pfade der Toten und die Begegnung mit der Korsarenflotte ihren Platz gehabt hätten, wurde nie gedreht. In dieser Fassung kommt Umbar daher weder als Ort noch als Herkunft der schwarzen Schiffe vor.
Vilya
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In den älteren Bearbeitungen bleibt Vilya ohne eigenes Gewicht. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm bricht nach dem Kampf am Hornburg-Tal ab und erreicht das Ende der Geschichte gar nicht, sodass der einzige Augenblick, in dem der Ring im Buch überhaupt sichtbar wird, entfällt; Elrond, gesprochen von André Morell, tritt nur als Herr des Rates in Bruchtal auf. Die BBC-Hörfassung von 1981 ist mit sechsundzwanzig Teilen die ausführlichste der frühen Bearbeitungen und führt die Handlung bis zum Abschied an den Anfurten; Elrond spricht dort Hugh Dickson. Peter Jacksons Trilogie nennt den Namen Vilya in keiner Szene und räumt dem Ring keinen eigenen Auftritt ein – anders als bei Galadriel, deren Reif in Lothlórien eigens zur Sprache kommt. Hugo Weavings Elrond wird also nicht als Ringträger eingeführt, und Gil-galad erscheint nur in der einleitenden Vorgeschichte (Mark Ferguson), ohne dass die Weitergabe des Ringes berührt würde. Auch in derselben Regie entstandene Hobbit-Trilogie, die Elrond und den Weißen Rat breit ausbaut, greift den Gegenstand nicht auf.
Waldelben
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In den älteren Fassungen tritt das Waldvolk kaum als Volk in Erscheinung, sondern fast nur in einzelnen Figuren. Der Zeichentrickfilm von Rankin/Bass, 1977 für das amerikanische Fernsehen entstanden, gibt dem Elbenkönig die Stimme des Regisseurs Otto Preminger. Den König lässt er, wie die Vorlage, ohne Namen. Ralph Bakshis Film von 1978 besetzt Legolas als Sprechrolle mit Anthony Daniels und ändert dabei eine Szene des Buches: Legolas übernimmt die Aufgabe, die im Roman Glorfindel zukommt, und trifft die Hobbits auf dem Weg nach Bruchtal. So erscheint ein Sohn des Waldlandes früher in der Handlung als bei Tolkien. In der sechsundzwanzigteiligen Hörspielfassung der BBC von 1981 spricht David Collings den Legolas.
Weißes Gebirge
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Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 bricht nach der Schlacht um die Hornburg ab. Vom Gebirge erscheint darin nur dieser nördliche Ausläufer, während die südlichen Täler, die Pfade der Toten und die Stadt am Mindolluin einem zweiten Teil vorbehalten blieben, der nie entstand. Einen ganz anderen Zugang wählt Kenji Kamiyamas Animationsfilm „Der Krieg der Rohirrim“ von 2024. Er erzählt nicht aus den Romanen, sondern aus den Anhängen, und zwar die Geschichte Helm Hammerhands, dessen Zuflucht in den Bergtälern und dessen Ausharren in der Hornburg während des Langen Winters. Helm spricht Brian Cox. Die gewichtigste Abweichung von der knappen Vorlage ist eine erfundene Tochter Helms namens Héra, gesprochen von Gaia Wise, die der Film zur Hauptfigur macht. Tolkiens Bericht kennt eine solche Gestalt nicht.
Wetterspitze
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Die älteren Fassungen führen den Ort ebenfalls als Station zwischen Bree und Bruchtal. Ralph Bakshis Zeichentrickfilm von 1978 deckt die erste Hälfte der Geschichte ab und nimmt die Episode daher mit auf. Frodo spricht dort Christopher Guard, Streicher John Hurt. Das Hörspiel der BBC von 1981 lässt sich in seinen sechsundzwanzig Folgen mehr Raum als jeder Film und gilt insgesamt als die Fassung, die sich am engsten an den Roman hält. Ian Holm spricht darin Frodo, Robert Stephens Streicher. Die späteren Zeichentrickfilme von Rankin/Bass setzen zu früh oder zu spät ein, um den Berg zu erreichen: Der „Hobbit“ von 1977 erzählt die Vorgeschichte, die „Rückkehr des Königs“ von 1980 nur das Ende. Auch der Animationsfilm über Helm Hammerhand von 2024 spielt fern von Eriador und berührt den Ort nicht.
Zwerge
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Im Zeichentrickfilm von Rankin/Bass erhält von Thorins Schar allein der Anführer ein ausgeprägtes Profil — gesprochen von Hans Conried —, während die übrigen Zwerge zu einer kaum unterschiedenen Gruppe zusammengezogen werden, die den stark gekürzten Handlungsgang begleitet. In Ralph Bakshis Fassung vertritt Gimli, gesprochen von David Buck, das Volk in der Gemeinschaft; da der Film nach der Helms Klamm abbricht, fehlt alles, was der Roman den Zwergen an späteren Auftritten zuweist, und die Annäherung an Legolas bleibt unentfaltet. Die Rankin/Bass-Bearbeitung des letzten Teils knüpft daran nicht an, sondern erzählt aus einer Rahmenhandlung heraus und räumt Gimli kaum Raum ein. Am vollständigsten bleibt die Hörspielfassung der BBC in sechsundzwanzig halbstündigen Folgen, in der Douglas Livingstone den Gimli spricht; weil diese Bearbeitung der Vorlage enger folgt als die älteren Filme, bleiben auch jene Stationen erhalten, an denen die Zwerge im Buch als eigenes Volk hervortreten.
Quellen
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Legendarium (2026): „Der Herr der Ringe (Film 1978)“. Stand 19. August 2026. https://www.legendarium.page/de/adaptionen/herr-der-ringe-film-1978/
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Legendarium. (2026). Der Herr der Ringe (Film 1978). Stand 19. August 2026. https://www.legendarium.page/de/adaptionen/herr-der-ringe-film-1978/
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„Der Herr der Ringe (Film 1978)“. Legendarium, 2026, https://www.legendarium.page/de/adaptionen/herr-der-ringe-film-1978/. Stand 19. August 2026.
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